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TV - 3SAT/1049: Woche vom 21.10. bis 27.10.2017


3sat – 43. Programmwoche vom 21.10. bis 27.10.2017


Samstag, 21. Oktober 2017


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Vivian Perkovic
(Erstsendung 20.10.2017)

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
Moderation: Alexandra Kröber
(Erstsendung 20.10.2017)

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web – und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur – und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturplatz (30 Min.) (HDTV)
Das Kulturmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen
Moderation: Eva Wannenmacher
(Erstsendung 18.10.2017)

Hinein ins pralle Leben: "Kulturplatz" greift auf, was die Menschen beschäftigt, welche Fragen sie sich stellen. Und zeigt, dass die Kultur Antworten gibt. "Kulturplatz" findet mitten im Leben statt: im Supermarkt, am Musikfestival, im Wald. Denn Kultur ist viel mehr als Musik, Literatur und Kunst. Kultur durchdringt unser Leben. Wo jemand nachzudenken beginnt, da entsteht Kultur. Diesem Credo ist "Kulturplatz" verpflichtet. Die Sendung will für Kultur begeistern und behält dabei die wichtigsten Akteure und Ereignisse des Kulturbetriebes im Blick. "Kulturplatz" spürt Trends auf und präsentiert Neuentdeckungen.


09:35 Der Duft der Marille (15 Min.) (HDTV)
Die sonnige Frucht der Wachau
Film von: Marietheres van Veen
(Erstsendung 12.7.2017)

Bearbeitung: Henri Maslo-Dangl

Etwa 100 000 Marillenbäume prägen die Kulturlandschaft des österreichischen Weltkulturerbes Wachau – nicht nur zur Zeit der Marillenblüte im April, die immer zehntausende Besucher anlockt. Die Dokumentation zeichnet ein Porträt dieser "frühreifen Früchtchen". Denn "Aprikose", wie die Marille außerhalb Österreichs, Bayerns und Südtirols genannt wird, leitet sich vom lateinischen "Praecos" ab – und das bedeutet so viel wie "frühreif". Die Früchte sind ein Markenzeichen für die Region, der Name "Wachauer Marille" ist eine durch die Europäische Union geschützte Ursprungsbezeichnung. Er darf nur für Marillen verwendet werden, die aus einem exakt definierten Anbaugebiet beiderseits der Donau stammen.


09:50 Sommernachtskonzert 2017 (95 Min.) (HDTV, Dolby Surround)
Schlosspark Schönbrunn, Wien
(Erstsendung 25.5.2017)

Musikalische Leitung: Christoph Eschenbach
Mitwirkende: Renée Fleming (Sopran)

Ein besonderes Open-Air-Konzert fand am Abend des 25. Mai im barocken Ambiente des Schönbrunner Schlossparks statt: das Sommernachtskonzert Schönbrunn 2017. Die Wiener Philharmoniker boten bei freiem Eintritt stimmungsvolle Musik unter der Leitung des weltberühmten Dirigenten Christoph Eschenbach. Ein weiteres Highlight in diesem Jahr war die Sopranistin Renée Fleming. Der hoch geschätzte Gastdirigent großer Orchester und Opernhäuser der Welt, Christoph Eschenbach, wurde in Breslau geboren. Seit 2010 leitet er das John F. Kennedy Center for the Performing Arts sowie das National Symphony Orchestra in Washington D.C. Im Laufe seiner Karriere leitete Christoph Eschenbach auch das Tonhalle-Orchester Zürich (1982 - 1986), das Houston Symphony Orchestra (1988 – 1999), das Ravinia Festival (1994 – 2003) und das Philadelphia Orchestra (2003 – 2008). Die Amerikanerin und Solistin Renée Fleming gehört zu den begehrtesten Sopranistinnen der Welt. Renée Fleming, deren Eltern als Gesangslehrer arbeiteten, verbrachte ihre Kindheit in Rochester, New York. Ihre erste Gesangsausbildung erhielt sie an der Crane School of Music der State University of New York (SUNY) in Potsdam, unter anderem bei der Gesangslehrerin Patricia Misslin. Von 1983 bis 1987 studierte sie weiter an der Eastman School of Music und an der renommierten Juilliard School in New York. Die Wiener Philharmoniker gelten zu Recht als prominenter Exportartikel Österreichs im Kulturbereich. Das Orchester möchte allen Gästen der Stadt genauso wie den Wienern ein musikalisches Live-Erlebnis bieten und knüpft damit an die letzten Jahre an, denn seit 2004 ist dieses Event sehr erfolgreich: Etwa 100 000 Besucher waren es allein 2016, die dieses Konzert-Highlight im Schlosspark genossen. Einen stimmungsvolleren Rahmen als die prächtige Kulisse des Schönbrunner Schlosses und seiner barocken Parkanlage, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, könnte man sich wohl kaum vorstellen. Das Besondere an diesem Konzert ist auch die weltweite Fernseh-Übertragung in über 70 Länder – wenn auch nicht überall live.


11:25 Wiener G'schichten (95 Min.) (4:3, s/w, mono, UT)
Spielfilm Deutschland, 1940

Rollen und Darsteller:
Josef – Hans Moser
Christine Lechner – Marte Harell
Ferdinand – Paul Hörbiger
Mizzi – Olly Holzmann
Stangelberger – Oskar Sima

Regie: Géza von Bolváry

Wien, 1905: Das "Café Fenstergucker" wird von der schönen Witwe des Besitzers geführt. Ihre beiden Zahlkellner, Ferdinand und Josef, sind die Stützen des Geschäfts. Sie stehen aber nicht nur in einem beruflichen Konkurrenzkampf, sondern buhlen auch um die Gunst der attraktiven Caféhausbesitzerin, die das nicht ungern sieht. Während Kellner Josef ein Traditionsbewahrer und ewiger Raunzer ist, ist Ferdinand ein dem Fortschritt verbundener Bruder Leichtfuß.


13:00 ZIB (10 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:10 Notizen aus dem Ausland (5 Min.)

"Notizen aus dem Ausland" ist das Auslandsmagazin von 3sat. Monothematische, kurze Beiträge geben Einblicke in die gesellschaftliche oder politische Situation in einem Land der Welt.


13:15 quer … durch die Woche mit Christoph Süß (45 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Christoph Süß
(Erstsendung 19.10.2017)

Was läuft quer? Christoph Süß kommentiert in seiner Magazinsendung von Querköpfen für Querdenker die Nachrichten der Woche. In spannenden Reportagen, Gesprächen und Live-Schaltungen geht er den Ereignissen der Woche satirisch auf den Grund.


14:00 Kunst & Krempel (30 Min.) (HDTV, UT)
Familienschätze unter der Lupe
(Erstsendung 14.10.2017)

Eine Kultsendung des Bayerischen Fernsehens, seit mehr als 30 Jahren: Bei "Kunst & Krempel" bewerten renommierte Experten aus Museum und Kunsthandel die mitgebrachten Antiquitäten der Gäste. Wichtig sind dabei aber nicht nur deren Herkunft und Wert, sondern vor allem die Geschichten, die sie erzählen. "Kunst & Krempel" wird so zu einer spannenden und sehr lebendigen Zeitreise.


14:30 Ländermagazin (30 Min.) (HDTV, UT)
Heute aus Sachsen
Erstausstrahlung

Das "Ländermagazin" berichtet aktuell aus den 16 deutschen Bundesländern. Jede Woche steht ein anderes Bundesland im Fokus. Die Themen reichen von politischen über kulturelle bis hin zu kuriosen Ereignissen.


15:00 Natur im Garten (30 Min.) (HDTV)
Garten mit Herzblut
Folge 3 von 10
Moderation: Karl Ploberger
(Erstsendung 24.9.2017)

Biogärtner Karl Ploberger ist in Gestratz im schwäbischen Allgäu zu Gast. Ulrike Reich wohnt hier im 200 Jahre alten Elternhaus und hat den Bauerngarten in ein Gartenparadies verwandelt. Im Gartenkalender ist Frühherbst, Holunder und die Äpfel werden reif. Vor den kalten Nächten müssen die im Freien wachsenden Gurken, Zucchini, Kürbisse, Paprika und Tomaten geerntet werden. Wurzelgemüse vertragen ohne Probleme die ersten Fröste. Karl Ploberger erklärt die typischen Merkmale einer Staude und stellt einige der Beliebtesten vor. Beim Anlegen eines Staudenbeetes ist auf die Höhe, die Blühzeit und die Farbe der Pflanzen zu achten. Blühende Stauden machen einen Garten eigentlich erst zu einem Garten. Sie sind nicht nur schön anzuschauen, sondern sie liefern auch Pollen und Nektar - sprich Nahrung für unzählige Bienen und Schmetterlinge. Koch – und Kräuterexpertin Gabi bereitet ein "Rote Rübentartare mit geräucherter Forelle" zu. Als ganz besonderen Geschmacksträger und auch als essbare Dekoration verwendet sie Schafgarbenblüte, die nach der zweiten Mahd im Herbst jetzt wieder auf den saftig grünen Wiesen und am Waldrand zu finden ist.


15:30 Mit dem Moped durch Vietnam (30 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Philipp Abresch
(Erstsendung 24.1.2015)

Eine rote Ampel in Hanoi. An der Kreuzung rauscht ein nicht endender Strom aus Mopeds vorbei. Das Haupttransportmittel in Vietnam wird bepackt mit allem, was sich transportieren lässt. Fünf lebende Schweine im Käfig, 200 Hühner oder sechs Leute bequem auf der Sitzbank: Vater, Mutter und die Kinder, alles kein Problem. Auch vor der Ampel das gleiche Schauspiel: Hunderte Zweiräder, knatternd, mit der Hand am Gaspedal und der Kupplung leicht gelöst. Auf Grün geht es los: Wie ein riesiges Lebewesen, eine Schlange, oder besser wie ein vietnamesischer Drache schlängelt sich die Moped-Lawine durch die vielen Straßen. Ein Alltag im Rhythmus der Ampelschaltung. Geschäftig, rasant, mit nahezu italienischem Herzblut und fast immer sanftem Lächeln. So zeigen sie sich Philipp Abresch auf seiner Reise durch Vietnam. Das ganze Land ist unterwegs – 40 Jahre nach Kriegsende. Nur wohin? Südostasienkorrespondent Philipp Abresch reiht sich ein in den Strom aus Zweirädern, in den geschäftigen Alltag der Vietnamesen. Auf dem Moped durchstreift er das lang gestreckte Land von Nord nach Süd. Kämpft sich mit vibrierenden Nerven durch den Verkehr der pulsierenden Städte. Entdeckt die malerische Bergwelt entlang der chinesischen Grenze. Lernt die Menschen und ihr Leben in den Dörfern kennen. Dort oben in den Bergen leben die Ureinwohner Vietnams. Aber auch der touristische Aufbruch des lange abgeschotteten Landes ist spannend – und bietet ganz nebenbei wunderschöne Ausblicke.


16:00 Reisen in ferne Welten (45 Min.) (HDTV)
Neuseeland – Sehnsuchtsziel im Südpazifik
Film von: Burkhard Vorländer
(Erstsendung 2.1.2015)

Neuseeland – Sehnsuchtsziel vieler Europäer und Trauminseln am "schönsten Ende der Welt": Das Image des Kiwi-Staats ist grün, sauber, heil. Ein Klischee, dass sich bewahrheitet. In Sichtweite des Auckland Towers liegt das erste landschaftliche Juwel des Landes: die Insel Rangitoto mit ihren Stränden und Höhlen. Der Abel Tasman Nationalpark auf der Südinsel ist einer der ältesten des Landes und vor allem bei Wanderern und Kajakfahrern beliebt. In Southern Alps, im Mackenzie International Dark Sky Reserve in Aoraki, dem weltweit größten geschützten Himmelsgebiet, boomt der Astro-Tourismus, denn nur an wenigen Orten der Welt lassen sich so viele Sterne beobachten: 50 Millionen.


Universum
16:45 Wiener Gstettn (45 Min.) (Dolby Surround, UT)
Film von: Thomas Rilk
(Erstsendung 10.11.2009)

Umgeben von Stadtwüste und sterilem Beton verlieren immer mehr Tiere ihre letzten Rückzugsflächen. Doch wo der Mensch sich zurückzieht, sprießt und krabbelt es. So auch mitten in Wien. Die Natur dringt aus allen noch so winzigen Asphalt – und Betonritzen und erobert sich ihr Recht zurück. Für viele freilebende Tiere sind solche "Gstettn" oft die letzten Rückzugsmöglichkeiten in der Stadt. Die Dokumentation aus der Reihe "Universum" präsentiert die Vielfalt der "Wiener Gstettn", einer kaum bekannten Wildnis in der Großstadt.


17:30 Zwei Affären & noch mehr Kinder (90 Min.) (UT)
Fernsehfilm Deutschland / Österreich, 2002

Rollen und Darsteller:
Hubert Haller – Udo Wachtveitl
Rosmarie Haller – Sissy Höfferer
Bernd Lahoda – Hans Sigl
Monica Brunner – Marion Mitterhammer
Rosmaries Mutter – Louise Martini

Regie: Wolfram Paulus
Drehbuch: Klaus Pieber, Michael Glawogger

Hubert und Rosmarie sind seit 17 Jahren verheiratet und haben drei Kinder. Irgendwo zwischen all den Windeln hat Rosmarie auch die Liebe zu ihrem Mann entsorgt. Sie sucht Trost bei Bernd, einem "Guru", der sein Geld mit den Sehnsüchten einsamer Frauen verdient. Hubert, der attraktive und abenteuerlustige Charmeur, ist mit Monica liiert. Die Eheleute suchen Anschluss an ihre Träume, die im Alltag verloren gegangen sind. Erst im letzten Moment erkennen sie, dass der Zug für eine gemeinsame Zukunft noch nicht abgefahren ist.


19:00 heute (30 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:30 Kulturpalast (30 Min.)
Fachmagazin für E – und U-Kultur
Romantisch Glotzen für Fortgeschrittene
Moderation: Nina Fiva Sonnenberg
Erstausstrahlung

In dem Fachmagazin für E – und U-Kultur werden strittige Fragen der Kunstwelt originell und charmant beleuchtet. "Kulturpalast" verspricht überraschend neue Perspektiven. Die Moderatorin und Musikerin Nina Fiva Sonnenberg lädt sich Gäste ein, um gemeinsam mit ihnen Kultur vom Kern aus zu betrachten: Was treibt Künstler an? Und wie beantworten Kulturschaffende Lebensfragen, die uns alle umtreiben?


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In – und Ausland auf den Punkt gebracht.


20:15 Der Wagner-Clan. Eine Familiengeschichte (110 Min.) (HDTV, AD, UT)
Fernsehfilm Deutschland, 2013

Rollen und Darsteller:
Cosima Wagner – Iris Berben
Cosima Wagner (jung) – Friederike Becht
Richard Wagner – Justus von Dohnányi
Siegfried Wagner – Lars Eidinger
Isolde Wagner – Petra Schmidt-Schaller
Eva Wagner – Eva Löbau

Regie: Christiane Balthasar
Drehbuch: Kai Hafemeister

1883: Cosima Wagner klammert sich an den Leichnam ihres Mannes Richard. Unfähig, seinen Tod zu akzeptieren, schwört sie ihre Kinder auf ihre "heilige Pflicht" ein: Isolde, Eva und Siegfried sollen ihr Leben ganz in den Dienst von Wagners Werk stellen. Die Zukunft von Bayreuth steht auf dem Spiel. Zwar gelingt es Cosima, sich als neue Festspielleiterin durchzusetzen. Doch damit die Festspiele in Familienhand bleiben, muss eines der Kinder ihre Nachfolge antreten – und Nachkommen in die Welt setzen. Siegfried scheint dafür nicht geeignet. Als durchsetzungsfähiger erweist sich die Älteste, Isolde. Gemeinsam mit dem jungen Dirigenten Franz Beidler träumt sie davon, Bayreuth zu erneuern. Als sie schließlich den ersehnten "Stammhalter" zur Welt bringt, scheint die Frage der Nachfolge beantwortet. Doch die Intrigen des mit Cosima befreundeten Schriftstellers Houston Chamberlain treiben einen Keil zwischen die Geschwister und ihre Mutter. Siegfried soll sich gegen Beidler behaupten – woraufhin dieser den schwulen Schwager bei der Schwiegermutter denunziert. Als Isolde zu ihrem Mann hält, wird sie von Cosima enterbt. Wütend klagt sie vor Gericht ihr Recht ein: Auch wenn ihre Mutter bei ihrer Geburt noch mit Hans von Bülow verheiratet war – jeder weiß, Isolde ist die leibliche Tochter Richard Wagners. Beweise gibt es dafür allerdings nicht. Isolde verliert den Prozess. Verarmt stirbt sie Jahre später an Tuberkulose. Doch die Erinnerung an Wagners Lieblingstochter, seine "Brünnhilde", lebt im Hause Wagner fort: Siegfried, von Cosima zu einer Ehe gedrängt, zeugt mit der viel jüngeren Winifred vier Kinder – und in der Jüngsten erkennt er den rebellischen Geist von Isolde wieder: Friedelind lässt sich von niemandem einschüchtern, schon gar nicht von "Onkel Wolf" – dem jungen Adolf Hitler, der neuerdings bei Wagners ein und aus geht. Rivalitäten, Intrigen, Größenwahn, geheime Affären, himmelstürmende Erfolge und ergreifende Niederlagen: Der Wagner-Clan liefert den perfekten Stoff für eine pralle Familiensaga.


22:05 Der Preis der Anna-Lena Schnabel (45 Min.)
Film von: Jan Bäumer
Erstausstrahlung

Als die hochbegabte Saxophonistin Anna-Lena Schnabel den "Echo-Jazz" 2017 erhält, erlebt sie den prinzipiellen Konflikt zwischen Authentizität und Erfolg im Musikbusiness. Anna-Lena Schnabel sieht die Chance, durch die Preisverleihung, die im Fernsehen übertragen wird, mehr Menschen zu erreichen. Doch stellt dies die Künstlerin auch vor eine entscheidende Frage: Muss sie Kompromisse eingehen, um von ihrer Musik leben zu können? Anna-Lena Schnabel wächst in einfachen Verhältnissen auf. Dank ihrer Hochbegabung überspringt sie eine Klasse, macht ihr Abitur mit Eins. Eine sichere Zukunft steht ihr offen, wäre da nicht die Leidenschaft für Musik. Statt Psychologie, Jura oder Lehramt zu studieren, wird sie professionelle Jazzsaxophonistin und möchte nur von ihrer Musik leben. Freunde, Familie, selbst Jazzmusiker warnen sie, denn als Frau hat man es doppelt schwer, sich in der traditionell männlich geprägten Szene durchzusetzen. Dank Stipendien und Preisen läuft es jedoch erst einmal, Musiker-Kollegen und Medien sind beeindruckt. So virtuos, facettenreich und vor allem so schonungslos ehrlich gibt sonst niemand sein Innerstes musikalisch preis. Doch ausgerechnet dieses Markenzeichen steht Schnabel bei ihrem Ziel, vom Jazz zu leben, im Weg – denn ihre Musik ist nicht gefällig, und verbiegen lässt sie sich nicht.


22:50 Jojo Mayer – Changing Time (50 Min.)
Dokumentarfilm von: Alexis Amitirigala
Schweiz, 2016

Aufgewachsen ist Jojo Mayer am Zürichsee mit einem Krokodil im Wohnzimmer. Als Kind lebte er in Asien, Italien und Spanien, und Schlagzeug spielt er, seit er sitzen kann. Sein Leben ist eine stetige Reise auf der Suche nach neuer Musik, nach Ideen und Wegen in die Zukunft. Der Dokumentarfilm spiegelt Mayers Arbeit als Musiker und Innovator und taucht ein in die schillernde Welt seiner Gedanken. Jojo Mayer ist nach New York ausgewandert, um den Jazz zu finden – und hat etwas ganz anderes gefunden: seine eigene Musik, seine Band Nerve. Er spielt Konzerte auf allen Kontinenten. Es verschlägt ihn an die skurrilsten Plätze der Welt. Er entwickelt Perkussionsinstrumente, produziert wegweisende Lernvideos über Schlagzeugtechnik und wird als Ikone verehrt, von Tokio über London bis Hongkong. Er behält alle Fäden in der Hand, organisiert seine Tourneen selbst. Und nicht selten kämpft er gegen Windmühlen - auch gegen die eigenen. Kein Geringerer als der legendäre Bowie-Produzent Brian Eno bezeichnete kürzlich Jojo Mayer als großen Drummer, der stellvertretend für die wirklich gute Musik unserer Zeit steht. Auch ihn beeindruckt Mayers spielerischer, scheinbar grenzenloser Umgang mit Rhythmen und die Art, wie er mit der Wahrnehmung von Zeit spielt. In der Dokumentation "Jojo Mayer - Changing Time" geht es um Zeit. Aber auch um andere Zeiten.


23:40 Maischberger (75 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 18.10.2017)

Sandra Maischberger diskutiert mit Gästen aktuelle Themen, die gesellschaftlich relevant sind, von Schönheitswahn bis Rassismus – journalistisch, kontrovers, informativ und unterhaltend. Die Bandbreite bei Maischberger reicht von Politik, Gesellschaft und Boulevard bis Sport. Ihre Gäste sind Prominente, Fachleute und Betroffene.


00:55 lebensArt (60 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 16.10.2017)

Martin Traxl und Clarissa Stadler präsentieren Inhalte, die nicht nur vom Kulturkalender, sondern auch von gesellschaftlichen und kulturpolitischen Entwicklungen bestimmt werden. Neue und andere Sichtweisen erleichtern den Zugang zu Literatur und Musik, Film und Theater, Architektur und bildender Kunst.


01:55 das aktuelle sportstudio (95 Min.) (HDTV)
Moderation: Sven Voss

"das aktuelle sportstudio" berichtet von den Spielen der 1. Bundesliga, zeigt Ausschnitte des Abendspiels als Free-TV-Premiere und den Sport des Tages. Nicht fehlen darf die Torwand. Hintergründig und informativ: Die Moderatoren talken mit Top-Sportlern, Newcomern und Weltstars, die sich auch an der Torwand beweisen müssen. Sechs Treffer hat noch keiner geschafft. In mehr als 50 Jahren nicht.


Erlebnis Österreich
03:30 Abenteuer in der Wildnis – Naturschauspiele im Donauraum (25 Min.) (HDTV, UT) (VPS: 03:20)
Film von: Claus Muhr
(Erstsendung 14.5.2017)

Mehr als 100 Naturvermittler führen interessierte Gäste durch Oberösterreichs Naturschutzgebiete. Der Film begleitet einige von ihnen durchs Traunviertel. Auf dem Programm stehen das Deckenhochmoor Löckenmoos in Gosau, eine Kräuterwanderung auf die Bad Ischler Katrin, der Gschliefgraben am Fuß des Traunsteins, der Besuch von Wassertieren am Ödsee im Almtal und der "Linzer Dschungel", wo die Traun in die Donau mündet. Oberösterreich ist reich an außergewöhnlichen Naturräumen. Seit vier Jahren betreibt die Naturschutzabteilung des Landes Oberösterreich ein österreichweit einzigartiges Naturvermittlungsprojekt. Etwa 100 dieser Naturvermittler, Wald – und Kräuterpädagogen führen jedes Jahr bis zu 10 000 Interessierte durch die Schutzgebiete. Wissensvermittlung mit Erholung und Genuss ist ihr Motto, denn Natur lässt sich nur verstehen, wenn sie auch hautnah erlebt werden kann.


Universum
03:55 Wiener Gstettn (45 Min.) (Dolby Surround, UT) (VPS: 03:45)
Film von: Thomas Rilk
(Erstsendung 10.11.2009)

Umgeben von Stadtwüste und sterilem Beton verlieren immer mehr Tiere ihre letzten Rückzugsflächen. Doch wo der Mensch sich zurückzieht, sprießt und krabbelt es. So auch mitten in Wien. Die Natur dringt aus allen noch so winzigen Asphalt – und Betonritzen und erobert sich ihr Recht zurück. Für viele freilebende Tiere sind solche "Gstettn" oft die letzten Rückzugsmöglichkeiten in der Stadt. Die Dokumentation aus der Reihe "Universum" präsentiert die Vielfalt der "Wiener Gstettn", einer kaum bekannten Wildnis in der Großstadt.


04:40 – 06:10 Hallo Taxi (90 Min.) (4:3, s/w, mono) (VPS: 04:30)
Spielfilm Österreich, 1958

Rollen und Darsteller:
Leopold – Hans Moser
Franz – Paul Hörbiger
Lisa – Gerlinde Locker
Kommerzialrat Schellnegger – Oskar Sima

Regie: Franz Antel

Der alte Wiener Fiaker Leopold ist außer sich: Franz, seit Jahrzehnten sein bester Freund, hat Pferde und Fuhrwerk verkauft und sich ein Taxi zugelegt. Mit diesem Verräter des traditionsreichen Berufsstands will Leopold nichts mehr zu tun haben. Doch er kann nicht verhindern, dass sich seine hübsche Enkelin ausgerechnet in Franz' jungen Taxi-Kompagnon verliebt. Hans Moser (1880 – 1964) war das nuschelnde Wiener Original – unvergessen für seine Darstellung kleiner Leute wie Dienstmänner, Kellner, grantige Butler und rechthaberische Kleinbürger. Er begann seine Karriere als Theaterschauspieler, unter anderem bei Max Reinhardt, gab aber bereits 1922 sein Filmdebüt. Der Durchbruch auf der Leinwand gelang ihm erst 1933 in dem Willi-Forst-Film "Leise flehen meine Lieder".
 

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Sonntag, 22. Oktober 2017


Die Hörbigers – Ein 3sat Thementag
06:10 Hallo, Dienstmann (100 Min.) (4:3, s/w, mono, UT)
Spielfilm Österreich, 1951

Rollen und Darsteller:
Anton – Hans Moser
Godai – Paul Hörbiger
Rosa – Annie Rosar
Rumann – Richard Eybner
Frau Brandstätter – Maria Andergast
Susi, Godais geschiedene Frau – Susi Nicoletti

Regie: Franz Antel

Der Leiter der Operettenklasse an der Wiener Musikakademie hat sich für einen Maskenball als Dienstmann verkleidet. Sein Kostüm findet viel Anklang und wirkt täuschend echt. Als Professor Ferdinand Godai frühmorgens, noch immer in Dienstmannuniform verkleidet, in einem nahe gelegenen Bahnhofslokal weiterfeiert, wirkt er so glaubwürdig, dass ihn der echte Dienstmann Anton Lischka für einen Kollegen hält. Lischka fordert den falschen Dienstmann auf, ihm beim Transport schwerer Gepäckstücke zu helfen. Sie gehören Professorin Gaby Brandstätter, die eine Stelle an der Akademie antreten wird, an der auch Godai unterrichtet. Godai hat davon keine Ahnung, aber da ihm die Dame ausnehmend gut gefällt, entschließt er sich, seine Rolle weiterzuspielen, und willigt ein.

Die österreichische Komödie "Hallo, Dienstmann" von Franz Antel wartet mit einer prominenten Besetzung auf, allen voran die Publikumslieblinge Hans Moser und Paul Hörbiger.


Die Hörbigers – Ein 3sat Thementag
07:50 Der Hofrat Geiger (95 Min.) (4:3, s/w, mono, UT)
Spielfilm Österreich, 1947

Rollen und Darsteller:
Hofrat Franz Geiger – Paul Hörbiger
Ferdinand Lechner – Hans Moser
Marianne Mühlhuber – Maria Andergast
Mariandl – Waltraut Haas
Mathias Pfüller – Hermann Erhardt

Regie: Hans Wolff

Hofrat Franz Geiger, ein pensionierter Staatsbeamter, lebt zurückgezogen mit seinem Diener Ferdinand in einer Villa im Wiener Nobelbezirk Hietzing. Er bearbeitet trotz Pensionierung Amtsakten. Bisweilen bringt ihm Ferdinand "Fälle" aus dem Ministerium zur Erledigung mit, um Geiger über dessen Einsamkeit hinwegzuhelfen. Als Geiger den Antrag von Marianne Mühlhuber bearbeitet, die eine 17-jährige Tochter hat, wird er stutzig. Die Tochter seiner einstigen Urlaubsbekanntschaft könnte von ihm sein. Der Hofrat macht sich auf den Weg in die Wachau, um Marianne Mühlhuber wiederzusehen. Als seine ehemalige Geliebte Geigers Identität erfährt, ist sie wenig begeistert von seiner Anwesenheit.


Die Hörbigers – Ein 3sat Thementag
09:25 Cordula (100 Min.) (4:3, s/w, mono, UT)
Spielfilm Österreich, 1950

Rollen und Darsteller:
Cordula – Paula Wessely
Kirbisch – Attila Hörbiger
Frau Kirbisch – Jane Tilden
Rosa – Alma Seidler
Fleps – Erik Frey

Regie: Gustav Ucicky

Die junge Kellnerin Cordula erwartet vom Forstgehilfen Fleps ein Kind. Doch dieser hat auch ein Verhältnis mit der Frau des Gendarmen. Bald kursieren böse Gerüchte über Cordula. "Cordula" ist ein rührender österreichischer Spielfilm von 1950 mit Paula Wessely und Attila Hörbiger in den Hauptrollen.


Die Hörbigers – Ein 3sat Thementag
11:05 Die Hörbigers – Eine Schauspieldynastie (50 Min.) (HDTV, UT)
Vergangen, nicht vergessen
Folge 1 von 3
Film von: Christian Reichhold
(Erstsendung 25.12.2015)

Ihre Gesichter zählen zu den bekanntesten der deutschsprachigen Theater – und Filmgeschichte: Paul Hörbiger, Paula Wessely und Attila Hörbiger. Im ersten Teil von Christian Reichholds Dokumentation erinnern sich ihre mittlerweile selbst berühmten Nachkommen an diese – aus heutiger Sicht – nicht unumstrittenen Publikumslieblinge. Paul Hörbiger, drehte neben Klassikern wie "Hallo Dienstmann", "Hofrat Geiger" und "Der dritte Mann" nicht nur 300 weitere – heute oft auch zurecht vergessene – Filme, sondern pflegte auch ein Privatleben, das genug Stoff für einen eigenen Film geboten hätte. Attila Hörbiger, der seinem älteren Bruder zunächst von Theater zu Theater folgte, machte schließlich selbst Karriere – und zählte als Ehrenmitglied des Burgtheaters zu den größten Bühnenkünstlern seiner Zeit. Paula Wessely schließlich hätte 1934 mit "Maskerade" beinahe eine Weltkarriere gemacht, ließ sich dann aber in die Propagandamaschinerie des Dritten Reichs einspannen, anstatt nach Hollywood zu gehen. Bisher nie veröffentlichte Privatfilme geben Einblicke in das Familienleben der Hörbigers abseits der Bühne. In selten gezeigten Interviews blicken "die Wessely" und das ungleiche Brüderpaar Paul und Attila auf ihre Karrieren zurück. Elisabeth Orth, Christiane und Maresa Hörbiger erinnern sich an ihre Kindheit in der "Hörbiger-Villa" in der Wiener Himmelstraße, die nach mehr als einem dreiviertel Jahrhundert im Familienbesitz 2015 verkauft wurde. Christian Tramitz ("Der Schuh des Manitu") erzählt von sehr persönlichen Erlebnissen mit seinem Großvater, Paul Hörbiger. Zu Wort kommen außerdem die Autoren Gerhard Tötschinger und Georg Markus, sowie André Heller und Mavie Hörbiger.


Die Hörbigers – Ein 3sat Thementag
11:55 Die Hörbigers – Eine Schauspieldynastie (50 Min.) (HDTV, UT)
Bewahrung des Feuers
Folge 2 von 3
Film von: Christian Reichhold
(Erstsendung 26.12.2015)

Chance und Bürde – beides birgt der große Name Hörbiger. Während Christiane und Maresa damit leben und arbeiten, wählte Elisabeth Orth den Mädchennamen ihrer Großmutter als Künstlernamen. Im zweiten Teil von Christian Reichholds Dokumentation erinnern sich die drei Töchter von Paula Wessely und Attila Hörbiger an ihre Kindheit im "Hörbiger-Haus" und an ihre Anfänge als Schauspielerinnen. Die wurden ihnen nämlich nicht leicht gemacht. Elisabeth wollte zunächst Filmcutterin werden, für Christiane hatten die berühmten Eltern eine Laufbahn als Konditorin im Sinn, und Maresa tendierte zuerst zum Journalismus, dann Richtung Oper, ehe auch die jüngste der drei Töchter ihre Ausbildung zur Schauspielerei begann. In sehr persönlichen Gesprächen beleuchtet die "Zweite Generation" nicht nur die Sonnenseiten ihrer Familiengeschichte, sondern auch von kritischen, ja, lebensgefährlichen Situationen, vor allem in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg. Sie berichtet auch von den völlig unterschiedlichen Arbeitsweisen ihrer Eltern, die sie als Kinder hautnah miterlebten, und von ihrer späteren Zusammenarbeit mit einem stets wohlwollenden Vater und einer zumeist besorgten Mutter, die auf der Bühne mitunter sogar zur Konkurrentin werden konnte. Im Alter hochgeehrt erlebten Paula Wessely und Attila Hörbiger noch mit, wie ihre Kinder – jedes auf seine Weise – Karriere machten: Elisabeth und Maresa vor allem auf der Bühne, Christiane beim Film ("Schtonk" bekam sogar eine Oscar-Nominierung) und beim Fernsehen. Einblicke ins Privatleben gibt zum Beispiel ein Film über die Hochzeit von Christiane Hörbiger mit Wolfgang Glück im Jahr 1962, sowie ein Bildbericht über die Beerdigung von Paul Hörbiger, der 1981, knapp vor seinem 87. Geburtstag starb.


Die Hörbigers – Ein 3sat Thementag
12:45 Die Hörbigers – Eine Schauspieldynastie (50 Min.) (HDTV, UT)
Wir spielen immer …
Folge 3 von 3
Film von: Christian Reichhold
(Erstsendung 27.12.2015)

Im letzten Teil von Christian Reichholds Dokumentation über die Hörbigers kommt die mittlerweile erfolgreiche "Dritte Generation" zu Wort. Paul Hörbigers Enkel Mavie Hörbiger und Christian Tramitz, sowie Maresas Sohn Manuel Witting, Christianes Sohn Sascha Bigler und Elisabeth Orths Sohn Cornelius Obonya, der wie einst sein Großvater Attila als "Jedermann" bei den Salzburger Festspielen begeistert. Sie alle erinnern sich an Begegnungen mit ihren Großeltern und an die Reaktionen in der Familie, als die von ihren Berufswünschen erfuhr. Vor allem das Verhältnis der angehenden Schauspieler zu ihren Großeltern, das zwischen Ehrfurcht, Angst und Respekt pendelte, bietet interessante Einblicke in ihre Anfänge. Bis auf Mavie mussten (oder durften) alle von ihnen ohne den großen Namen Hörbiger ins Berufsleben starten. Während "die Jungen" die Karriereleiter empor kletterten, absolvierten Paula Wessely und Attila Hörbiger ihre letzten Auftritte, ehe sie sich von der Bühne des Lebens verabschiedeten. Christiane Hörbiger und Maresa Hörbiger, die nach dem Tod der Wessely aus dem Hörbiger-Haus das "Theater zum Himmel" machten, stehen ohne Vorbehalt zu ihrem Mutterstolz, während Elisabeth Orth, inzwischen Ehrenmitglied und Doyenne des Burgtheaters, mit dem Wort "Stolz" zwar hadert, die Leistungen ihres Sohnes Cornelius Obonya aber als "phänomenal" bezeichnet. Mittlerweile spielt auch schon die "Vierte Generation": Paul Sedlmeir, 1981 (im Todesjahr seines Großvaters) geboren (und daher nach ihm benannt), wird bereits für Hauptrollen in TV-Krimis engagiert. Cornelius Obonya, Manuel Witting und Mavie Hörbinger stellen sich schließlich noch der Frage, wie sie reagieren würden, sollten ihre Kinder dereinst den Wunsch äußern, selbst Schauspieler zu werden.


Die Hörbigers – Ein 3sat Thementag
13:35 Der Engel mit der Posaune (135 Min.) (4:3, s/w, mono, UT)
Spielfilm Österreich, 1949

Rollen und Darsteller:
Henriette Stein – Paula Wessely
Franz Alt – Attila Hörbiger
Sophie Alt – Hedwig Bleibtreu
Otto Eberhard Alt – Paul Hörbiger
Hans Alt – Hans Holt
Graf Thraun – Curd Jürgens

Regie: Karl Hartl

Als die Gestapo die Jüdin Henriette, Ehefrau des Klavierproduzenten Hans Alt, verhaften will, stürzt sie sich aus dem Fenster, ehe ihr Sohn Hermann, ein fanatischer Nazi, eingreifen kann. "Der Engel mit der Posaune" ist der Glücksbringer der österreichischen Klavierbauer-Familie Alt, deren wechselhafte Geschichte der Film vom Niedergang der österreichisch-ungarischen Monarchie bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges erzählt.

Karl Hartls erste Regiearbeit nach zehnjähriger Pause gab 1948 dem Schauspieler-Ehepaar Paula Wessely und Attila Hörbiger die Möglichkeit, sich vom NS-Regime zu distanzieren. Das österreichische Publikum honorierte die "Rehabilitierung des Österreichertums", wie es der österreichische Regisseur Franz Antel formulierte, indem es "Der Engel mit der Posaune" zum besten Film des Jahres erkor.


Die Hörbigers – Ein 3sat Thementag
15:50 Blatt & Blüte – Die Erbschaft (90 Min.) (AD, UT)
Fernsehfilm Deutschland / Österreich, 2003

Rollen und Darsteller:
Victoria – Christiane Hörbiger
Vincent – Götz George
Patrick – Rafael Schuchter
Otto – Alexander Strobele
Mara – Marie Christine Friedrich

Regie: Michael Kreindl
Drehbuch: Susanne Freund

Tante Agathe wusste schon lange vor ihrem Tod, dass die Verwandtschaft ungeduldig auf ihr stattliches Vermögen spekuliert. Ein raffinierter Plan soll ihre Erben in tiefe Zwietracht stürzen. Die 90-jährige Agathe will es ihren Erben nicht allzu leicht machen und verwendet ihre letzte Energie, um einen gewitzten Plan auszuhecken. So soll bei ihrem Begräbnis nur der ehemalige Reporter Vincent als Grabredner zum Zuge kommen – und der Blumenschmuck muss von ihrer Wahlnichte Victoria sein, die die noble Blumenhandlung "Blatt und Blüte" betreibt. Die beiden waren vor vielen Jahren ein Paar, wie es gegensätzlicher nicht sein konnte. Entsprechend unsanft war auch das Ende ihrer Ehe. Dass auch Victoria und Vincent von der wohlhabenden Verblichenen bei der Erbschaft berücksichtigt wurden, versteht keiner der Verwandten, genauso wenig die Zuteilung der Vermächtnisse. Zusätzlich fällt Agathes Vermögen wesentlich geringer aus als erwartet, was die Verwandtschaft völlig aus dem Konzept bringt. Doch Agathe hat sich den Spaß erlaubt, die habgierigen Erben auf eine ausgefeilte "Rätselrallye" zu schicken, die letztendlich zu einem unschätzbar wertvollen Schatz führen soll. Vincent und Victoria laufen dabei zur Hochform auf.

Mit Christiane Hörbiger und Götz George brillieren zwei große Fernsehstars in der turbulenten Krimikomödie von Regisseur und Krimispezialist Michael Kreindl ("Tatort", "Der Clown", "Motorrad-Cops"). Es ist bereits die vierte Zusammenarbeit von Hörbiger und George.


Die Hörbigers – Ein 3sat Thementag
17:20 Alma ermittelt – Tango und Tod (85 Min.) (UT)
Fernsehfilm Deutschland, 2006

Rollen und Darsteller:
Alma Mitterteich – Christiane Hörbiger
Laura – Katharina Böhm
Robert – Michael Gwisdek
Marion – Marie Zielcke
Christoph – Michael A. Grimm

Regie: René Heisig
Drehbuch: Andreas Föhr, Thomas Letocha

Alma Mitterteich ist eine sehr tatkräftige und einfallsreiche Pensionärin, die in München leidenschaftlich Mordfällen nachspürt. – Krimikomödie mit Christiane Hörbiger. Die Kiosk-Besitzerin und Krimi-Liebhaberin wird zur selbst ernannten Ko-Ermittlerin von Kommissarin Laura Erdmann, die durch die Eskapaden ihrer kleinen Tochter immer wieder bei der Arbeit behindert wird. Eines Abends wird Alma Mitterteich Zeugin, wie eine junge Frau von einer Brücke in die Isar geworfen wird. Den Täter kann sie nicht erkennen. Niemand glaubt ihrer Beobachtung, schon gar nicht Kommissarin Laura Erdmann. Doch dann wird die Leiche gefunden. Sabine Auwald arbeitete als Krankenschwester. Alma hatte also Recht, und ihr Ermittler-Ehrgeiz ist nun nicht mehr zu bremsen. Zum Leidwesen ihres Lebensgefährten Robert, den die Sorge umtreibt, dass sich Alma in Gefahr begeben könnte. Der Hobbydetektivin gelingt es leidlich, ihre Aktivitäten vor Robert geheim zu halten. Sie pirscht sich an Sabines Schwester Marion heran, die einen aufgelösten und unglücklichen Eindruck macht, der nicht nur mit Sabines Tod zusammenzuhängen scheint. Alma mag die junge Frau. Eine Spur führt zu Alex Nowak, einem zwielichtigen Gebrauchtwagenhändler. Sabine hatte sich vor Kurzem von ihm getrennt, was ihm gar nicht gefiel. Almas forscher, aber dilettantischer Versuch, Nowak auszukundschaften, beschert ihr eine nächtliche unangenehme Begegnung mit dessen scharfem Wachhund. Laura Erdmann verbietet der nur scheinbar senilen alten Dame strikt, sich in polizeiliche Ermittlungen einzumischen. Alma gelobt es – und macht unverdrossen weiter. Sie nimmt die Fährte zu dem Großgastronomen Walter Speckbauer auf, einem Mitglied der Münchner Party-Schickeria, dem es allerdings finanziell lang nicht so gut geht, wie er es gerne nach außen hin darstellt. Zusammen mit Nowak ist er deshalb ins Geschäft mit gestohlenen Autos eingestiegen. Ob diese Erkenntnis bei der Aufklärung des Mordes hilft, ist zunächst ungewiss. Dann geschieht ein zweiter Mord, und Alma und die Kommissarin stoßen unabhängig voneinander auf ein pikantes Detail, das mit den Schwestern Auwald zusammenhängt. Und als Alma den Fall endgültig zum Abschluss bringen will, gerät sie – wie von Robert erwartet - in Lebensgefahr, und Laura muss ihre hilfreich-nervige Laien-Schnüfflerin retten.


Die Hörbigers – Ein 3sat Thementag
18:45 Schon wieder Henriette (90 Min.) (HDTV, AD, UT)
Fernsehfilm Österreich, 2013

Rollen und Darsteller:
Henriette Frey – Christiane Hörbiger
Ferdinand Sternheim – Erwin Steinhauer
Siegfried Anzengruber – Harald Schrott
Hartmut Ille – Alexander Held
Jonas Kugler – Manuel Witting

Regie: Nikolaus Leytner

Wien war lange der Lebensmittelpunkt von Restauratorin Henriette, doch für den Musiker Ferdinand Sternheim zieht sie ins idyllische Krems. Dort weckt ein mysteriöser Todesfall ihre Neugier. In einer Galerie findet Henriette den Superstar der einheimischen Kunstszene tot auf. War es ein Unfall oder Mord? Gemeinsam mit ihrem jungen Assistenten Jonas begibt sich Henriette auf Spurensuche.

Launige Krimikomödie mit Christiane Hörbiger. Gewohnt willensstark zieht die Grande Dame des heimischen Fernsehfilms alle Register, als in der beschaulichen Donaumetropole Krems ein Mord geschieht. Unterstützt vom bewährten Filmpartner Erwin Steinhauer und Neffe Manuel Witting liefert die Hobby-Kriminologin ein Glanzstück messerscharfer Kombinatorik ab.


Die Hörbigers – Ein 3sat Thementag
20:15 Meine Schwester (85 Min.) (HDTV, UT)
Fernsehfilm Deutschland / Österreich, 2011

Rollen und Darsteller:
Katharina Wallner – Christiane Hörbiger
Hanna Laval – Maresa Hörbiger
Franz Graumann – August Zirner
Ernst Schlenzer – Simon Schwarz
Thomas Velocek – Cornelius Obonya

Regie: Sascha Bigler
Drehbuch: Sascha Bigler, Axel Götz

Katharina besitzt seit Jahrzehnten in der Wiener Innenstadt ihre Wohnung und einen Laden für Schauspieler-Devotionalien wie Kruzifixe und Heiligenbilder. Das passt dem neuen Hausbesitzer nicht. Der neue Besitzer des Hauses versucht mit allen Mitteln, die Mieter aus dem Haus zu bekommen, um dieses gewinnbringender umbauen zu können. Beharrlich verweigert Katharina ihren Auszug. Eines Morgens wird der Hausbesitzer tot im Innenhof gefunden. Etwa gleichzeitig taucht Katharinas jüngere Schwester Hanna auf. Die Ermittlungen der Polizei und ihre eigenen Erkenntnisse führen Katharina immer mehr zu der Annahme, dass ihre Schwester die Mörderin ist.


Die Hörbigers – Ein 3sat Thementag
21:40 Zurück ins Leben (85 Min.) (HDTV, AD, Dolby Surround, UT)
Spielfilm Deutschland / Österreich, 2013

Rollen und Darsteller:
Maria Niemann – Christiane Hörbiger
Jakob Frankl – Michael Mendl
Franz Frankl – Roman Knizka
Angelika Scholla – Julia Cencig
Paul Scholla – Hans-Michael Rehberg

Regie: Nikolaus Leytner

Seit knapp zwei Jahren wohnt Maria in einer Wiener Seniorenresidenz, doch mit dem Leben hat sie lange nicht abgeschlossen. Mit kreativen Ideen versucht sie, den monotonen Trott aufzubrechen. Das trägt sehr zum Leidwesen der kratzbürstigen Heimleiterin bei, die ihre Oldies möglichst stressfrei verwalten möchte. Die Mitbewohner sind jedoch dankbar für jede Abwechslung, und besonders der frühere Barpianist Jakob liebt Marias ungestüme Vitalität. Immer wieder erzählt er ihr von seiner ostpreußischen Heimat und seinem Jugendfreund Paul, den er nach dem Krieg aus den Augen verlor. Als Jakob in Trübsal versinkt, weil sein Sohn Franz ihn nicht zum Geburtstag besucht, überredet Maria ihn zu einem spontanen Trip: Zunächst mit dem Mietwagen, dann zu Fuß und per Anhalter machen die beiden sich auf den Weg in den wilden Osten. Dank Marias unbeugsamem Willen erreichen die Ausreißer schließlich Jakobs Heimat Danzig, doch das Wiedersehen mit Paul verläuft anders als erwartet. Der einstige Kamerad ist dement und hat offenbar das Gedächtnis verloren – die Reise war scheinbar umsonst. Plötzlich schießt Jakob eine verwegene Idee durch den Kopf: Als Jugendliche hatten Paul und er einen Traum, den sie aber nie verwirklichten. Könnte ein gemeinsamer Segeltörn über die Ostsee dem Freud die Erinnerung zurückgeben?

Christiane Hörbiger und Michael Mendl begeben sich als rüstige Senioren auf die Suche nach der verlorenen Zeit. Das düstere Thema eines Lebens im Altersheim meistert das atmosphärische Roadmovie mit erstaunlicher Leichtfüßigkeit. Besonders liebevoll ist der Blick auf die polnische Gastfreundschaft. In weiteren Rollen sind Roman Knizka als Vertreter und Julia Cencig als Künstlerin zu sehen. Als demenzkranker Jugendfreund hat Hans-Michael Rehberg großartige Momente. Nikolaus Leytner inszenierte die stille Tragikomödie nach dem pointierten Buch von Michael Gruber. Gedreht wurde in Wien und im wunderschönen Danzig.


Die Hörbigers – Ein 3sat Thementag
23:05 Bis zum Ende der Welt (90 Min.) (HDTV, AD, Dolby Surround, UT)
Spielfilm Deutschland, 2014

Rollen und Darsteller:
Maria Nikolai – Christiane Hörbiger
Bero Muharem – Samy Abdel Fattah
Susanne Howacht – Marie-Lou Sellem
Beros Großvater – Albert Kitzl
Beros Vater – Merab Ninidze

Regie: Matthias Tiefenbacher

Die ehemalige Musikerin Maria Nikolai lebt in einem multikulturellen Stadtteil Hamburgs. Seit kurzem wohnt eine große Roma-Familie in ihrem Haus, der Maria mit großem Misstrauen begegnet. Die Leute sind ihr zu laut, zu wild und wirken auf sie zu rücksichtslos. Dann aber lernt Maria durch einen Zufall den 16-jährigen Roma Bero besser kennen. Sie erkennt sein großes Musiktalent und beschließt, ihm privaten Unterricht zu geben. Durch den sympathischen Jungen scheint sich ihre Haltung gegenüber den Roma allmählich zu ändern. Schließlich meldet Maria Bero zum Vorspielen am Konservatorium an. Beros älterer Bruder Rudko beobachtet die neue Freundschaft seines kleinen Bruders mit Eifersucht. Er selbst hat keine Perspektive und wird von den anderen Jugendlichen als "Zigeuner" ausgegrenzt. In seiner Verbitterung lässt Rudko sich eines Tages zu einem Plan überreden, mit dem er nicht nur die ahnungslose Maria in Gefahr bringt, sondern auch seinen eigenen Bruder verrät.

Mit einem hohen Maß an Realismus und viel Gespür für emotionale Zwischentöne behandelt der Film aktuelle Themen wie Rassismus, soziale Konflikte und Toleranz. Im Mittelpunkt steht eine Frau, die erkennen muss, dass ihre Vorurteile vor allem aus Unwissen entstehen. Zugleich blendet der Film existierende Probleme und Konfliktsituationen nicht aus. Die "Rom und Cinti Union Hamburg" stand dem Filmteam beratend zur Seite. In der Hauptrolle liefert Christiane Hörbiger einmal mehr eine vielschichtige Charakterdarstellung. Das Drehbuch stammt von Thorsten Näter, der für Hörbiger bereits die hochgelobten Filme "Wie ein Licht in der Nacht" und "Stiller Abschied" geschrieben hat.


Die Hörbigers – Ein 3sat Thementag
00:35 Wie ein Licht in der Nacht (90 Min.) (HDTV, AD, Dolby Surround, UT)
Spielfilm Deutschland, 2010

Rollen und Darsteller:
Carla Binder – Christiane Hörbiger
Horst Keller – Klaus J. Behrendt
Magnus Binder – Friedrich von Thun
Ellen Binder – Susanna Simon
Coco – Jodie Leslie Ahlborn

Regie: Florian Baxmeyer

Als die erfolgreiche Maklerin Carla in Rente geht, fällt sie in ein tiefes Loch aus Langeweile und Einsamkeit. Sie sucht Zuflucht im Alkohol, schleichend gerät sie in die Abhängigkeit. Ihr Beruf war für sie immer auch eine Berufung: Ihr ganzes Leben lang hat sie sämtliche privaten Belange ihrem Job untergeordnet. Vor allem ihre Familie hatte darunter stets zu leiden. Die Konsequenz: Ihr Mann gab es irgendwann auf, um ihre Zuwendung zu buhlen, und ließ sich von ihr scheiden. Auch die inzwischen erwachsene Tochter Ellen geht ihr nach zahllosen Enttäuschungen aus dem Weg. Das alles hat die Powerfrau nie wirklich realisiert. Bis sie nach langer Ankündigung den entscheidenden Schritt wagt und in Rente geht. Sie zieht in eine kleinere Wohnung und nimmt sich vor, ihre neue Freiheit zu genießen. Es dauert allerdings nicht lange, da wird ihr ohne Job und tägliche Aufgabe schmerzhaft bewusst, dass sie eigentlich ganz alleine im Leben steht. Ihr Mann hat längst eine neue Frau, und Ellen steht kurz davor, eine Stelle im fernen New York anzutreten. So geht es Carla wie vielen Menschen, die immer nur für die Karriere lebten: Mit dem Berufsausstieg fällt sie in ein tiefes Loch. Ihre Einsamkeit und das Gefühl, von niemandem vermisst oder gebraucht zu werden, ertränkt sie in Alkohol. Die Sucht verläuft schleichend: Aus dem Glas Champagner am Mittag wird eine ganze Flasche. Und als die Flasche Champagner nicht mehr ausreicht, greift sie zu härterem Stoff. Im Supermarkt landen Gemüse und Nudeln nur noch im Einkaufswagen, um notdürftig den Nachschub an Cognac zu tarnen. Carla selbst will sich ihre Abhängigkeit nicht eingestehen. Einen Menschen, mit dem sie über ihr Problem reden könnte, hat sie nicht. Die Hilfsangebote ihres sympathischen Hausmeisters Horst Keller weist die distinguierte Dame barsch zurück. Ihr vergeblicher Versuch, über ihren alten Job wieder in ihr gewohntes Leben zurückzukehren, lässt die Situation vollends kippen: Nachdem der besorgte Horst sie leblos in ihrer Wohnung gefunden hat, wird sie mit einer schweren Alkoholvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Aber nicht einmal der dringliche Appell des Arztes kann sie überzeugen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Carla beharrt darauf: Sie ist keine Alkoholikerin. Erst, als es schon fast zu spät ist, realisiert sie mit Horsts Hilfe, dass es so nicht weitergehen kann.

Christiane Hörbiger hat in Filmen wie "Schtonk!", "Die Gottesanbeterin" oder "Der Besuch der alten Dame" schon oft bewiesen, dass sie zu den großen Charakterdarstellerinnen der deutschen Film – und Fernsehlandschaft gehört. In dem Drama "Wie ein Licht in der Nacht" gelangt ihre Karriere nun an einen neuen Höhepunkt. Mit der einsamen, alkoholabhängigen Carla spielt sie eine der mutigsten Rollen ihrer Laufbahn – und ihre Kunst besteht darin, diese Figur mit ungeheurer Intensität und zugleich fernab aller Klischees zu verkörpern. Nicht zuletzt dank Hörbigers nuancenreicher Darstellung wird der Film zum bewegenden Porträt einer Frau, die sich unaufhaltsam auf einen Abgrund zubewegt. Regisseur Florian Baxmeyer, der für seinen Kurzfilm "Die rote Jacke" 2003 mit dem Studenten-Oscar ausgezeichnet wurde, inszeniert die Geschichte sensibel und zurückhaltend – emotional aufrüttelnd, aber ohne falsche Sentimentalität. In weiteren Rollen spielen Klaus J. Behrendt, Friedrich von Thun und Susanna Simon.


Die Hörbigers – Ein 3sat Thementag
02:05 Die lange Welle hinterm Kiel (90 Min.) (HDTV, AD, Dolby Surround, UT)
Fernsehfilm Deutschland / Österreich, 2011

Rollen und Darsteller:
Margarete Kämmerer – Christiane Hörbiger
Prof. Martin Burian – Mario Adorf
Sylva Burian – Veronica Ferres
Sigi Klein – Christoph Letkowski
Carlo Zeppelini – Michele Olivieri
Franz Navratil – Carl Achleitner

Regie: Nikolaus Leytner

Margarete Kämmerer und Professor Burian, während des Zweiten Weltkriegs erbitterte Todfeinde, treffen an Bord eines Schiffes aufeinander und müssen sich der Vergangenheit stellen. Die wohlhabende Witwe Margarete Kämmerer geht in Begleitung ihres Neffen Sigi auf Kreuzfahrt. Die Reise verläuft allerdings nicht gerade friedlich. An Bord des Schiffes trifft sie auf Professor Burian, der in Begleitung seiner Schwiegertochter Sylva unterwegs ist. Margarete ist entsetzt, als sie in Burian jenen tschechischen Arzt wiedererkennt, der Ende des Zweiten Weltkriegs zahlreiche Sudetendeutsche hinrichten ließ – darunter ihren Mann Sepp. Sigi und Sylva versuchen zu vermitteln, müssen aber bald feststellen, dass beileibe nicht alle Konflikte von damals Geschichte sind.

Aufwühlende Verfilmung des gleichnamigen Romans von Pavel Kohout, in der Christiane Hörbiger, Mario Adorf und Veronica Ferres als Charakterdarsteller glänzen.


Die Hörbigers – Ein 3sat Thementag
03:35 Der Engel mit der Posaune (135 Min.) (4:3, s/w, mono, UT)
Spielfilm Österreich, 1949

Rollen und Darsteller:
Henriette Stein – Paula Wessely
Franz Alt – Attila Hörbiger
Sophie Alt – Hedwig Bleibtreu
Otto Eberhard Alt – Paul Hörbiger
Hans Alt – Hans Holt
Graf Thraun – Curd Jürgens

Regie: Karl Hartl

Als die Gestapo die Jüdin Henriette, Ehefrau des Klavierproduzenten Hans Alt, verhaften will, stürzt sie sich aus dem Fenster, ehe ihr Sohn Hermann, ein fanatischer Nazi, eingreifen kann. "Der Engel mit der Posaune" ist der Glücksbringer der österreichischen Klavierbauer-Familie Alt, deren wechselhafte Geschichte der Film vom Niedergang der österreichisch-ungarischen Monarchie bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges erzählt.

Karl Hartls erste Regiearbeit nach zehnjähriger Pause gab 1948 dem Schauspieler-Ehepaar Paula Wessely und Attila Hörbiger die Möglichkeit, sich vom NS-Regime zu distanzieren. Das österreichische Publikum honorierte die "Rehabilitierung des Österreichertums", wie es der österreichische Regisseur Franz Antel formulierte, indem es "Der Engel mit der Posaune" zum besten Film des Jahres erkor.


05:50 – 06:00 3satTextVision (10 Min.)

 

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Montag, 23. Oktober 2017


06:00 Fischraub in der Südsee (20 Min.) (HDTV)
Haijagd rund um Palau
Film von: Thomas Reichart
(Erstsendung 13.12.2016)

Fischalarm auf Palau. Das Inselparadies in der Südsee ist ein Hotspot der illegalen Haijagd. Die hemmungslose Überfischung hat gravierende Folgen für alles Leben im Meer. Auf den Schwarzmärkten in Taiwan oder Hongkong bieten Händler allein für die Haiflossen viele Hundert Dollar. Pro Jahr werden weltweit rund 100 Millionen Haie getötet. Doch wo die Haie fehlen, geht das ökologische Gleichgewicht im Meer verloren.


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Vivian Perkovic
(Erstsendung 20.10.2017)

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
Moderation: Alexandra Kröber
(Erstsendung 20.10.2017)

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web – und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur – und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Vivian Perkovic
(Erstsendung 20.10.2017)

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
Moderation: Alexandra Kröber
(Erstsendung 20.10.2017)

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


10:15 III nach neun (135 Min.) (HDTV, UT)
Die Bremer Talkshow
Moderation: Judith Rakers, Giovanni di Lorenzo
(Erstsendung 13.10.2017)

Seit 1974 ist "III nach neun" mit Unterhaltung zum Mitdenken auf Sendung. Aktuell wird die monatliche Talkshow von den Journalisten Judith Rakers und Giovanni di Lorenzo moderiert. Bis heute gab es Live-Talks mit mehr als 3000 Gästen und über 40 Moderatoren, mit Weltstars und dem Mann/der Frau von der Straße, Aufreger, Skandale und Spektakel eingeschlossen.


12:30 sonntags (30 Min.) (UT) (VPS: 12:15)
Jahrzehnte, die uns prägten: Die 80er
Moderation: Andrea Ballschuh
(Erstsendung 22.10.2017)

Die Achtziger sind die letzte Dekade vor dem Ende des Kalten Krieges und dem Mauerfall. An ihrem Ende überwogen Aufbruch und Hoffnung. Vorher zeigten sich zahlreiche Herausforderungen. Neue soziale Bewegungen entstanden: die Friedensbewegung, die "AIDS-Hilfe" und die ökumenische Versammlung für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung. "sonntags" stellt Menschen vor, für die diese Herausforderungen zu Lebensthemen geworden sind.


13:00 ZIB (15 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:15 Schon wieder Henriette (90 Min.) (HDTV, AD, UT)
Fernsehfilm Österreich, 2013

Rollen und Darsteller:
Henriette Frey – Christiane Hörbiger
Ferdinand Sternheim – Erwin Steinhauer
Siegfried Anzengruber – Harald Schrott
Hartmut Ille – Alexander Held
Jonas Kugler – Manuel Witting

Regie: Nikolaus Leytner

Wien war lange der Lebensmittelpunkt von Restauratorin Henriette, doch für den Musiker Ferdinand Sternheim zieht sie ins idyllische Krems. Dort weckt ein mysteriöser Todesfall ihre Neugier. In einer Galerie findet Henriette den Superstar der einheimischen Kunstszene tot auf. War es ein Unfall oder Mord? Gemeinsam mit ihrem jungen Assistenten Jonas begibt sich Henriette auf Spurensuche.

Launige Krimikomödie mit Christiane Hörbiger. Gewohnt willensstark zieht die Grande Dame des heimischen Fernsehfilms alle Register, als in der beschaulichen Donaumetropole Krems ein Mord geschieht. Unterstützt vom bewährten Filmpartner Erwin Steinhauer und Neffe Manuel Witting liefert die Hobby-Kriminologin ein Glanzstück messerscharfer Kombinatorik ab.


Eisenbahn-Romantik
14:45 Schienenkreuzfahrt Bodensee (30 Min.) (HDTV)
Bahngeschichten am Schwäbischen Meer
Film von: Bettina Bansbach
(Erstsendung 3.8.2013)

Der Bodensee war für Deutschland, Österreich und die Schweiz immer eine wichtige Handels – und Verkehrsregion, deshalb ist der See beinahe rundum von Eisenbahngleisen umschlossen. Die Dokumentation erzählt Bahngeschichten zu Wasser, zu Lande und aus der Luft. Von Zeppelinen, Dampfschiffen und Hafenbahnhöfen, aber natürlich auch vom "Seehänsele" und vom "Seehas", zwei Eisenbahnen am Bodensee.


15:15 Insel Mainau: Blaues Blut und rote Rosen (45 Min.)
Die Grafen – und Familieninsel
Folge 1 von 4
Film von: Ralf Wilharm, Marc Elvers
(Erstsendung 13.9.2008)

Die Insel Mainau befindet sich im Besitz der Familie Bernadotte. Die Verbundenheit mit der Insel und ihrer Tradition zu vermitteln, ist Graf Björn Bernadotte ein Anliegen. Gräfin Bettina Bernadotte kümmert sich persönlich darum, dass alles "gut in Schuss" ist. Ob auf den Kletteranlagen oder an der spektakulären Blumenuhr – sie will wissen, was auf der Insel, bei den Landschaftsplanern, Gärtnern oder in der Gastronomie los ist. Lange bevor die ersten Besucher auf der Insel Mainau eintreffen, sind schon die Gärtner unterwegs. Heute muss der Riesengartenzwerg gepflegt werden – am besten, bevor der große Besucherandrang einsetzt. Im Streichelzoo wird das Heu für die Ponys und Kühe angeliefert. Und im Schmetterlingshaus ist eine neue Puppenlieferung angekommen, die liebevoll versorgt werden muss.


16:00 Insel Mainau: Blaues Blut und rote Rosen (50 Min.)
Das gräfliche Inselfest
Folge 2 von 4
Film von: Ralf Wilharm, Marc Elvers
(Erstsendung 20.9.2008)

Jedes Jahr im Frühsommer findet das gräfliche Inselfest auf der Bodensee-Insel Mainau statt. Zehntausende Besucher werden erwartet. Die Insel rüstet sich für den Ansturm. Die Gärtner bringen Park und Garten auf Hochglanz, die Köche sind auf Hochtouren, es wird geprobt für die gräfliche Hut-Modenschau, die Organisation ist in den letzten Zügen. Neue Beete müssen noch bepflanzt werden. Rund um den Wasserturm wird Sommerflor angebracht. Die Köche errichten eine Satellitenküche, um alle Besucher zu verköstigen. Chefkoch Brandy und sein Team müssen Tag und Nacht schuften. Koch-Auszubildende Isabella packt kräftig mit an. Derweil probt Gräfin Diana die beliebte und legendäre Hut-Modenschau. Alle ihre Geschwister und Freunde müssen raus auf den Laufsteg. Einmal im Jahr wird aus der jüngsten Gräfin, dem Nesthäkchen der Familie, ein Zerberus, der selbst die Inselchefin scheuchen und ermahnen darf. Doch noch hat Gräfin Bettina alle Hände voll zu tun. Und auch für die junge Eventmanagerin Brigitte Buffler, die schon seit sechs Jahren das Inselfest betreut, stellt das Ereignis eine große Herausforderung dar.


16:50 Insel Mainau: Blaues Blut und rote Rosen (50 Min.)
Der Rosenball
Folge 3 von 4
Film von: Ralf Wilharm, Marc Elvers
(Erstsendung 27.9.2008)

Jährlich findet auf der Bodensee-Insel Mainau das Rosenfest statt. Zum gräflichen privaten Rosenball laden die Grafen 60 enge Freunde der Familie auf die Mainau ein. Großkampftage für Schlossküchenchef Erfkämper und sein Team. Er muss das Menü für den Rosenball vorbereiten und servieren. Das Essen muss nicht nur auf die Minute zubereitet, sondern auch noch zu Fuß zwei Stockwerke nach oben getragen werden. Für die Etikette verantwortlich ist die Haushofmeisterin Anja Wackerbauer. Im Restaurant Schwedenschänke findet die festliche Rosensoiree für 150 Gäste statt, der traditionelle schwedische "Midsommar" wird gefeiert. Der Rosengarten wird illuminiert, im Schlosshof gibt es ein Insel-Feuerwerk. Eine Menge Arbeit für alle Beteiligten, aber am Ende wird es auch dieses Mal ein Ereignis von außerordentlicher Schönheit.


17:40 Insel Mainau: Blaues Blut und rote Rosen (50 Min.)
Die Seele der Insel
Folge 4 von 4
Film von: Ralf Wilharm, Marc Elvers
(Erstsendung 4.10.2008)

Die Insel Mainau lebt von ihren Gärten, der Blütenpracht und den Veranstaltungen. Ein Blick hinter die Kulissen zeigt die Mühen der Grafen und der 300 Angestellten. Täglich muss die Insel gehegt und gepflegt werden, Hochzeiten müssen durchgeführt werden, Wiesen gemäht, Unkraut gejätet, welke Blätter entfernt werden. Erst dieses ganze Spektrum ergibt das Mainau-Mosaik. Das bedeutet, täglich neue Herausforderungen zu meistern. Und für Gräfin Bettina und Graf Björn: täglich die Liebe zur Insel in gestalterische Energie umsetzen. Im Aboretum, dem Mainau-Park mit jahrhundertealten Mammutbäumen, hat jedes der Grafenkinder "seinen" Baum, der zu Ehren seiner Geburt gepflanzt wurde. Natürlich haben Gräfin Bettina und Graf Björn ihre Lieblingsplätze im Park und müssen doch Veränderungen planen, wie in der Platanenallee. Jeder dieser Bäume muss gepflegt werden. Die Arbeiten hierzu ähneln spektakulären Kletterpartien. Das Küchenteam von Brandy muss derweil eine Herausforderung meistern: Im Palmengarten findet eine große Hochzeit statt.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Nina Mavis Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In – und Ausland auf den Punkt gebracht.


Universum
20:15 Hermann Maier: Meine Heimat – Naturjuwel Salzburg (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Barbara Puskás
(Erstsendung 22.10.2013)

Skilegende Hermann Maier unternimmt eine Entdeckungsreise durch Salzburg und geht dabei der Frage nach, wie sich die Natur in seiner Heimat in den vergangenen 200 Jahren verändert hat. Naturliebhaber finden in Salzburg alles, was das Herz begehrt: vom ewigen Eis bedeckte Gletscherregionen, schroffe Felsformationen, endlose weiche Almmatten, klare Bergseen sowie artenreiche Flüsse und Auengebiete. Der Film präsentiert in prachtvollen Bildern die Vielfalt des Landes und stellt unbekannte Kleinode vor so berühmten Kulissen wie Großvenediger oder Hochkönig vor. Außerdem zeigt der Film die charakteristischen Verhaltensweisen einzelner Tierarten und auf humorvolle Weise auch das Konfliktpotenzial, das sich im Zusammenleben mit Wildtieren ergeben kann. Von 103 in Österreich vorkommenden Säugetieren gibt es 80 Arten in Salzburg. Diese hohe Zahl beruht auf der landschaftlichen und ökologischen Vielfalt Salzburgs: Vom Alpenvorland mit seinem relativ milden, vom Atlantik beeinflussten Klima bis zum Hochgebirge und dem kontinental geprägten, nach Osten offenen Lungau findet man in Salzburg ein buntes Mosaik an Lebensräumen. Von den 80 Arten pflanzen sich 59 nachweislich im Land Salzburg fort, die restlichen sind Durchzieher, Wintergäste und Neueinwanderer. Wer könnte seine Heimat besser vorstellen als der gebürtige Flachauer Hermann Maier? "Ich bin immer wieder erstaunt, wie vielfältig Salzburg ist. Wir haben wirklich alles, vom Gletscher bis zu den Salzachauen vor den Toren der Landeshauptstadt!", beschreibt Hermann Maier seine Entdeckungsreise durch Salzburg.


Universum
21:00 Österreich – Land der grünen Grenzen (95 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Film von: Gernot Lercher
(Erstsendung 21.10.2014)

Acht österreichische Bundesländer grenzen direkt an fremdes Staatsgebiet: entlang dieser Staatsgrenzen unternimmt die Dokumentation eine fast 3000 Kilometer lange Reise. Eine Reise, die durch fast unzugängliche Naturparadiese führt, aber auch Geschichten von Plätzen erzählt, die täglich von tausenden Menschen und Autos passiert werden. Es sind berührende Geschichten von Tieren und Menschen, deren Alltag die Grenze ist. Eine Elchkuh verlässt vorsichtig den schützenden Schatten des Waldes und trabt auf das Moor zu, ein Braunbär trottet über eine Almwiese und eine kleine, bunte Echse huscht über sandigen Boden – allesamt Tiere, die bei uns "Exoten" sind, doch an Österreichs Grenzen immer wieder auftauchen und sich gerne auch ein bisschen tiefer nach Österreich vorwagen. Die Dokumentation führt durch Nationalparks, Europareservate und Naturschutzgebiete wie den Neusiedlersee, das Thayatal, die Marchauen, den Bodensee sowie Mur und Inn. Das alles 25 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs und 100 Jahre nach Beginn des Ersten Weltkriegs, durch den Österreichs Grenzen im heutigen Verlauf entstanden sind.


Dokumentarfilmzeit
22:35 Wastecooking – Kochen statt Verschwenden (80 Min.) (HDTV, UT)
Dokumentarfilm von: Georg Misch
Österreich, 2015

"Kochen statt Verschwenden" lautet der Leitsatz des Salzburgers David Groß, der mit seinem Kochkunstprojekt "Wastecooking" mehr Nachhaltigkeit einfordert und für Furore sorgt. 2014, das EU-"Jahr gegen Lebensmittelverschwendung", nahm Groß zum Anlass, um durch fünf europäische Länder – Österreich, Deutschland, die Niederlande, Belgien und Frankreich - zu reisen und sich nur von dem zu ernähren, was andere wegwerfen. Aber Groß "rettet" nicht nur Lebensmittel, die er in köstliche Speisen verwandelt, er trifft auch engagierte Mitstreiter mit neuen Lösungsideen im Kampf gegen die Verschwendung. Mit dabei sind Spitzenköche, Wissenschaftler und Feinschmecker, die gemeinsam mit "Wastecooking" gegen die Wegwerfgesellschaft ankochen. Da staunen die Abgeordneten nicht schlecht: Mit seiner "Wasteküche" besucht Groß auch das EU-Parlament in Brüssel. Er schaut sich nach dem Aussortierten in der Parlamentskantine um und kocht ein schmackhaftes Mittagsmenü. Köche und Gäste sind begeistert. "Wir sollten bei uns selbst beginnen", sagt eine Abgeordnete. Außerdem wirft der "Chef-Wastecooker" einen Blick in die Kühlschränke Salzburger Bürger, kocht auf einem französischen Fischkutter aus Beifang frische Bouillabaisse, lädt zur "Schnippeldisco" in Berlin ein oder durchforstet die Natur nach Genießbarem. Immer begleitet von dem Dokumentarfilmer Georg Misch und seinem Team, entsteht dabei ein innovativer, kulinarischer Reiseführer mit raffinierten und köstlichen Gerichten aus allerlei "geretteten" Lebensmitteln. Ein Selbstversuch mit Biss, der unseren Konsum – und Lebensstil hinterfragt.


23:55 Janus (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Folge 1 von 7
Krimiserie Österreich, 2013

Rollen und Darsteller:
Dr. Leo Benedikt – Alexander Pschill
Dr. Agnes Benedikt – Barbara Romaner
Cara Horvath – Franziska Weisz
Dr. Konstantin Fink – Andreas Kiendl
Junior – Christopher Schärf

Regie: Andreas Kopriva
Drehbuch: Jacob Groll, Sarah Wassermair

Der forensische Psychologe Dr. Leo Benedikt beschäftigt sich unter anderem damit, was in den Köpfen geistig abnormer Rechtsbrecher vorgeht. Als Leo in einer Serie mysteriöser Selbstmorde nachforscht, stößt er auf den undurchsichtigen Pharmakonzern "Janus" und ist fassungslos, als er erkennt, was hinter den Selbstmorden tatsächlich steckt. In Teil eins muss die Polizei einen Streit zwischen zwei Männern schlichten. Leo wird hinzugezogen, weil einer der Beteiligten ein ehemaliger Patient ist. Er soll einschätzen, ob Gefahr von ihm ausgeht. Leo gibt Entwarnung – doch noch in derselben Nacht stirbt die Frau des anderen.


00:40 Janus (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Folge 2 von 7
Krimiserie Österreich, 2013

Rollen und Darsteller:
Dr. Leo Benedikt – Alexander Pschill
Dr. Agnes Benedikt – Barbara Romaner
Cara Horvath – Franziska Weisz
Dr. Konstantin Fink – Andreas Kiendl
Junior – Christopher Schärf

Regie: Andreas Kopriva
Drehbuch: Jacob Groll, Sarah Wassermair

Fannys Schrei versetzt ihren Babysitter in Angst. Als er sie bei ihrem kleinen Bruder Benjamin findet, erzählt sie ihm, dass ein Mann sich an ihm vergriffen hätte. Im Gespräch mit Leo nennt Fanny den Täter: den eigenen Vater. Befunde lassen darauf schließen, dass Benjamin schon länger misshandelt wurde – doch sagt das Mädchen tatsächlich die Wahrheit?

Die weiteren Folgen der siebenteiligen Krimiserie "Janus" zeigt 3sat am Dienstag, 24. Oktober, ab 23.10 Uhr und am Mittwoch, 25. Oktober, ab 0.25 Uhr


37 Grad
01:25 Rentnerglück am Goldstrand (30 Min.) (AD, UT)
Im Alter nach Bulgarien
Film von: Sibylle Smolka
(Erstsendung 22.8.2017)

"80 Prozent meiner Rente gingen für Festkosten drauf, am Ende blieben mir 120 Euro zum Leben." Maria wollte nicht mehr auf Almosen angewiesen sein und suchte im Internet nach einer Lösung. Es war die pure Verzweiflung, die sie vor drei Jahren von Hamburg nach Bulgarien umziehen ließ. Früher wäre sie noch nicht einmal dorthin in den Urlaub gefahren: "So trist und das ganze Sozialistische!" Immer mehr Deutsche können im Rentenalter ihren Lebensstandard nicht mehr halten und müssen auf vieles verzichten: Auto, Restaurantbesuche, Reisen, Kultur. Nach Expertenberechnungen droht ab 2030 fast jedem Zweiten eine gesetzliche Rente unterhalb der Armutsgrenze – das sind derzeit rund 900 Euro. Besonders betroffen sind Freiberufler, Teilzeitjobber, Alleinerziehende und Frührentner. In Osteuropa ist die kleine Rente mehr wert. Das Leben kostet in Bulgarien weniger als die Hälfte, ein Haus gibt es schon für 5000 Euro. Aber ein Neuanfang ist in diesem Alter doppelt schwer. Wir begleiten vier Rentner, die ihren Ruhestand in Bulgarien verbringen und versuchen, ihren Alltag in der Fremde zu meistern. Wie kommen sie mit der Sprache zurecht? Was ist in Bulgarien für sie anders als in Deutschland? War es richtig, hierher zu kommen? Maria (61, Frührentnerin) wohnt jetzt nah am Meer und versucht, sich um die Straßenhunde in ihrer Stadt zu kümmern. Hildegard (70) liebt das ruhige Landleben. Vor einem halben Jahr hatte sie eine schwere Operation. Wird sie bald wieder auf die Beine kommen? Peet (63) bezieht optimistisch seine neue Wohnung mit Meerblick. Wie schnell findet er in dem Touristenort Anschluss? Hildegard und Waldemar (75) wohnen schon seit sieben Jahren in einem kleinen bulgarischen Dorf. "Ich wollte auf keinen Fall weg", sagt Hildegard, aber Bulgarien war der einzige Ausweg. Beide haben ihr ganzes Leben gearbeitet und wollen am Ende nicht auf die Kinder angewiesen sein. Peet hat seinen Ruhestand in Bulgarien schon lange geplant, jetzt steht der Umzug an. Der Abschied von Deutschland fällt ihm schwer, doch er will nicht beim Staat um finanzielle Unterstützung betteln: "Das hat was mit Würde zu tun." Als ehemaliger DDR-Bürger kennt er Bulgarien schon von früher. Sie habe in Bulgarien wieder lachen gelernt, sagt Maria, aber es habe sie auch zum Weinen gebracht. "Wer sich gar nicht um Land und Leute kümmert, hat es schwer." Ein Film über vier mutige Rentner, die sich am Lebensabend noch einmal großen Herausforderungen stellen.


01:55 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


02:25 Willkommen Österreich (50 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 17.10.2017)

Österreichische Late-Night-Show, moderiert von Dirk Stermann und Christoph Grissemann. "Willkommen Österreich" präsentiert mit dem sprühenden Charme der Abgeklärtheit provokante Themen und schwarzen Humor – fernab von Political Correctness.


03:15 Panorama (25 Min.) (HDTV, UT)
Auf Kur
(Erstsendung 13.11.2016)

Mitwirkende: Johannes Hoppe

"Panorama" zeigt Geschichten über die "Kur in Österreich" im Wandel der Zeit. Wer sich Kurort nennen darf, und welche Heilbäder es gibt, analysierte zum Beispiel das Magazin "WIR" 1975. Ob Heilwässer, die man in Supermärkten kaufen kann, qualitativ halten, was die Etiketten versprechen, nahm der "Teletest" 1971 unter die Lupe. Und schließlich diskutieren Hademar Bankhofer Gerti Senger über den "Kurschatten" und seine möglichen Folgen. Das moderne Rehabilitations-Zentrum Tobelbad bei Graz wurde 1961 stolz präsentiert. Auch, wenn die Erholungsmethoden aus heutiger Sicht eher überschaubar wirken. Therapeut, Masseur oder Diätassistentin – was junge Menschen in diesen Berufen erwartet, erfuhr man 1985 im Bildungsprogramm "Was könnte ich werden".


03:40 Jazzopen Stuttgart 2017 (120 Min.) (HDTV)
Festival der Weltstars und Wunderkinder
Moderation: Max Moor, Nicole Köster
(Erstsendung 12.10.2017)

Exklusive Star-Interviews, Konzert-Highlights und Eindrücke von der Atmosphäre vor und hinter der Bühne – das bietet die Dokumentation von den 24. Jazzopen Stuttgart 2017. Der Film präsentiert Legenden wie Quincy Jones, George Benson, Dee Dee Bridgewater, Steve Winwood, die Super-Stars Beth Hart und Bob Geldof und Jan Delay – aber auch junge Ausnahmekünstler wie das Jazz-Wunderkind Jacob Collier oder die Bassistin Kinga Glyk. Mit dabei sind auch die Grammy-nominierte SWR Big Band und das Stuttgarter Kammerorchester unter der Leitung des Londoner Dirigenten und Arrangeurs Jules Buckley. Das Festival wird moderiert von Max Moor und Nicole Köster. Sie geben nicht nur Einblick in die Geschichte des Jazz oder die bezaubernde Stimmung und Atmosphäre des zehntägigen Festivals, sondern sind auch Tag und Nacht mit den Stars unterwegs. In ihren Interviews entlocken sie ihnen private Botschaften über die Kraft der Musik und wie sie die Welt verbindet, aber auch Ansichten über Politik und was Musik bewirken kann. Nach mehr als zwei Jahrzehnten sind die Jazzopen zu einer hochwertigen Marke avanciert, die mit anderen großen Jazzfestivals wie Montreux oder Rotterdam in einem Atemzug genannt wird. Die Dokumentation zeigt die Vielfalt der Jazzopen und das, was Besucher und Künstler aus aller Welt jedes Jahr im Juli magisch anzieht: eine Stadt im Festivalfieber und jede Menge hochkarätige Live-Musik von Newcomern, Weltstars und Geheimtipps.


05:40 Hawaii (35 Min.)
Zwischen Aloha und Amerika
Film von: Karl Teuschl
(Erstsendung 1.3.2009)

Hawaii ist ein Südsee-Paradies mit grandiosen Naturlandschaften, brodelnden Vulkanen und atemberaubenden Küstenlandschaften. Der weitab von jedem Kontinent liegende Archipel hat seit der Entdeckung durch Captain Cook vor gut 200 Jahren eine wechselvolle Geschichte durchlaufen. Seit 1959 ist es der 50. Bundesstaat der USA. So regiert denn auch der "American Way of Life" in der Großstadt Honolulu, und in den modernen Ferienhotels und Einkaufszentren der Inseln. Doch Hawaii ist mehr als nur ein Teil Amerikas. Der ursprünglich von den Polynesiern besiedelte Archipel mitten im Pazifik hat sich den viel gerühmten "Aloha Spirit" bewahrt, den Geist der Gastfreundschaft und polynesischen Freundlichkeit, der über die Generationen auch die Einwanderer aus vielen Ländern der Erde angesteckt hat. In den letzten Jahrzehnten hat dieser "Aloha Spirit" gemeinsam mit einer Renaissance der alten hawaiischen Kultur eine deutliche Bestärkung erfahren. Folge dieser Bewegung ist, dass verstärkt der alte Hula-Tanz wieder gelehrt wird und nicht mehr nur als Spektakel für Touristen dient. Dass in eigenen Schulen und Kindergärten die hawaiische Sprache wieder zum Leben erweckt wird. Dass uralte Fischteiche der Hawaiianer wieder in Betrieb genommen werden und mit Hightech und kaltem, nährstoffreichem Tiefenwasser aus dem Pazifik die Aquakultur der Hawaiianer fortgeführt wird. Die grandiose Natur der Vulkan-Inseln tut das ihre, um Hawaii zu einem einzigartigen Ziel zu machen. Paradiesische Palmenstrände und Felsküsten, üppige Farnwälder und dampfender Dschungel wechseln sich ab mit blühenden Gärten und Ranches im Hinterland. Und wo sonst kann man nur wenige Meter von glühender Lava entfernt zusehen, wie der stetige und verblüffende ungefährliche Ausbruch des Kilauea-Vulkans Big Island Hawaii jeden Tag um einige Quadratmeter wachsen lässt.


06:15 – 06:20 3satTextVision (5 Min.)

 

*


Dienstag, 24. Oktober 2017


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Nina Mavis Brunner
(Erstsendung 23.10.2017)

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
Moderation: Ingolf Baur
(Erstsendung 23.10.2017)

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web – und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur – und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Nina Mavis Brunner
(Erstsendung 23.10.2017)

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
Moderation: Ingolf Baur
(Erstsendung 23.10.2017)

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


10:15 Patientenabzocke (45 Min.) (HDTV, UT)
Wohin geht das Geld im Gesundheitssystem?
Film von: Christina Zühlke
(Erstsendung 20.1.2016)

Sind wir im deutschen Gesundheitssystem rundum versorgt? Oder ist das eine Illusion? Ärzte und Krankenpfleger klagen seit Jahren über Überlastung – es fehlt an Personal, an Geld fürs Personal. Andererseits berichten Ärzte, dass Operationen stattfinden, die eigentlich unnötig sind. Aber das Krankenhaus bekommt dann mehr Geld. Eine junge Ärztin sagt: "Ich bin manchmal nicht sicher, ob ich den Menschen helfe oder nicht mehr schade!" In Arztpraxen werden Patienten regelmäßig aufgefordert, mit einer Individuellen Gesundheits-Leistung, kurz IGEL, doch ein bisschen mehr für ihre Gesundheit zu tun. Sinnvoller Zusatz oder Geldmacherei? Der Sprecher des demokratischen Ärztebundes sagt: "IGEL-Leistungen wurden erfunden, um den Ärzten zusätzliche Einnahmen zu ermöglichen." Eine Krankenkasse fordert regelmäßig von den Krankenhäusern Geld zurück, weil sehr viele Rechnungen "fehlerhaft" sind. Das sei sicher keine Absicht, sagen die Mitarbeiter. Dagegen sagt ein Kriminologe: "Deutsche Krankenhäuser mit ihren Abrechnungen sind ein kriminalitätsförderndes Umfeld!" Die Recherchen von Autorin Christina Zühlke beginnen damit, dass sie selbst eine seltsame Rechnung aus dem Krankenhaus bekommt und versucht, diese Rechnung zu kontrollieren. Daran scheint aber niemand ein Interesse zu haben, nicht mal die Krankenkasse. Die Autorin redet mit ehemaligen Chefärzten, die vom unauffälligen Druck der Verwaltung erzählen. Sie trifft eine alleinerziehende Mutter, die zweieinhalb Jahre dafür kämpfen musste, dass sie nach einer Krebserkrankung in Kur fahren durfte. Und sie trifft einen Wissenschaftler, der sagt: Arme Menschen sind in Deutschland die Verlierer des Gesundheitssystems. Sie sterben im Durchschnitt zehn Jahre früher.


11:00 Plötzlich in der Schuldenfalle (40 Min.) (HDTV, UT)
Wer hilft mir aus den roten Zahlen?
Film von: Marion Försching, Jörg Stolpe
(Erstsendung 17.10.2016)

Ursula Albers konnte irgendwann nicht anders. Die Last ihrer Schulden wurde immer stärker. Sie geht zur Schuldnerberatung Mönchengladbach. "Privatinsolvenz", rät man ihr dort. Frau Albers stimmt zu. Aber was das wirklich bedeutet, wird sie jetzt erst erfahren. Der Insolvenzverwalter kommt zu ihr nach Hause. Was will er alles von ihr wissen? Wird er gleich etwas pfänden? Die Sendung zeigt den Verlauf. Mönchengladbach gehört deutschlandweit zu den Städten mit der höchsten Schuldnerquote. Fast jeder sechste erwachsene Einwohner hat Probleme, Schulden zurückzuzahlen. Die Hauptursachen sind Trennung, Krankheit oder Arbeitsplatzverlust. "Das kann jeden treffen", weiß Karin Fuhrmann-Dally von der Schuldnerberatung aus ihrem Arbeitsalltag. Und sie sei dafür da, den Menschen einen Weg aus der Schuldenfalle zu zeigen.


11:40 Natur im Garten (30 Min.) (HDTV)
Garten mit Herzblut
Folge 3 von 10
Moderation: Karl Ploberger
(Erstsendung 24.9.2017)

Biogärtner Karl Ploberger ist in Gestratz im schwäbischen Allgäu zu Gast. Ulrike Reich wohnt hier im 200 Jahre alten Elternhaus und hat den Bauerngarten in ein Gartenparadies verwandelt. Im Gartenkalender ist Frühherbst, Holunder und die Äpfel werden reif. Vor den kalten Nächten müssen die im Freien wachsenden Gurken, Zucchini, Kürbisse, Paprika und Tomaten geerntet werden. Wurzelgemüse vertragen ohne Probleme die ersten Fröste. Karl Ploberger erklärt die typischen Merkmale einer Staude und stellt einige der Beliebtesten vor. Beim Anlegen eines Staudenbeetes ist auf die Höhe, die Blühzeit und die Farbe der Pflanzen zu achten. Blühende Stauden machen einen Garten eigentlich erst zu einem Garten. Sie sind nicht nur schön anzuschauen, sondern sie liefern auch Pollen und Nektar - sprich Nahrung für unzählige Bienen und Schmetterlinge. Koch – und Kräuterexpertin Gabi bereitet ein "Rote Rübentartare mit geräucherter Forelle" zu. Als ganz besonderen Geschmacksträger und auch als essbare Dekoration verwendet sie Schafgarbenblüte, die nach der zweiten Mahd im Herbst jetzt wieder auf den saftig grünen Wiesen und am Waldrand zu finden ist.


Am Schauplatz
12:10 Zuhause ist überall (50 Min.)
Moderation: Peter Resetarits
(Erstsendung 19.10.2017)


13:00 ZIB (25 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:25 Der Wilde Wald der Kaiserin (25 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Thomas Rilk
(Erstsendung 11.5.2014)

Ein malerisches Schloss in einem weitläufigen Waldpark: Die Hermesvilla liegt am Stadtrand Wiens inmitten des Lainzer Tiergartens. Der bietet Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren. Ende des 19. Jahrhunderts ließ Kaiser Franz Joseph I. das Schloss für Kaiserin Elisabeth errichten, die eine Naturfreundin war. Wenn Sisi in ihrem Märchenschloss stimmungsvolle Gedichte verfasste, war sie dort auch von den Bildern der Natur umgeben. Zeitgenössische Malerfürsten wie Makart und die Brüder Klimt hatten auf Initiative des Kaisers das Schlafzimmer von Elisabeth in einen opulenten Naturraum verwandelt. Im Park leben immer noch Wildschweine, Mufflons, Damwild aber auch kleine seltene Arten wie Eichenprozessionsspinner, Schusterkäfer, Feuersalamander oder vom Aussterben bedrohten Flusskrebse. Der wilde Wald der Kaiserin bietet auch perfekten Lebensraum für eine besonders schöne Eulenart. Vor rund 60 Jahren bei uns ausgestorben, wird der Habichtskauz in einem ambitionierten Wiederansiedelungsprojekt heute in seine alte Heimat zurückgeführt. Erster Nachwuchs in freier Wildbahn hat sich bereits eingestellt.


Universum
13:50 Jagdkumpane – Wie der Hund auf den Menschen kam (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Ute Gebhardt
(Erstsendung 8.10.2013)

Es begann vor mehr als 30.000 Jahren: Früher als alle anderen Nutztiere wurde der Hund zum Haustier domestiziert. Der Mensch wollte den Hund, weil er ihm bei der Jagd helfen konnte. Oft hing das Überleben der Menschen tatsächlich vom gemeinsamen Jagdglück ab. Die Jagd hat Hund und Mensch zusammengeschweißt. Heute soll der Hund seinen Jagdtrieb fast gänzlich ablegen und stattdessen Kind und Partner ersetzen. Der Hund tut, was seit Jahrtausenden von ihm erwartet wird: Er passt sich an – doch nicht immer ohne Zwischenfälle. Denn Hund sein heißt, Jäger sein. Die Dokumentation zeichnet die Entwicklung der Beziehung zwischen Mensch und Hund nach.


Universum
14:35 Der Prinz der Alpen (45 Min.)
Film von: Otmar Penker, Klaus Feichtenberger
(Erstsendung 4.12.2007)

Es ist das imposanteste Schauspiel des Jahres in den Alpen: die Brunft des Rotwildes. Die stärksten Hirsche versammeln einen Harem und verteidigen ihn gegen Rivalen. Die Dokumentation begleitet ein Hirschkalb durch das erste Jahr seines Lebens. Sie beginnt mit den ersten Lebenstagen, schildert die weiten Wanderungen mit seiner Mutter, das Zusammenleben im Rudel und den Überlebenskampf des Wildes im Winter.


Universum
15:20 Im Bann der Berge (45 Min.) (UT)
Film von: Otmar Penker
(Erstsendung 15.9.2009)

Die Geburt Tirols war eine Kollision von Kontinenten. Das Ergebnis ist eine Landschaft von größter Vielfalt auf kleinstem Raum. Je nach der Tiefe eines Tals oder der Höhe eines Berggrats, je nach der Himmelsrichtung seines Verlaufs oder seiner Lage, je nachdem, wohin ein Hang sich neigt, ist ein Fleckchen Tirol eisig oder mild, üppig oder karg, trocken oder wasserreich. Die Dokumentation "Im Bann der Berge" zeigt die Schönheit des Tiroler Hochgebirges ebenso wie dessen Gefahren, die unvermutet losbrechen können: Schneelawinen und Gewitter.


Universum
16:05 Hermann Maier: Meine Heimat – Naturjuwel Salzburg (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Barbara Puskás
(Erstsendung 22.10.2013)

Skilegende Hermann Maier unternimmt eine Entdeckungsreise durch Salzburg und geht dabei der Frage nach, wie sich die Natur in seiner Heimat in den vergangenen 200 Jahren verändert hat. Naturliebhaber finden in Salzburg alles, was das Herz begehrt: vom ewigen Eis bedeckte Gletscherregionen, schroffe Felsformationen, endlose weiche Almmatten, klare Bergseen sowie artenreiche Flüsse und Auengebiete. Der Film präsentiert in prachtvollen Bildern die Vielfalt des Landes und stellt unbekannte Kleinode vor so berühmten Kulissen wie Großvenediger oder Hochkönig vor. Außerdem zeigt der Film die charakteristischen Verhaltensweisen einzelner Tierarten und auf humorvolle Weise auch das Konfliktpotenzial, das sich im Zusammenleben mit Wildtieren ergeben kann. Von 103 in Österreich vorkommenden Säugetieren gibt es 80 Arten in Salzburg. Diese hohe Zahl beruht auf der landschaftlichen und ökologischen Vielfalt Salzburgs: Vom Alpenvorland mit seinem relativ milden, vom Atlantik beeinflussten Klima bis zum Hochgebirge und dem kontinental geprägten, nach Osten offenen Lungau findet man in Salzburg ein buntes Mosaik an Lebensräumen. Von den 80 Arten pflanzen sich 59 nachweislich im Land Salzburg fort, die restlichen sind Durchzieher, Wintergäste und Neueinwanderer. Wer könnte seine Heimat besser vorstellen als der gebürtige Flachauer Hermann Maier? "Ich bin immer wieder erstaunt, wie vielfältig Salzburg ist. Wir haben wirklich alles, vom Gletscher bis zu den Salzachauen vor den Toren der Landeshauptstadt!", beschreibt Hermann Maier seine Entdeckungsreise durch Salzburg.


Universum
16:50 Österreich – Land der grünen Grenzen (100 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Film von: Gernot Lercher
(Erstsendung 21.10.2014)

Acht österreichische Bundesländer grenzen direkt an fremdes Staatsgebiet: entlang dieser Staatsgrenzen unternimmt die Dokumentation eine fast 3000 Kilometer lange Reise. Eine Reise, die durch fast unzugängliche Naturparadiese führt, aber auch Geschichten von Plätzen erzählt, die täglich von tausenden Menschen und Autos passiert werden. Es sind berührende Geschichten von Tieren und Menschen, deren Alltag die Grenze ist. Eine Elchkuh verlässt vorsichtig den schützenden Schatten des Waldes und trabt auf das Moor zu, ein Braunbär trottet über eine Almwiese und eine kleine, bunte Echse huscht über sandigen Boden – allesamt Tiere, die bei uns "Exoten" sind, doch an Österreichs Grenzen immer wieder auftauchen und sich gerne auch ein bisschen tiefer nach Österreich vorwagen. Die Dokumentation führt durch Nationalparks, Europareservate und Naturschutzgebiete wie den Neusiedlersee, das Thayatal, die Marchauen, den Bodensee sowie Mur und Inn. Das alles 25 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs und 100 Jahre nach Beginn des Ersten Weltkriegs, durch den Österreichs Grenzen im heutigen Verlauf entstanden sind.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Nina Mavis Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In – und Ausland auf den Punkt gebracht.


20:15 Alpenglühen (90 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm Deutschland, 2003

Rollen und Darsteller:
Rosa Mayrhofer – Christiane Hörbiger
Hannes Seeger – Götz George
Matteo di MonteCaprese – Peter Sattmann
Bertram Mayrhofer – Fritz Karl
Ignatz Mayrhofer – Peter Matic

Regie: Hajo Gies

Rosa Mayrhofer genießt die Einsamkeit auf ihrer Alm in Österreich, hört Fred-Astaire-Songs und schwelgt in Erinnerungen an ihren Verlobten, der vor 38 Jahren ums Leben kam. Bei ihren seltenen Besuchen im Dorf bringt Rosa dem Dorfpfarrer stets ihre köstlichen Pralinen mit, die sie nach einem alten Familienrezept herstellt. Eines Tages reicht der Pfarrer diese Pralinen heimlich bei einem internationalen Patisserie-Wettbewerb in Hamburg ein. Und siehe da: "Rosas kleine Sünde" gewinnt völlig überraschend den Hauptpreis. Nun muss Rosa wohl oder übel ihre Alm verlassen und in die mondäne Hansestadt reisen. Die Konkurrenten sind fassungslos über die Siegerin aus der Provinz, vor allem die Wiener Schokoladenfirma Mayrhofer, die bislang jedes Jahr die "Goldene Praline" gewann. Der alte Firmenpatriarch Ignatz Mayrhofer setzt alles daran, in den Besitz des Geheimrezepts seiner Namensvetterin zu gelangen. Doch mit Geld kann man Rosa nicht locken: Reihenweise lehnt sie die lukrativen Angebote internationaler Süßwarenkonzerne ab. Eine willkommene Abwechslung von dem Pralinentrubel bietet ihr der leicht linkische Fischhändler Hannes Seeger. Er ist ein charmanter Kavalier alter Schule, dessen Firma kurz vor der Pleite steht. Während Rosa sich langsam aber sicher in ihn verliebt, sieht Hannes in ihr zunächst nur eine finanzstarke Investorin: Aufgrund der Namensgleichheit hält er Rosa nämlich für ein Mitglied der Wiener Mayrhofer-Dynastie. Dort hat man inzwischen den aalglatten Gigolo Matteo di Monte Caprese engagiert. Mit seinem weltmännischen Charme soll dieser Rosa das Geheimrezept entlocken. Nun buhlen sowohl Hannes als auch Matteo um die Gunst der ahnungslosen Rosa – wobei Hannes spürt, dass ihm Rosas Herz wichtiger ist als ihr vermeintlich dickes Bankkonto. Es ist natürlich nur eine Frage der Zeit, bis die Wahrheit ans Licht kommt: Enttäuscht über Matteos Doppelspiel und zutiefst verletzt von Hannes' finanziellen Absichten fährt Rosa zurück auf die Alm. Doch so schnell will Hannes die Frau seines Lebens nicht aufgeben.

Mit "Alpenglühen" hat Erfolgsregisseur Hajo Gies eine romantische Komödie inszeniert. Mit viel Dialogwitz erzählt der Film von einem Clash der Kulturen. Christiane Hörbiger glänzt als sympathische Bäuerin, neben ihr Götz George als charismatischer Lebemann.


21:45 Liebe versetzt Berge – Alpenglühen 2 (85 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm Deutschland, 2005

Rollen und Darsteller:
Rosa Mayrhofer – Christiane Hörbiger
Hannes Seeger – Götz George
Carmen Schwertfeger – Sonja Kirchberger
Drago – Juraj Kukura
Dr. Alois Tischler – Miguel Herz-Kestranek

Regie: Hajo Gies

Die gewitzte Almbäuerin und Hobbykonditorin Rosa Mayrhofer und der charmante Fischhändler Hannes Seeger befinden sich mittlerweile im "verflixten siebten Monat" ihrer Ehe. Der erste Liebesrausch weicht bei Hannes einer Art Höhenkoller: So langsam wird dem Seebär die Luft in 1800 Metern Höhe zu dünn. Er vermisst die Seeluft und das Meeresrauschen – und natürlich seinen Fischhandel. Als ihm die malerische Idylle in alpiner Höhe eines Tages endgültig zu viel wird, flieht er kurzentschlossen zurück in seine geliebte Heimatstadt Hamburg. Allerdings steht dort auch nicht alles zum Besten: Hannes' Fischhandel ist pleite. Um über die Runden zu kommen, verdingt sich der mittellose Heimkehrer notgedrungen als Anreißer in einem Nachtlokal auf St. Pauli. Seine temperamentvolle Gattin Rosa schäumt derweil vor Wut und Enttäuschung. Aber so leicht will sie ihre große Liebe nicht aufgeben. Sie folgt Hannes an die Elbe. Doch die Eifersucht macht der geplanten Versöhnung einen Strich durch die Rechnung. Denn kaum in Hamburg angekommen, lernt Rosa einen sympathischen EU-Kommissar kennen, der sie zu einem Dinner mit dem amerikanischen Wirtschaftsminister einlädt. Diesen "Flirt" lässt der eifersüchtige Hannes natürlich nicht auf sich sitzen. Um Rosa zu beweisen, dass auch er noch prächtige Chancen bei der Damenwelt hat, bandelt der Lebemann mit einer überaus attraktiven Pharmareferentin an.

Nach dem großen Erfolg der romantischen Komödie "Alpenglühen" inszeniert Regisseur Hajo Gies die Fortsetzung der turbulenten Liebesgeschichte. Mit viel Witz, einer guten Portion Gefühl und aufregenden Verwicklungen erzählt der Film von Treue, Heimweh und den Irrungen und Wirrungen des Herzens.


23:10 Janus (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Folge 3 von 7
Krimiserie Österreich, 2013

Rollen und Darsteller:
Dr. Leo Benedikt – Alexander Pschill
Dr. Agnes Benedikt – Barbara Romaner
Cara Horvath – Franziska Weisz
Dr. Konstantin Fink – Andreas Kiendl
Junior – Christopher Schärf

Regie: Andreas Kopriva
Drehbuch: Jacob Groll, Sarah Wassermair

Die Juristin Anna Sedlacek kämpft mit ihrem Team gegen eine Gesetzesnovelle, die die Privatisierung von Trinkwasser erlaubt – klar, dass sie viele Feinde hat. Als sie nach einem Überfall unter Panikattacken leidet, wendet sich Anna an Leo Benedikt. Sie vermutet einen Maulwurf in ihrem Team. Leo stellt fest, dass Anna besonders heftig auf ihren Kollegen Harald reagiert. Doch was ist der Auslöser für ihre Reaktion? Und: Führt der richtige Auslöser auch zwangsläufig zum richtigen Täter?


23:55 Janus (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Folge 4 von 7
Krimiserie Österreich, 2013

Rollen und Darsteller:
Dr. Leo Benedikt – Alexander Pschill
Dr. Agnes Benedikt – Barbara Romaner
Cara Horvath – Franziska Weisz
Dr. Konstantin Fink – Andreas Kiendl
Junior – Christopher Schärf

Regie: Andreas Kopriva
Drehbuch: Jacob Groll, Sarah Wassermair

Eine junge Studentin wird im Gang der Universität kaltblütig ermordet. Es gibt weder eine Tatwaffe, noch ein Motiv, noch Zeugen. Die Vorlesung, aus der sie kam, beschäftigte sich mit Mordtheorien. Gibt es da vielleicht einen Zusammenhang? Ein Kommilitone gesteht jedenfalls vor Leo und Cara theoretisch den Mord – praktisch aber ist er nicht nachzuweisen. Eine Serie mysteriöser Selbstmorde, ein undurchsichtiger Pharmakonzern und ein großes Geheimnis – das Geheimnis um "Janus": ein Fall für den forensischen Psychologen Dr. Leo Benedikt.


00:40 Janus (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Folge 5 von 7
Krimiserie Österreich, 2013

Rollen und Darsteller:
Dr. Leo Benedikt – Alexander Pschill
Dr. Agnes Benedikt – Barbara Romaner
Cara Horvath – Franziska Weisz
Dr. Konstantin Fink – Andreas Kiendl
Junior – Christopher Schärf

Regie: Andreas Kopriva
Drehbuch: Jacob Groll, Sarah Wassermair

In Caras Büro steht das Ehepaar Schmiedinger und behauptet, ein Attentat sei auf sie verübt worden. Skurriles Detail: Er hält sich für den Prinzen von Wales, sie für seine Leibwächterin. Cara bittet Leo um Hilfe. Der ist fasziniert von dieser seltenen Art gemeinsamen Wahnsinns. Aber von welchem der beiden Ehepartner geht er aus? Und: Werden die beiden wirklich bedroht?


Reporter
01:25 Kein Land für Träumer (25 Min.)
Die Saga der Familie Huber aus Kottwil
(Erstsendung 3.9.2017)

Die Stadt Lucas do Rio Verde im Bundesstaat Mato Grosso ist durch den Anbau von Soja zu einer der reichsten Städte Brasiliens geworden. Gegründet wurde die Stadt von Schweizer Auswanderern, die in der Savanne ihre Heimat kopieren wollten: gute Schulen, Mischkulturen und Gemeinschaftssinn. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs bewirtschaftete Anton Huber einen kleinen Hof in der Luzerner Gemeinde Kottwil. Er wollte seinen neun Kindern eine gute Ausbildung ermöglichen. Das schien ihm zu Hause unmöglich. Deshalb schloss sich die Familie Huber 1951 einer Gruppe von Auswanderern an, die in Brasilien eine bessere Zukunft suchte. Die Familien von Anton und Klaus Huber lebten in Zelten, sie wuschen sich im Fluss, wurden von Mücken fast aufgefressen. Aber ein großer Idealismus gab den Siedlern Kraft: Sie wollten in der Savanne eine Kolonie aufbauen, in der Kleinbauern eine umweltverträgliche Landwirtschaft betreiben und ihre Produkte gemeinsam vermarkten. 30 Jahre später leben in Lucas do Rio Verde 60 000 Einwohner, die Stadt zählt bereits zwei Universitäten. In der Umgebung regieren Großgrundbesitz und Monokultur. Anton Huber ist vor Kurzem gestorben, sein Sohn Luis pflanzt Bäume auf seinem Land. Klaus Huber führt am Rande der Stadt ein Institut für Umwelterziehung und Alternativmedizin. Er beobachtet, dass immer mehr Bauern die Wälder an den Flussufern, die sie für den Sojaanbau abgeholzt hatten, wieder aufforsten. Gebildete Menschen und ein vernünftiger Umgang mit der Natur, das war es, was die Hubers anstrebten. Ihre Saat geht doch noch auf, wenn auch später als erhofft.


01:50 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


02:20 Alpenglühen (85 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm Deutschland, 2003

Rollen und Darsteller:
Rosa Mayrhofer – Christiane Hörbiger
Hannes Seeger – Götz George
Matteo di MonteCaprese – Peter Sattmann
Bertram Mayrhofer – Fritz Karl
Ignatz Mayrhofer – Peter Matic

Regie: Hajo Gies

Rosa Mayrhofer genießt die Einsamkeit auf ihrer Alm in Österreich, hört Fred-Astaire-Songs und schwelgt in Erinnerungen an ihren Verlobten, der vor 38 Jahren ums Leben kam. Bei ihren seltenen Besuchen im Dorf bringt Rosa dem Dorfpfarrer stets ihre köstlichen Pralinen mit, die sie nach einem alten Familienrezept herstellt. Eines Tages reicht der Pfarrer diese Pralinen heimlich bei einem internationalen Patisserie-Wettbewerb in Hamburg ein. Und siehe da: "Rosas kleine Sünde" gewinnt völlig überraschend den Hauptpreis. Nun muss Rosa wohl oder übel ihre Alm verlassen und in die mondäne Hansestadt reisen. Die Konkurrenten sind fassungslos über die Siegerin aus der Provinz, vor allem die Wiener Schokoladenfirma Mayrhofer, die bislang jedes Jahr die "Goldene Praline" gewann. Der alte Firmenpatriarch Ignatz Mayrhofer setzt alles daran, in den Besitz des Geheimrezepts seiner Namensvetterin zu gelangen. Doch mit Geld kann man Rosa nicht locken: Reihenweise lehnt sie die lukrativen Angebote internationaler Süßwarenkonzerne ab. Eine willkommene Abwechslung von dem Pralinentrubel bietet ihr der leicht linkische Fischhändler Hannes Seeger. Er ist ein charmanter Kavalier alter Schule, dessen Firma kurz vor der Pleite steht. Während Rosa sich langsam aber sicher in ihn verliebt, sieht Hannes in ihr zunächst nur eine finanzstarke Investorin: Aufgrund der Namensgleichheit hält er Rosa nämlich für ein Mitglied der Wiener Mayrhofer-Dynastie. Dort hat man inzwischen den aalglatten Gigolo Matteo di Monte Caprese engagiert. Mit seinem weltmännischen Charme soll dieser Rosa das Geheimrezept entlocken. Nun buhlen sowohl Hannes als auch Matteo um die Gunst der ahnungslosen Rosa – wobei Hannes spürt, dass ihm Rosas Herz wichtiger ist als ihr vermeintlich dickes Bankkonto. Es ist natürlich nur eine Frage der Zeit, bis die Wahrheit ans Licht kommt: Enttäuscht über Matteos Doppelspiel und zutiefst verletzt von Hannes' finanziellen Absichten fährt Rosa zurück auf die Alm. Doch so schnell will Hannes die Frau seines Lebens nicht aufgeben.

Mit "Alpenglühen" hat Erfolgsregisseur Hajo Gies eine romantische Komödie inszeniert. Mit viel Dialogwitz erzählt der Film von einem Clash der Kulturen. Christiane Hörbiger glänzt als sympathische Bäuerin, neben ihr Götz George als charismatischer Lebemann.


03:45 Liebe versetzt Berge – Alpenglühen 2 (90 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm Deutschland, 2005

Rollen und Darsteller:
Rosa Mayrhofer – Christiane Hörbiger
Hannes Seeger – Götz George
Carmen Schwertfeger – Sonja Kirchberger
Drago – Juraj Kukura
Dr. Alois Tischler – Miguel Herz-Kestranek

Regie: Hajo Gies

Die gewitzte Almbäuerin und Hobbykonditorin Rosa Mayrhofer und der charmante Fischhändler Hannes Seeger befinden sich mittlerweile im "verflixten siebten Monat" ihrer Ehe. Der erste Liebesrausch weicht bei Hannes einer Art Höhenkoller: So langsam wird dem Seebär die Luft in 1800 Metern Höhe zu dünn. Er vermisst die Seeluft und das Meeresrauschen – und natürlich seinen Fischhandel. Als ihm die malerische Idylle in alpiner Höhe eines Tages endgültig zu viel wird, flieht er kurzentschlossen zurück in seine geliebte Heimatstadt Hamburg. Allerdings steht dort auch nicht alles zum Besten: Hannes' Fischhandel ist pleite. Um über die Runden zu kommen, verdingt sich der mittellose Heimkehrer notgedrungen als Anreißer in einem Nachtlokal auf St. Pauli. Seine temperamentvolle Gattin Rosa schäumt derweil vor Wut und Enttäuschung. Aber so leicht will sie ihre große Liebe nicht aufgeben. Sie folgt Hannes an die Elbe. Doch die Eifersucht macht der geplanten Versöhnung einen Strich durch die Rechnung. Denn kaum in Hamburg angekommen, lernt Rosa einen sympathischen EU-Kommissar kennen, der sie zu einem Dinner mit dem amerikanischen Wirtschaftsminister einlädt. Diesen "Flirt" lässt der eifersüchtige Hannes natürlich nicht auf sich sitzen. Um Rosa zu beweisen, dass auch er noch prächtige Chancen bei der Damenwelt hat, bandelt der Lebemann mit einer überaus attraktiven Pharmareferentin an.

Nach dem großen Erfolg der romantischen Komödie "Alpenglühen" inszeniert Regisseur Hajo Gies die Fortsetzung der turbulenten Liebesgeschichte. Mit viel Witz, einer guten Portion Gefühl und aufregenden Verwicklungen erzählt der Film von Treue, Heimweh und den Irrungen und Wirrungen des Herzens.


Universum
05:15 Hallstatt – Ein Leben zwischen Fels und See (40 Min.)
Film von: Wolfgang Thaler
(Erstsendung 16.12.2004)

Chronist: Cornelius Obonya (Burgschauspieler)

Die Region Hallstatt-Dachstein im Salzkammergut in Österreich ist eine der ältesten Kulturlandschaften der Welt. Eis, Karst und unterirdische Wasserwelten zeugen von der Frühzeit der Erde. Seit 1997 ist die Region auch UNESCO-Weltkultur – und Naturerbe. Der Film stellt die Landschaft vor und erzählt auch die Geschichte des Salzbergbaus in der Region.


05:55 – 06:20 3satTextVision (25 Min.)

 

*


Mittwoch, 25. Oktober 2017


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Nina Mavis Brunner
(Erstsendung 24.10.2017)

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
Moderation: Ingolf Baur
(Erstsendung 24.10.2017)

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web – und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur – und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Nina Mavis Brunner
(Erstsendung 24.10.2017)

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
Moderation: Ingolf Baur
(Erstsendung 24.10.2017)

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


10:15 NDR Talk Show classics (60 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 8.9.2017)

Die "NDR Talk Show" ist der Klassiker unter den Talkrunden. Zwei Stunden spannende und anregende Unterhaltung mit Prominenten und Menschen, die Schlagzeilen machen. Die Moderatoren Barbara Schöneberger und Hubertus Meyer-Burckhardt stellen Fragen zu persönlichen, beruflichen und aktuellen Themen. Dabei steht die Persönlichkeit der Gäste im Mittelpunkt. Eine "classics"-Ausgabe.


11:15 360° Luther – Der Reformator als Kassenmagnet (30 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Anja Walczak, Sven Stephan
(Erstsendung 13.12.2016)

Der Künstler Yadegar Asisi hat zum Reformationsjubiläum ein gigantisches 360°-Panoramabild gestaltet. Es zeigt, wie es in Wittenberg am Tag des Thesenanschlags ausgesehen haben könnte. Dokumentierte und erdachte Szenen geben dem Betrachter einen sinnlichen Einblick in Luthers Zeit. Der Film begleitet den Künstler beim Schaffen und Vollenden seines Werks bis zur Eröffnung der Ausstellung in einem eigens dafür errichteten Museumsbau. Die Dokumentation widmet sich aber auch der Frage, welchen Stellenwert Martin Luther und sein Erbe in der DDR hatten. Denn der Reformator war dort anfangs als "Fürstenknecht" verschrien und stand im selbst ernannten Arbeiter – und Bauernstaat zumindest offiziell lange Jahre in einem eher ungünstigen Licht. Das änderte sich ab Ende der 1970er-Jahre – maßgeblich auf Betreiben von Staats – und Parteichef Erich Honecker. Im Streben nach internationaler Anerkennung und möglicherweise auch lukrativen Deviseneinnahmen machte die DDR den verstoßenen Luther plötzlich salonfähig – und das 500. Jubiläum seiner Geburt im Jahr 1983 zu einem Großereignis, das den im gleichen Jahr gefeierten Philosophen Karl Marx fast vergessen machte. Ausstellungen lockten Touristen aus dem Ausland in Lutherorte wie Wittenberg. Nicht weniger als sechs Kirchentage brachten einen unerwarteten Aufschwung für die Christen in der DDR. Der Reformator war nicht nur gesellschaftsfähig, sondern erstmals zu einem Kassenmagneten geworden. Welche Folgen das hatte – unmittelbare für Museen und Innenstädte, mittelbare für Staatsgefüge und Gesellschaft – daran erinnern sich Zeitzeugen wie der frühere evangelische Bischof Axel Noack und die Wittenberger Historikerin Elke Strauchenbruch. Denn in gewissem Sinne markierte die Öffnung anlässlich der Reformationsfeierlichkeiten 1983 den Anfang vom Ende der DDR.


11:45 Brandstifter wider Willen (45 Min.) (HDTV, UT)
Auf Luthers Spuren in Bayern
Film von: Sabine Rauh
(Erstsendung 31.10.2012)

Vom treuen Sohn der katholischen Kirche, die er reformieren wollte, weil er sie liebte, zum Reformator, der die Welt veränderte: Der Film zeichnet die Lebensgeschichte Martin Luthers nach. Er war in Nürnberg und Memmingen, in Lindau und Würzburg, in Augsburg und Coburg: Martin Luther. Wer war dieser junge Augustinermönch, der auf seiner Dienst – und Pilgerreise nach Rom Bayern und Schwaben durchquerte? Wer war dieser angesehene Professor, der nach der Veröffentlichung seiner Thesen gegen den Ablass Unterstützung in Würzburg erhielt und sich in Augsburg verantworten musste?


Reporter
12:30 Kein Land für Träumer (30 Min.)
Die Saga der Familie Huber aus Kottwil
(Erstsendung 3.9.2017)

Die Stadt Lucas do Rio Verde im Bundesstaat Mato Grosso ist durch den Anbau von Soja zu einer der reichsten Städte Brasiliens geworden. Gegründet wurde die Stadt von Schweizer Auswanderern, die in der Savanne ihre Heimat kopieren wollten: gute Schulen, Mischkulturen und Gemeinschaftssinn. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs bewirtschaftete Anton Huber einen kleinen Hof in der Luzerner Gemeinde Kottwil. Er wollte seinen neun Kindern eine gute Ausbildung ermöglichen. Das schien ihm zu Hause unmöglich. Deshalb schloss sich die Familie Huber 1951 einer Gruppe von Auswanderern an, die in Brasilien eine bessere Zukunft suchte. Die Familien von Anton und Klaus Huber lebten in Zelten, sie wuschen sich im Fluss, wurden von Mücken fast aufgefressen. Aber ein großer Idealismus gab den Siedlern Kraft: Sie wollten in der Savanne eine Kolonie aufbauen, in der Kleinbauern eine umweltverträgliche Landwirtschaft betreiben und ihre Produkte gemeinsam vermarkten. 30 Jahre später leben in Lucas do Rio Verde 60 000 Einwohner, die Stadt zählt bereits zwei Universitäten. In der Umgebung regieren Großgrundbesitz und Monokultur. Anton Huber ist vor Kurzem gestorben, sein Sohn Luis pflanzt Bäume auf seinem Land. Klaus Huber führt am Rande der Stadt ein Institut für Umwelterziehung und Alternativmedizin. Er beobachtet, dass immer mehr Bauern die Wälder an den Flussufern, die sie für den Sojaanbau abgeholzt hatten, wieder aufforsten. Gebildete Menschen und ein vernünftiger Umgang mit der Natur, das war es, was die Hubers anstrebten. Ihre Saat geht doch noch auf, wenn auch später als erhofft.


13:00 ZIB (15 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


Universum
13:15 Hallstatt – Ein Leben zwischen Fels und See (40 Min.)
Film von: Wolfgang Thaler
(Erstsendung 16.12.2004)

Chronist: Cornelius Obonya (Burgschauspieler)

Die Region Hallstatt-Dachstein im Salzkammergut in Österreich ist eine der ältesten Kulturlandschaften der Welt. Eis, Karst und unterirdische Wasserwelten zeugen von der Frühzeit der Erde. Seit 1997 ist die Region auch UNESCO-Weltkultur – und Naturerbe. Der Film stellt die Landschaft vor und erzählt auch die Geschichte des Salzbergbaus in der Region.


13:55 Naturparke in der Steiermark – Schützen durch Nützen (50 Min.) (HDTV)
Film von: Alfred Ninaus
Erstausstrahlung

Die steirischen Naturparke wollen durch nachhaltige Nutzung die über die Jahrhunderte geprägten Kulturlandschaften erhalten und zeitgemäß weiterentwickeln. Sie haben sich zur Aufgabe gemacht, die vielfältigen Natur – und Kulturlandschaften der Steiermark zu bewahren. Und die Vielfalt hier ist enorm: eiszeitlich geformte Moor – und Teichlandschaften, Weinberge, Almen, Streuobstwiesen und überall dichte Wälder. "Schützen durch Nützen" – so lautet das Motto der steirischen Naturparke Almenland, Steirische Eisenwurzen, Mürzer Oberland, Pöllauer Tal, Sölktäler, Südsteirisches Weinland und Zirbitzkogel-Grebenzen.


Universum
14:45 Schladminger Bergwelten (40 Min.) (HDTV, AD, UT)
Von Gipfeln und Gämsen
Folge 1 von 2
Film von: Franz Hafner
(Erstsendung 22.1.2013)

Zwischen Dachstein und Niederen Tauern, am Rande der Skipisten, finden nicht nur Gämsen, sondern auch Auerhähne, Steinadler, prächtige Rothirsche und Luchse ideale Lebensbedingungen. Ab und zu verirrt sich sogar ein Wolf in die unüberschaubaren Bergwälder und finsteren Schluchten dieser Region. In den klaren Gewässern rund um Schladming leben Äschen und Steinkrebse und die Moore der Niederen Tauern bilden ein Universum für Tiere und Pflanzen.


Universum
15:25 Schladminger Bergwelten (50 Min.) (HDTV, UT)
Zwischen Jahrhunderten und Hundertstelsekunden
Folge 2 von 2
Film von: Gernot Lercher
(Erstsendung 29.1.2013)

Die österreichische Region Schladming-Dachstein hat sich im Lauf ihrer Geschichte zur vielseitigen Kultur – und Tourismuslandschaft entwickelt. Einst war Schladming eine blühende Silberbergbaustadt. In den Pioniertagen des Fremdenverkehrs mussten Flüsse reguliert werden, um Schienen legen zu können – für Eisenbahnen, die es auch Familien aus der Stadt erlaubten, zur Sommerfrische in die Berge zu fahren. Später wurden Lifte gebaut, um den Grundstein für ein Freizeit – und Kletterparadies im Winter und im Sommer zu legen. Der österreichische Schriftsteller Bodo Hell, der seine Sommer seit Jahren als Senner auf der Grafenberg-Alm im Dachsteingebiet verbringt, Albert Baier, der mehr als 40 Jahre für die Geschicke der Planai-Bahnen verantwortlich war, Bergführer und Bergretter Albert "Api" Prugger sowie Günther Jontes, einer der angesehensten Volkskundehistoriker Österreichs, berichten über ihre Erlebnisse.


Universum
16:15 Mythos Ausseerland (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Manfred Corrine
(Erstsendung 10.12.2013)

Genau im geografischen Mittelpunkt Österreichs liegt eine der malerischsten und eigenwilligsten Regionen Europas: das Ausseerland im Steirischen Salzkammergut. Der Salzabbau und die Abgeschlossenheit der Region haben auch die Menschen dort geprägt – sie sind so eigenwillig wie ihre Heimat. Wie keine andere Region Österreichs zieht das Ausseerland Künstler und Touristen in seinen Bann. An den westlichen Ausläufern des sogenannten Toten Gebirges entfaltet sich eine fantastische Landschaft, die mit ihren zahlreichen Seen, Mooren und Wäldern, den massiven Bergen der nördlichen Kalkalpen und den darin verborgenen Höhlensystemen Raum für Geheimnisse bietet.


17:00 Wilde Wasser, steile Gipfel – Das steirische Ennstal (45 Min.) (HDTV)
Film von: Alfred Ninaus
(Erstsendung 6.2.2017)

125 Kilometer malerische Landschaften, ein mächtiger Fluss und eine reiche Geschichte als wichtiger Transportweg der Eisenindustrie: Das ist das steirische Ennstal. Ein reißender Fluss, atemberaubend schöne Streuwiesen oder ein steiler Blick vom 2700 Meter hoch gelegenen Dachstein – das Ennstal ist sehr facettenreich. Doch die Landschaft war lang gefährdet durch Flussbegradigungen im 19. und 20. Jahrhundert. Ein EU-Projekt schuf wieder naturnahe Auen – und Flusslandschaften sowie neue Lebensräume im Ennstal. Ursprünglich schlängelte sich die Enns kurvenreich durch ein lang gezogenes breites Tal. Dann wurde immer mehr Anbaufläche gewonnen, wurden Nebenarme gekappt, Moore trocken gelegt. Die Flora und Fauna verarmte. Immer öfter gab es verheerende Hochwasser. Vor 20 Jahren startete das EU-Projekt "Life". Naturnahe Flusslebensräume und Auwälder entstanden, aber auch ausgedehnte Moorlandschaften. Die für diese Landschaft typischen Torfmoose wurden angebaut, bald siedelten sich seltene Vogelarten wieder an wie der Wachtelkönig, Wanderfalke oder Eisvogel. Aber auch der Braunbär kehrte zurück. Ganze Wiesen voller blauer Schwertlilien im Mai und Juni locken Wanderer und Naturbegeisterte an, aber vor allem die Ski-Gebiete im Ennstal sind ein Publikumsmagnet. Das ganze Jahr über ist die einmalige Flusslandschaft ein Gebiet für sanften, naturnahen Tourismus. Das Ennstal ist seit Jahrhunderten durch Handel und Verkehr geprägt. Das Eisen vom Erzberg oder Lebensmittel wurden auf der Eisenstraße und auf der Enns befördert. Waren es früher Fuhrwerke, Flöße und Enns-Schiffe, übernahmen später Bahn und Lkw den Transport der Güter. Der Film von Alfred Ninaus zeigt fantastische Landschaften und gibt spannende Einblicke in die Geschichte und das Leben der Menschen, die heute im Ennstal naturbewusst leben.


17:45 Ein Märchenwald am Inn (45 Min.)
Film von: Jan Haft
(Erstsendung 18.11.2015)

Es gibt sie noch: kleine Naturparadiese, von keinem Gesetz geschützt und vom Menschen unbeachtet. Am Inn, einem der großen bayerischen Flüsse, liegt ein solches Paradies im Kleinformat. Und zwar dort, wo sich der Fluss durch sein tiefes Tal windet. An einem kleinen Bach, der in den Strom mündet, leben Tiere und Pflanzen wie in einem Märchen. Manche, wie Fuchs und Dachs, verbringen das ganze Jahr hier, andere geben nur ein kurzes Gastspiel. Allen voran die Nase, ein merkwürdiger Fisch mit knubbeliger Schnauze. Reich ist auch die Natur abseits vom Bachufer. An steilen Hängen entspringen kleine Quellen. Hier gedeiht der Nachwuchs von Grasfrosch und Feuersalamander. Wie eine Armee von Regenschirmen beschattet die Pestwurz die meisten der Miniaturgewässer. Überall plätschert und tropft es, Äste und Laub sind mit Kalktuff überzogen. Die Landschaft ist eingepackt in Moose und Flechten. Fast meint man Feen, Zwerge und Waldgeister zu sehen – oder zumindest zu hören.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Nina Mavis Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In – und Ausland auf den Punkt gebracht.


20:15 Unsere Zukunft (50 Min.)
Werden wir noch satt?
Folge 3 von 4
Film von: Katharina Deuber, Sebastian Günther
Erstausstrahlung

Im Jahr 2050 wird es vermutlich rund zehn Milliarden Menschen auf der Erde geben. Doch schon jetzt leidet eine Milliarde Menschen Hunger. Wie können wir uns in Zukunft überhaupt ernähren? Drohen uns sogar Kriege ums Essen? Wie können wir künftige Nahrungsmittelengpässe verhindern? Werden wir in Zukunft nur dank Insekten, Algen und Astronautennahrung satt? Eine Sendung über den Kampf gegen den Hunger. Der landwirtschaftliche Raubbau, den wir über Jahrzehnte betrieben haben, hat die Böden ausgelaugt. Unser Fleischkonsum hat sich in den vergangenen 50 Jahren vervierfacht. Doch gerade die Tierzucht stellt eine Bedrohung für die Nahrungsmittelsicherheit dar. Denn um ein Kilo Fleisch zu bekommen, braucht das Tier ein Vielfaches an Futtermitteln, die dann wiederum in der menschlichen Nahrungsmittelkette fehlen. Auf der anderen Seite landet rund ein Drittel unserer Lebensmittel im Müll.


21:05 Unsere Zukunft (55 Min.)
Ersticken wir im Stau?
Folge 4 von 4
Film von: Cristina Karrer, Patricia Wagner
Erstausstrahlung

Der weltweite Autobestand wächst pro Sekunde um einen Wagen. Als Folge drohen Megastaus bis hin zum totalen Verkehrskollaps. Eine Sendung über den Kampf gegen den Verkehrsinfarkt. Im Jahr 2050 wird es über zehn Milliarden Menschen auf der Welt geben und rund drei Milliarden Autos. Doch weder in den wachsenden Megacitys in Asien noch in den armen Regionen Afrikas sind die Straßennetze auf derartige Kapazitäten ausgerichtet. Während zwar die Autonutzung in den Industrieländern stetig zurückgeht, steigt der Gebrauch von PKWs gerade in Entwicklungsländern massiv an. Denn dort gilt das Auto nach wie vor als Statussymbol. Laut UNO werden zum Beispiel in Afrika in 20 Jahren mehr Menschen bei Verkehrsunfällen sterben als alle AIDS-, Tuberkulose – und Kriegsopfer zusammengezählt. Müssen wir also den Menschen das Steuer aus der Hand reißen? Heißt die Lösung "Driverless cars", oder gehen wir letztendlich dank Drohnen einfach alle in die Luft?


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


22:25 Vals (120 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm Österreich, 2014

Rollen und Darsteller:
Rosa – Gerti Drassl
Toni – Sarah Jung
Hans – Harald Windisch
Peter – Hannes Perkmann

Regie: Anita Lackenberger

Vals, ein abgeschlossenes Tal in Nordtirol, 1944/45. Rosa, eine junge selbstbewusste Frau, kann sich ein Leben außerhalb von Vals nicht vorstellen, denn hier sieht sie ihr Glück. Naturkatastrophen, Verrat und die Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs stellen genau jenes Glück in Frage. Die Kräfte des Tals scheinen sich gegen sie zu wenden. Rosas Verlobter Hans wird denunziert und muss noch zu Ende des Krieges an die Front. Doch Peter, der Verräter, bleibt. Er ist nach wie vor ein überzeugter Nationalsozialist. Seine Liebe zu Rosa und die Eifersucht auf den Rivalen Hans begründen den Verrat. Aber nicht nur seine nationalsozialistische Überzeugung, sondern auch sein Wunsch nach Moderne, nach einem Zugang zur Welt außerhalb des Tals, führt zu seinem Konflikt mit Rosa und auch anderen Talbewohnern. Bernadette, Rosas Schwester, teilt die Überlegungen von Peter – sie liebt ihn und sieht in vielem Rosa als Rivalin.


00:25 Janus (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Folge 6 von 7
Krimiserie Österreich, 2013

Rollen und Darsteller:
Dr. Leo Benedikt – Alexander Pschill
Dr. Agnes Benedikt – Barbara Romaner
Cara Horvath – Franziska Weisz
Dr. Konstantin Fink – Andreas Kiendl
Junior – Christopher Schärf

Regie: Andreas Kopriva
Drehbuch: Jacob Groll, Sarah Wassermair

Auf die Wiener Disco "Bron" wird ein Gift-Anschlag verübt. Tote und Verletzte sind zu beklagen, darunter auch Cara. Leo setzt alle Hebel in Bewegung, um den Täter zu finden - und das Gift, denn sonst gibt es keine Rettung für Cara. Eine Serie mysteriöser Selbstmorde, ein undurchsichtiger Pharmakonzern und ein großes Geheimnis – das Geheimnis um "Janus": ein Fall für den forensischen Psychologen Dr. Leo Benedikt.


01:10 Janus (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Folge 7 von 7
Krimiserie Österreich, 2013

Rollen und Darsteller:
Dr. Leo Benedikt – Alexander Pschill
Dr. Agnes Benedikt – Barbara Romaner
Cara Horvath – Franziska Weisz
Dr. Konstantin Fink – Andreas Kiendl
Junior – Christopher Schärf

Regie: Andreas Kopriva
Drehbuch: Jacob Groll, Sarah Wassermair

Konstantin unterstützt Leo auf seiner Suche nach den Urhebern des Anschlags auf die Disco "Bron". Leo ist sich sicher, dass "Janus" damit zu tun hat. Aber nicht alles ist, wie es scheint. Und als die Schlinge um Caras Hals enger zu werden droht, wagt sich Leo schließlich in die Höhle des Löwen.


01:55 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


02:25 ECO (25 Min.) (HDTV)
Moderation: Reto Lipp
(Erstsendung 23.10.2017)

Das Wirtschaftsmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen wirft einen eigenständigen Blick auf das Wirtschaftsleben – mit Hintergrund-Berichten, Grafiken und Reportagen. "ECO" berichtet seit 2007 aus der Perspektive der Wirtschaft und bringt die Welt der Wirtschaft den Zuschauern näher. "ECO" fragt nach, "ECO" zeigt die Zusammenhänge, "ECO" erklärt die Gründe und die Hintergründe. Ob Marktschreier oder Manager, ob Bauer oder Banker, ob lokal oder global – "ECO" lebt Wirtschaft.


02:50 Vals (125 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm Österreich, 2014

Rollen und Darsteller:
Rosa – Gerti Drassl
Toni – Sarah Jung
Hans – Harald Windisch
Peter – Hannes Perkmann

Regie: Anita Lackenberger

Vals, ein abgeschlossenes Tal in Nordtirol, 1944/45. Rosa, eine junge selbstbewusste Frau, kann sich ein Leben außerhalb von Vals nicht vorstellen, denn hier sieht sie ihr Glück. Naturkatastrophen, Verrat und die Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs stellen genau jenes Glück in Frage. Die Kräfte des Tals scheinen sich gegen sie zu wenden. Rosas Verlobter Hans wird denunziert und muss noch zu Ende des Krieges an die Front. Doch Peter, der Verräter, bleibt. Er ist nach wie vor ein überzeugter Nationalsozialist. Seine Liebe zu Rosa und die Eifersucht auf den Rivalen Hans begründen den Verrat. Aber nicht nur seine nationalsozialistische Überzeugung, sondern auch sein Wunsch nach Moderne, nach einem Zugang zur Welt außerhalb des Tals, führt zu seinem Konflikt mit Rosa und auch anderen Talbewohnern. Bernadette, Rosas Schwester, teilt die Überlegungen von Peter – sie liebt ihn und sieht in vielem Rosa als Rivalin.


04:55 Naturparke in der Steiermark – Schützen durch Nützen (45 Min.) (HDTV)
Film von: Alfred Ninaus
(Erstsendung 25.10.2017)

Die steirischen Naturparke wollen durch nachhaltige Nutzung die über die Jahrhunderte geprägten Kulturlandschaften erhalten und zeitgemäß weiterentwickeln. Sie haben sich zur Aufgabe gemacht, die vielfältigen Natur – und Kulturlandschaften der Steiermark zu bewahren. Und die Vielfalt hier ist enorm: eiszeitlich geformte Moor – und Teichlandschaften, Weinberge, Almen, Streuobstwiesen und überall dichte Wälder. "Schützen durch Nützen" – so lautet das Motto der steirischen Naturparke Almenland, Steirische Eisenwurzen, Mürzer Oberland, Pöllauer Tal, Sölktäler, Südsteirisches Weinland und Zirbitzkogel-Grebenzen.


Universum
05:40 Schladminger Bergwelten (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Von Gipfeln und Gämsen
Folge 1 von 2
Film von: Franz Hafner
(Erstsendung 22.1.2013)

Zwischen Dachstein und Niederen Tauern, am Rande der Skipisten, finden nicht nur Gämsen, sondern auch Auerhähne, Steinadler, prächtige Rothirsche und Luchse ideale Lebensbedingungen. Ab und zu verirrt sich sogar ein Wolf in die unüberschaubaren Bergwälder und finsteren Schluchten dieser Region. In den klaren Gewässern rund um Schladming leben Äschen und Steinkrebse und die Moore der Niederen Tauern bilden ein Universum für Tiere und Pflanzen.


06:25 – 06:30 3satTextVision (5 Min.)

 

*


Donnerstag, 26. Oktober 2017


Universum
06:30 Schladminger Bergwelten (45 Min.) (HDTV, UT)
Zwischen Jahrhunderten und Hundertstelsekunden
Folge 2 von 2
Film von: Gernot Lercher
(Erstsendung 29.1.2013)

Die österreichische Region Schladming-Dachstein hat sich im Lauf ihrer Geschichte zur vielseitigen Kultur – und Tourismuslandschaft entwickelt. Einst war Schladming eine blühende Silberbergbaustadt. In den Pioniertagen des Fremdenverkehrs mussten Flüsse reguliert werden, um Schienen legen zu können – für Eisenbahnen, die es auch Familien aus der Stadt erlaubten, zur Sommerfrische in die Berge zu fahren. Später wurden Lifte gebaut, um den Grundstein für ein Freizeit – und Kletterparadies im Winter und im Sommer zu legen. Der österreichische Schriftsteller Bodo Hell, der seine Sommer seit Jahren als Senner auf der Grafenberg-Alm im Dachsteingebiet verbringt, Albert Baier, der mehr als 40 Jahre für die Geschicke der Planai-Bahnen verantwortlich war, Bergführer und Bergretter Albert "Api" Prugger sowie Günther Jontes, einer der angesehensten Volkskundehistoriker Österreichs, berichten über ihre Erlebnisse.


07:15 Himmel auf Erden (85 Min.) (4:3, s/w, mono, UT)
Spielfilm Österreich, 1935

Rollen und Darsteller:
Edelgasser – Hans Moser
Peter Hilpert – Heinz Rühmann
Paul Heller – Hermann Thimig
Tante – Adele Sandrock
Otto – Rudolf Carl

Regie: E.W. Emo

Ein junger Komponist gibt das Geld seines Schwiegervaters fürs Verlegen seines Werkes aus, anstatt einen Bauernhof zu kaufen. Der Schwindel sorgt für unangenehme Folgen. Gutsbesitzer Peter Hilpert unterstützt seinen Freund Paul Heller, der seinem Schwiegervater nicht verraten will, dass er ihm überlassenes Geld in seine Komponistenkarriere gesteckt hat und sich daher als Gutsbesitzer ausgibt. Sein Schwiegervater Adlgasser, Gaststättenbesitzer, wird misstrauisch, als sein Sohn nur noch minderwertige Nahrungsmittel liefert. Er entschließt sich zu einem Besuch. Parallel entschließt sich eine schrullige Tante des wirklichen Gutsbesitzers ebenfalls zu einem Besuch. In einem Verwirrspiel geben sich die beiden Freunde jeweils als Gutsbesitzer oder Verwalter aus, und auch die Ehefrau des Komponisten sieht sich gezwungen, die jeweiligen Rollen mitzuspielen. Als schließlich der Theaterdirektor anreist, der auf die neueste Komposition "Der Himmel auf Erden" wartet, klärt sich das Verwirrspiel auf. Der Gutsbesitzer gewinnt seine Angebetete und das Bühnenstück entwickelt sich zu einem Erfolg.

In der Verwechslungskomödie aus dem Jahr 1935 brilliert Hans Moser als alter Adlgasser, sowie Heinz Rühmann, Theo Lingen und Adele Sandrock.


08:40 Ungeküsst soll man nicht schlafen gehen (80 Min.) (4:3, s/w, mono)
Komödie Deutschland / Österreich, 1936

Rollen und Darsteller:
Edda Vivian – Liane Haid
Franz Angerer – Heinz Rühmann
Direktor Wiesinger – Hans Moser
Toni Miller – Theo Lingen
Frau Wiesinger – Annie Rosar
Dore – Susi Lanner

Regie: E. W. Emo

Auf einem Wohltätigkeitsball wird ein Kuss der weltberühmten Schauspielerin Edda Vivian versteigert. Der Schallplattenfabrikant Wiesinger bekommt den Zuschlag. Da plötzlich seine Ehefrau auftaucht, überlässt er dem schüchternen Studenten Franz Angerer den Preis. Dieser will aber von dem Kuss nichts wissen, hat er sich doch in Wiesingers hübsche Tochter Dore verliebt.

"Ungeküsst soll man nicht schlafen gehen" ist eine deutsch-österreichische Komödie mit Liane Haid, Heinz Rühmann, Hans Moser, Theo Lingen, Annie Rosar, Susi Lanner und anderen.


Universum
10:00 Schönbrunner Tiergeschichten – Leben im Zoo (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Lukas Beck
(Erstsendung 16.4.2013)

Der Tiergarten Schönbrunn ist weit mehr als der älteste Zoo der Welt. Der Film wirft einen Blick hinter die Kulissen und zeigt einen Zoo-Alltag, der den Besuchern verborgen bleibt. Der Zoo vereint Natur aus allen Kontinenten auf 17 Hektar. Er ist Drehscheibe der Arterhaltung, historisch gewachsenes Weltkulturerbe und eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Wiens. Kurz: Er ist Lebens – und Erlebensraum für Mensch und Tier zugleich.


10:45 Die kleine Lady (100 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Fernsehfilm Deutschland / Österreich, 2012

Rollen und Darsteller:
Gräfin – Christiane Hörbiger
Frau Hobbs – Veronica Ferres
Emily (Kleine Lady) – Philippa Schöne
Malvina Farelli – Stefania Rocca
Lucille Ernest – Christiane Filangieri
Herr von Havenegg – Xaver Hutter

Regie: Gernot Roll
Drehbuch: Lavina Dawson, Chris Boyle, Tanja Fenmor
Roman: Frances Hodgson Burnett

Emily Ernest ist ein aufgewecktes Mädchen im New York des späten 19. Jahrhunderts, wo sie mit ihrer jung verwitweten Mutter in ärmlichen Verhältnissen lebt. Das soll sich bald ändern. Denn wie sich herausstellt, ist Emily die einzige verbliebene Erbin der Gräfin von Liebenfels. Ihrem Sohn konnte die Gräfin nie verzeihen, dass er nicht standesgemäß geheiratet hat. Doch nun, da sie älter wird, holt die Gräfin ihre Enkelin nach Österreich. Auf dem Schloss soll Emily, getrennt von ihrer Mutter, zur würdigen Aristokratin erzogen werden. Das Mädchen trifft in der ihm fremden Welt auf eine tief verhärmte, in ihren Konventionen erstarrte Frau. Von der strengen Fassade lässt sich die selbstbewusste kleine New Yorkerin aber nicht abschrecken. Mit ihrer aufgeweckten und lebhaften Art bringt Emily neues Leben in die alten Gemäuer, und selbst die resolute Gräfin kann sich dem offenherzigen Charme der kleinen Lady bald nicht mehr entziehen. Da taucht eines Tages eine Betrügerin auf und behauptet, ihr Sohn sei der rechtmäßige Erbe.


12:25 Ein Märchenwald am Inn (45 Min.)
Film von: Jan Haft
(Erstsendung 18.11.2015)

Es gibt sie noch: kleine Naturparadiese, von keinem Gesetz geschützt und vom Menschen unbeachtet. Am Inn, einem der großen bayerischen Flüsse, liegt ein solches Paradies im Kleinformat. Und zwar dort, wo sich der Fluss durch sein tiefes Tal windet. An einem kleinen Bach, der in den Strom mündet, leben Tiere und Pflanzen wie in einem Märchen. Manche, wie Fuchs und Dachs, verbringen das ganze Jahr hier, andere geben nur ein kurzes Gastspiel. Allen voran die Nase, ein merkwürdiger Fisch mit knubbeliger Schnauze. Reich ist auch die Natur abseits vom Bachufer. An steilen Hängen entspringen kleine Quellen. Hier gedeiht der Nachwuchs von Grasfrosch und Feuersalamander. Wie eine Armee von Regenschirmen beschattet die Pestwurz die meisten der Miniaturgewässer. Überall plätschert und tropft es, Äste und Laub sind mit Kalktuff überzogen. Die Landschaft ist eingepackt in Moose und Flechten. Fast meint man Feen, Zwerge und Waldgeister zu sehen – oder zumindest zu hören.


Universum
13:10 Wachau – Land am Strome (45 Min.)
Film von: Georg Riha
(Erstsendung 8.6.2005)

Es zählt zu den schönsten Schauspielen der Natur, wenn in der Wachau im Frühling die Marillenbäume zu blühen beginnen und den ganzen Landstrich in ein duftendes Blütenmeer verwandeln. Die Wachau ist mit 36 Kilometern nur ein kurzer Abschnitt der 2800 Kilometer langen Donau - und zählt zum UNESCO-Welterbe. Das gewundene Donautal, die Auwälder, Felsformationen und die von Menschenhand geschaffenen Weinbauterrassen sind UNESCO-Naturdenkmäler. Bekannt ist die Wachau auch für ihre idyllischen Ortschaften, ihre Klöster und Burgen. Seit der Römerzeit ist die Wachau Weinland – heute kann sich das "Land am Strome" mit seinen Weißweinen mit jeder Weinbauregion der Welt messen. Die Dokumentation zeigt die Reize dieser Kultur – und Naturlandschaft im Wechsel der Jahreszeiten.


13:55 Polt muss weinen (90 Min.) (UT)
Fernsehfilm Österreich, 2000

Rollen und Darsteller:
Simon Polt – Erwin Steinhauer
Friedrich Kurzbacher – Hans-Michael Rehberg
Karl Brunner – Hans Clarin
Ernst Höllenbauer – Fritz Egger
Josef Schachinger – Peter Faerber

Regie: Julian Roman Pölsler
Drehbuch: Julian Roman Pölsler, Susanne Freund
Roman: Alfred Komarek

Simon Polt, Gendarmerie-Inspektor aus Brunndorf, verspürt Unbehagen, als die Leiche des Weinbauern Albert Hahn im Weinviertel gefunden wird. Der mysteriöse Tod lässt Polt keine Ruhe: Waren es die Gärgase im Weinkeller oder Mord? Viele Weinbauern hatten Grund genug, den Mann umzubringen. Polt nimmt die kriminalistische Spurensuche auf.


15:25 Blumen für Polt (95 Min.) (UT)
Fernsehfilm Österreich, 2001 / 2002

Rollen und Darsteller:
Simon Polt – Erwin Steinhauer
Karin Walter – Karin Kienzer
Karl Gappmayer – Peter Simonischek
Willi – Udo Samel
Friedrich Kurzbacher – Hans-Michael Rehberg
Aloisia Habesam – Monica Bleibtreu

Regie: Julian Roman Pölsler
Drehbuch: Julian Roman Pölsler
Roman: Alfred Komarek

Es ist Frühling, und die Arbeit in den Weinbergen ist in vollem Gange, da reißen Gendarmerie-Inspektor Simon Polt zwei Todesfälle aus der fröhlichen Stimmung. Der Kleinganove Rudi Riebl und Polts behinderter Freund Willi sind umgekommen. Polt glaubt nicht, dass es sich um Unfälle handelt. Mit der ihm eigenen Hartnäckigkeit geht er auf Wahrheitssuche.


17:00 Das Wunder von Kärnten (90 Min.) (HDTV, UT)
Fernsehfilm Deutschland / Österreich, 2011

Rollen und Darsteller:
Dr. Markus Höchstmann – Ken Duken
Dr. Lydia Martischek – Julia Koschitz
Dr. Thomas Wenninger – Jürgen Maurer
Karin Breitner – Gerti Drassl
Georg Breitner – Gerhard Liebmann

Regie: Andreas Prochaska
Drehbuch: Christoph Silber, Thorsten Wettcke

Der junge Wiener Kardiologe und Ultramarathonläufer Dr. Markus Höchstmann, dessen erster Job ihn 1998 ans Landeskrankenhaus Klagenfurt in Kärnten geführt hat, hat keinen leichten Stand. Seine in Wien zurückgebliebene Frau und seinen kleinen Sohn sieht er nur am Wochenende, die älteren Kollegen halten ihn wegen seines Pendelns in die Großstadt für arrogant. Dann wird er vor die größte Herausforderung seiner Laufbahn gestellt. Ausgerechnet am vierten Geburtstag seines Sohnes muss er in der Klinik bleiben. Sein Chef Professor Lohmeyer ist bei einer Konferenz in den USA und Höchstmann übernimmt die stellvertretende Leitung der Chirurgie. Die spöttischen Kommentare des Kinderarztes Dr. Thomas Wenninger führen zu Spannungen, die auch Anästhesistin Lydia Martischek, Wenningers Exfreundin, registriert. Ein Notfall unterbricht ihre Streitigkeiten: Ein Rettungshubschrauber bringt ein dreijähriges Mädchen leblos und kalt in die Klinik. Kein Puls. Keine Atmung. Nichts. Körpertemperatur 18,4 Grad Celsius. Ein hoffnungsloser Fall, wie Wenninger befindet – die Kleine lag fast 30 Minuten unter Wasser. Eine vergleichbare Rettung ist noch nie gelungen. Nur ein Wunder kann jetzt noch helfen. Mit dem Mut der Verzweiflung und der zähen Ausdauer eines Marathonläufers versucht Dr. Höchstmann, das schier Unmögliche möglich zu machen: 15 Stunden lang kämpft er in dieser Nacht um das Leben seiner kleinen Patientin – zuerst gegen den Widerstand von Dr. Wenninger, schließlich aber mit dessen und Lydias Unterstützung.

Der Fernsehfilm "Das Wunder von Kärnten" nach einer wahren Begebenheit erzählt atmosphärisch intensiv und sehr emotional die Geschichte einer einzigen Nacht, die das Leben einer kleinen Gruppe von Menschen für immer veränderte.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Nina Mavis Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In – und Ausland auf den Punkt gebracht.


20:15 Cannabis gegen Krebs (45 Min.) (HDTV)
Film von: Wolfram Giese, Julia Zipfel
(Erstsendung 28.1.2016)

Cannabis-Öl soll Krebs heilen, doch für die Herstellung des Öls werden Mengen von Cannabis benötigt, die in Deutschland illegal sind. Wird den Patienten ein wichtiges Heilmittel vorenthalten? Erste wissenschaftliche Studien deuten an, dass der psychoaktive Inhaltsstoff der Hanfpflanze, das THC, tatsächlich das Tumorwachstum bremsen kann. Doch was bedeutet dies für die Krebsforschung? Ist es Grund genug, die Legalisierung des Rauschmittels zu fordern? Renate leidet an einem inoperablen Hirntumor. Ihre Prognose ist sehr schlecht, aber weder sie noch ihre Tochter wollen das hinnehmen. Nach langem Suchen im Internet hat sich Renate ein Cannabismedikament verschreiben lassen. Ihre Hoffnung basiert auf einem regelrechten Hype, der sich in der letzten Zeit wie ein Lauffeuer im Internet verbreitet: Cannabis heilt Krebs! Internetforen und Facebook-Gruppen sind voll von anekdotischen Erfolgsgeschichten. Die Israelin Natalie hat – wie mittlerweile viele andere Krebspatienten - Chemotherapie und Bestrahlung abgebrochen und setzt alles auf die heilende Wirkung eines Cannabisöls. Woher kommt der Hype um dieses Öl und was steckt dahinter? Erste Hinweise führen zu Rick Simpson. Der Kanadier behauptet, seinen eigenen Hautkrebs mit Cannabisöl geheilt zu haben. Angeblich hat er etlichen Menschen das Leben gerettet: Tausende hätten das Öl nach seinem Rezept hergestellt und überlebt. Doch Beweise gibt es dafür nicht. Stattdessen finden sich erste Hinweise auf die Wirksamkeit in der Wissenschaft. Der Rostocker Pharmakologe Burkhard Hinz hat es geschafft, mit einem Cannabismolekül Tumorzellen regelrecht zum Platzen zu bringen. Der Biologe David Meiri aus Israel untersucht gerade die Wirkung von verschiedenen Cannabissorten auf Tumorzellen. Warum tötet eine Cannabiskonzentration Brustkrebszellen – und zeigt keine Wirkung auf Pankreaskrebs? Der Spanier Manuel Guzman hat die weltweit erste Studie an Patienten durchgeführt und nachgewiesen, dass THC das Tumorwachstum bremst. In Israel wird Cannabis in Mengen verschrieben wie nirgendwo sonst auf der Welt. 24 000 Patienten bekommen mittlerweile Cannabis auf Rezept, 40 Prozent davon haben Krebs. Doch durch Cannabis geheilte Patienten findet man dort nicht. Sven Gottschling behandelt an der Kinderklinik in Homburg den elfjährigen Luca mit einem THC-haltigen Medikament. Luca leidet ebenfalls an einem inoperablen Gehirntumor. Für ihn und seine Mutter ist es ein "Wundermittel", denn es hilft ganz ohne Nebenwirkungen gegen das ständige Erbrechen und die Spastiken, die der Tumor auslöst. Die Wissenschaftsdokumentation versucht eine erste Bilanz zu Cannabis als Krebsmedikament. Was kann es und wo sind seine Grenzen?


21:00 scobel (60 Min.) (HDTV)
Cannabis – Medizin oder Droge?
(Erstsendung 28.1.2016)

Hanf, aus dem unter anderem Cannabis gewonnen wird, gehört nicht nur zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit, sondern auch zu den medizinisch wirksamsten. Über sechs Jahrtausende war Hanf nicht nur Nahrungsmittel sondern auch ein ökonomisch wichtiger Lieferant für Fasern und Medizin. Gemeinsam mit seinen Gästen spricht Gert Scobel über die Geschichte von Cannabis und dessen Verbot. Hanf wurde in fast allen europäischen und asiatischen Ländern angebaut und stellte eine wichtige Rohstoffquelle für die Herstellung von Seilen, Segeltuch, Bekleidungstextilien, Papier und Ölprodukten dar. Die geschichtliche Bedeutung des Rohstoffes Hanf beruht vor allem auf der Nutzung der Faser als technisches Textil. In den 1930er-Jahren setzte die Marihuana-Prohibition die Produktion von Hanf unter Druck: In vielen Ländern der Erde wurde der Hanfanbau – unabhängig davon, ob es sich um Nutz - oder Drogenhanf handelte – verboten und ist es teilweise bis heute. Erst in den 1990er-Jahren wurden in vielen Ländern die Anbauverbote für Nutzhanf aufgehoben. Heute findet Marihuana vermehrt Einsatz als medizinisches Therapeutikum. In der Forschung rückt das medizinische Potenzial von CBD, neben dem rauschauslösenden THC ein weiteres Bestandteil von Cannabis, immer stärker ins Licht: sowohl in der Krebsforschung, etwa bei der Behandlung von Hirntumoren oder Brustkrebs, als auch bei Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa, sowie in der kardiologischen Forschung. Bekannt und erprobt ist auch, dass Multiple Sklerose, AIDS, Depressionen, das Glaukom und das Tourette-Syndrom erfolgreich mit Cannabis behandelt werden können. Bei 34 weiteren Krankheiten liegt es zudem sehr nahe, dass Cannabis positiv wirkt. Das Spektrum reicht von der Parkinson-Krankheit über Schlaganfall bis zu Anämie. In vielen Ländern der Erde wie z.B. in den USA oder in Israel werden mit Cannabis gute medizinische Erfolge erzielt. Trotzdem halten viele Staaten an einem Verbot von Cannabis fest. Denn der Gebrauch von Cannabis birgt auch Gefahren, insbesondere in der Pubertät. Die unmittelbaren Risiken des Konsums von Cannabis sind in erster Linie psychischer Natur. Problematisch ist die partielle Unvorhersehbarkeit der Wirkung, die stark von der Konstitution und psychischen Verfassung der Konsumenten abhängt. Selbst bei erfahrenen Konsumenten können sich bei hoher Dosierung unangenehme Wirkungen einstellen. Durch die Einnahme von Cannabis – besonders von hohen Dosen THC – können akute psychotische Symptome ausgelöst werden. Und regelmäßiger Cannabis-Konsum kann zu einer psychischen und einer milden körperlichen Abhängigkeit führen. Als Gäste begrüßt Gert Scobel den Rechtswissenschaftler, Psychologen und Psychotherapeuten Prof. Dr. Lorenz Böllinger, den Suchtforscher Prof. Dr. Rainer Thomasius, der die Drogenambulanz und Suchtklinik für Jugendliche am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf leitet, und den Diplom-Soziologen und wissenschaftlichen Mitarbeiter und Mitbegründer des Centre for Drug Research Frankfurt, Dr. Bernd Werse.


22:00 Zweisitzrakete (85 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Fernsehfilm Österreich, 2012

Rollen und Darsteller:
Manuel – Manuel Rubey
Mia – Alissa Jung
Detlev – Simon Schwarz
Peter – Thomas Stipsits
Sascha – Alexander Jagsch

Regie: Hans Hofer
Drehbuch: Hans Hofer, Judith Hasleder

Manuel ist in seine beste Freundin Mia verliebt, doch die weiß nichts davon, da Manuel die Freundschaft nicht kaputtmachen will. Plötzlich verliebt Mia sich Hals über Kopf in einen anderen. Ausgerechnet in einen Italiener. Nun wird es erst recht schwer für Manuel, Mia für sich zu gewinnen. Also schmiedet er einen Plan: Er will Mia ihren Kindheitstraum erfüllen. Dazu benötigt er jedoch die Hilfe seines Mitbewohners Detlev und dessen Selbsthilfegruppe.


23:25 Aufschneider (85 Min.) (HDTV, UT)
Folge 1 von 2
Fernsehfilm Österreich, 2009

Rollen und Darsteller:
Fuhrmann – Josef Hader
Dr. Böck – Oliver Baier
Karin Fuhrmann – Ursula Strauss
Dr. Wehninger – Pia Hierzegger
Feli Fuhrmann – Tanja Raunig
Winkler – Manuel Rubey

Regie: David Schalko Drehbuch: David Schalko, Josef Hader Professor Dr. Fuhrmann, verschrobener Leiter der Pathologie eines kleinen Spitals, engagiert einen neuen Assistenten. Winkler, ein stiller, fast schüchterner Arzt, möchte sich in der Pathologie den Kontakt mit Patienten ersparen. Fuhrmanns Tochter Feli wiederum möchte sich den neuen Lover ihrer Mutter ersparen und zieht kurz entschlossen zu ihrem Vater. Doch der neue Lover von Karin Fuhrmann ist ausgerechnet Primar Dr. Böck, Fuhrmanns bevorzugtes Hassobjekt. Und dann hat Feli auch noch ein Auge auf den neuen Mitarbeiter in der Pathologie geworfen, was ihr Vater nur schwer verkraftet.


00:50 Aufschneider (95 Min.) (HDTV, UT)
Folge 2 von 2
Fernsehfilm Österreich, 2009

Rollen und Darsteller:
Fuhrmann – Josef Hader
Dr. Böck – Oliver Baier
Karin Fuhrmann – Ursula Strauss
Dr. Wehninger – Pia Hierzegger
Feli Fuhrmann – Tanja Raunig
Winkler – Manuel Rubey

Regie: David Schalko
Drehbuch: David Schalko, Josef Hader

Fuhrmanns Kollegin Dr. Wehninger hat, um eine Obduktion zu verhindern, ihren verstorbenen Vater aus der Pathologie zu sich nach Hause entführt. Fuhrmann überredet sie, ihn zurückzubringen. Doch es ist gar nicht so leicht, mit einer Leiche unbemerkt ins Spital zu kommen. Fuhrmann selbst bleibt stur auf Konfrontationskurs, insbesondere seitdem Dr. Böck und Fuhrmanns Ex-Frau ein gemeinsames Kind erwarten. Schwierigkeiten ungeahnter Art bekommt Assistent Dr. Winkler, als er herausbekommt, dass der Prosekturgehilfe und die Bestatterin einen schwunghaften Handel mit Hornhäuten verstorbener Patienten betreiben. Dieses Geschäft wollen sie sich nicht kampflos von ihm verderben lassen.


02:25 Das Wunder von Kärnten (90 Min.) (HDTV, UT)
Fernsehfilm Deutschland / Österreich, 2011

Rollen und Darsteller:
Dr. Markus Höchstmann – Ken Duken
Dr. Lydia Martischek – Julia Koschitz
Dr. Thomas Wenninger – Jürgen Maurer
Karin Breitner – Gerti Drassl
Georg Breitner – Gerhard Liebmann

Regie: Andreas Prochaska
Drehbuch: Christoph Silber, Thorsten Wettcke

Der junge Wiener Kardiologe und Ultramarathonläufer Dr. Markus Höchstmann, dessen erster Job ihn 1998 ans Landeskrankenhaus Klagenfurt in Kärnten geführt hat, hat keinen leichten Stand. Seine in Wien zurückgebliebene Frau und seinen kleinen Sohn sieht er nur am Wochenende, die älteren Kollegen halten ihn wegen seines Pendelns in die Großstadt für arrogant. Dann wird er vor die größte Herausforderung seiner Laufbahn gestellt. Ausgerechnet am vierten Geburtstag seines Sohnes muss er in der Klinik bleiben. Sein Chef Professor Lohmeyer ist bei einer Konferenz in den USA und Höchstmann übernimmt die stellvertretende Leitung der Chirurgie. Die spöttischen Kommentare des Kinderarztes Dr. Thomas Wenninger führen zu Spannungen, die auch Anästhesistin Lydia Martischek, Wenningers Exfreundin, registriert. Ein Notfall unterbricht ihre Streitigkeiten: Ein Rettungshubschrauber bringt ein dreijähriges Mädchen leblos und kalt in die Klinik. Kein Puls. Keine Atmung. Nichts. Körpertemperatur 18,4 Grad Celsius. Ein hoffnungsloser Fall, wie Wenninger befindet – die Kleine lag fast 30 Minuten unter Wasser. Eine vergleichbare Rettung ist noch nie gelungen. Nur ein Wunder kann jetzt noch helfen. Mit dem Mut der Verzweiflung und der zähen Ausdauer eines Marathonläufers versucht Dr. Höchstmann, das schier Unmögliche möglich zu machen: 15 Stunden lang kämpft er in dieser Nacht um das Leben seiner kleinen Patientin – zuerst gegen den Widerstand von Dr. Wenninger, schließlich aber mit dessen und Lydias Unterstützung.

Der Fernsehfilm "Das Wunder von Kärnten" nach einer wahren Begebenheit erzählt atmosphärisch intensiv und sehr emotional die Geschichte einer einzigen Nacht, die das Leben einer kleinen Gruppe von Menschen für immer veränderte.


03:55 Zweisitzrakete (85 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Fernsehfilm Österreich, 2012

Rollen und Darsteller:
Manuel – Manuel Rubey
Mia – Alissa Jung
Detlev – Simon Schwarz
Peter – Thomas Stipsits
Sascha – Alexander Jagsch

Regie: Hans Hofer
Drehbuch: Hans Hofer, Judith Hasleder

Manuel ist in seine beste Freundin Mia verliebt, doch die weiß nichts davon, da Manuel die Freundschaft nicht kaputtmachen will. Plötzlich verliebt Mia sich Hals über Kopf in einen anderen. Ausgerechnet in einen Italiener. Nun wird es erst recht schwer für Manuel, Mia für sich zu gewinnen. Also schmiedet er einen Plan: Er will Mia ihren Kindheitstraum erfüllen. Dazu benötigt er jedoch die Hilfe seines Mitbewohners Detlev und dessen Selbsthilfegruppe.


Universum
05:20 Schönbrunner Tiergeschichten – Leben im Zoo (50 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Lukas Beck
(Erstsendung 16.4.2013)

Der Tiergarten Schönbrunn ist weit mehr als der älteste Zoo der Welt. Der Film wirft einen Blick hinter die Kulissen und zeigt einen Zoo-Alltag, der den Besuchern verborgen bleibt. Der Zoo vereint Natur aus allen Kontinenten auf 17 Hektar. Er ist Drehscheibe der Arterhaltung, historisch gewachsenes Weltkulturerbe und eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Wiens. Kurz: Er ist Lebens – und Erlebensraum für Mensch und Tier zugleich.


06:10 – 06:20 3satTextVision (10 Min.)

 

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Freitag, 27. Oktober 2017


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Nina Mavis Brunner
(Erstsendung 26.10.2017)

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
Moderation: Ingolf Baur
(Erstsendung 26.10.2017)

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web – und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur – und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Nina Mavis Brunner
(Erstsendung 26.10.2017)

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
Moderation: Ingolf Baur
(Erstsendung 26.10.2017)

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


10:15 Markus Lanz (75 Min.)
(Erstsendung 19.10.2017)

Markus Lanz spricht in seiner Talkshow mit seinen Gästen über aktuelle und gesellschaftlich relevante Themen – unterhaltend und journalistisch hintergründig.


11:30 Der Duft der Marille (15 Min.) (HDTV)
Die sonnige Frucht der Wachau
Film von: Marietheres van Veen
(Erstsendung 12.7.2017)

Bearbeitung: Bearbeitung: Henri Maslo-Dangl

Etwa 100 000 Marillenbäume prägen die Kulturlandschaft des österreichischen Weltkulturerbes Wachau – nicht nur zur Zeit der Marillenblüte im April, die immer zehntausende Besucher anlockt. Die Dokumentation zeichnet ein Porträt dieser "frühreifen Früchtchen". Denn "Aprikose", wie die Marille außerhalb Österreichs, Bayerns und Südtirols genannt wird, leitet sich vom lateinischen "Praecos" ab – und das bedeutet so viel wie "frühreif". Die Früchte sind ein Markenzeichen für die Region, der Name "Wachauer Marille" ist eine durch die Europäische Union geschützte Ursprungsbezeichnung. Er darf nur für Marillen verwendet werden, die aus einem exakt definierten Anbaugebiet beiderseits der Donau stammen.


Universum
11:45 Wachau – Land am Strome (45 Min.)
Film von: Georg Riha
(Erstsendung 8.6.2005)

Es zählt zu den schönsten Schauspielen der Natur, wenn in der Wachau im Frühling die Marillenbäume zu blühen beginnen und den ganzen Landstrich in ein duftendes Blütenmeer verwandeln. Die Wachau ist mit 36 Kilometern nur ein kurzer Abschnitt der 2800 Kilometer langen Donau - und zählt zum UNESCO-Welterbe. Das gewundene Donautal, die Auwälder, Felsformationen und die von Menschenhand geschaffenen Weinbauterrassen sind UNESCO-Naturdenkmäler. Bekannt ist die Wachau auch für ihre idyllischen Ortschaften, ihre Klöster und Burgen. Seit der Römerzeit ist die Wachau Weinland – heute kann sich das "Land am Strome" mit seinen Weißweinen mit jeder Weinbauregion der Welt messen. Die Dokumentation zeigt die Reize dieser Kultur – und Naturlandschaft im Wechsel der Jahreszeiten.


12:30 Stolperstein (30 Min.) (HDTV, UT)
"Über den Berg …" Leben nach der Droge
Film von: Jan Kerckhoff
(Erstsendung 1.5.2015)

September 2014, die 100 Meter hohe Schärtenwand am Blaueisgletscher: Ein junger Mann hängt am Seil, mitten in der senkrechten Wand, angestrengt hält er sich am Felsen fest, zitternd. Angespornt wird er von Norbert Wittmann. Eine Stunde später sitzt Moritz bleich und erschöpft am Gipfel, völlig fertig, aber glücklich. Moritz ist suchtkrank – abhängig von Crystal Meth und anderen Drogen. Norbert Wittmann steht neben ihm und klopft ihm anerkennend auf die Schulter. Er ist Sozialpädagoge bei der Nürnberger Drogenberatung "Mudra" und hatte die Idee, mit Drogensüchtigen in die Berge zu gehen. Mit Menschen wie Moritz – oder Dominik und Johannes. Auch sie haben jahrelang Crystal Meth und andere Drogen konsumiert, waren abhängig und haben mit dem Stoff gedealt, um ihre Sucht zu finanzieren. Heute sind sie clean und haben eine Klettergruppe gegründet. Das Besondere: Mit dabei sind auch Leute wie Lisa, die noch nie Drogen genommen hat. Die starke Gemeinschaft beim Klettern verbessert die Chance der ehemals Abhängigen, auch langfristig ein drogenfreies Leben zu führen – eines mit echten Herausforderungen, Grenzerfahrungen und Erfolgserlebnissen. Die Kletterkameraden haben sich ein großes Ziel gesetzt: Sie wollen gemeinsam eine besonders schwierige Wand in den Berchtesgadener Alpen durchsteigen.


13:00 ZIB (15 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:15 Cornwall – Ferien im Herrenhaus (45 Min.) (HDTV)
Film von: Susanne Gebhardt
(Erstsendung 24.3.2013)

In Cornwall heißen Ted und Sarah Coryton zusammen mit ihrer Tochter Sammie Gäste in Pentillie Castle willkommen. Sie haben das Schloss in ein luxuriöses Bed & Breakfast umgewandelt. Ted war früher Berufspilot und hat das riesige Herrenhaus in schönster Landschaftslage von einer Tante geerbt. Nun kümmert sich Sarah um die Gästezimmer, Ted hält den Garten mit seiner Lindenallee instand. Tochter Sammie ist für Organisation und Buchhaltung zuständig. Auf dem Anwesen steht auch eines der ältesten Gartenmausoleen Großbritanniens aus dem 17. Jahrhundert. Nicht nur das Schloss, sondern auch die Umgebung hat viel zu bieten: einen der größten Privatgärten Cornwalls, die einzige Teeplantage Großbritanniens, Fischerdörfer, den St. Michaels Mount und das ungewöhnliche Freilichttheater an der Küste Minack Theater.


14:00 Sylt – eine Insel, ein Mythos (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Christine Seemann
(Erstsendung 10.4.2015)

Sylt – die Insel der Reichen und Schönen. So zumindest will es das gängige Vorurteil, wenn es um Deutschlands nördlichste Insel geht. Doch Sylt hat noch mehr zu bieten. Zu oft wird übersehen, dass Sylt noch weitere Spitzenplätze verdient: Zwölf Naturschutz - und noch einmal sieben Landschaftsschutzgebiete bedeuten, dass rund die Hälfte der gesamten Inselfläche sowie des sie umgebenden Wattenmeeres unter Naturschutz steht. Für Urlauber dürften daneben auch die rund 40 Kilometer Sandstrand ein gewichtiger Grund für einen Aufenthalt auf Sylt sein. Hier findet sich für jeden ein Plätzchen, ob in der Abgeschiedenheit der Dünen, im Strandkorb oder am quirligen "Funbeach" in Westerland. Wer mehr über den Lebensraum Wattenmeer wissen will, kann sich einer informativen Führung durch das Weltnaturerbe anschließen. Und wer hat schon etwas dagegen, wenn es darüber hinaus gutes Essen und Trinken – und gelegentlich die eine oder andere Berühmtheit zu bestaunen gibt.


14:45 Abenteuer Nordsee (45 Min.) (UT)
Unter Riesenhaien und Tintenfischen
Folge 1 von 3
Film von: Florian Graner, Natali Tesche-Ricciardi
(Erstsendung 16.12.2007)

Sie ist launisch, unberechenbar und steckt voller Geheimnisse: die Nordsee. Unter der Oberfläche verbirgt sich eine fremde Welt. Urzeitliche Riesenhaie durchschwimmen einmal im Jahr den südlichsten Zipfel der Nordsee, wo der Ärmelkanal Großbritannien von Frankreich trennt. Im ersten Teil der dreiteiligen Dokumentation erkunden die Filmemacher die südliche Nordsee. Tintenfische versammeln sich in der niederländischen Oosterschelde, um sich dort zu paaren, und nur wenige Hundert Meter von Sylts Strandkörben entfernt liegt die Heimat der Schweinswale, Seenadeln und Gespensterkrabben. Vor Helgoland tummeln sich Hummer und Haie. Die Nordsee ist ein extremer Lebensraum und das Ziel eines außergewöhnlichen Abenteuers: Meeresbiologe und Unterwasserfilmer Florian Graner und seine Kollegin Natali Tesche-Ricciardi brechen auf, um die Wildnis Nordsee neu zu entdecken. Bei ihren Tauchgängen kommen die beiden Forscher bis auf wenige Zentimeter an die Bewohner der Nordsee heran.


15:30 Abenteuer Nordsee (45 Min.) (UT)
Tauchgang in Norwegens Fjorden
Folge 2 von 3
Film von: Florian Graner, Natali Tesche-Ricciardi
(Erstsendung 16.12.2007)

Fernab der Ferieninseln leben in den tiefen Gewässern Norwegens seltene Meerestiere in der Nordsee: Kraken, urzeitliche Chimären und hauchzarte Glaskorallen. Über Jahrtausende hinweg haben gewaltige Gletschermassen in Norwegen steile Täler geformt – die Fjorde. Über Wasser bieten die Fjordküsten einen grandiosen Anblick, unter Wasser wartet eine Welt, deren geheimnisvolle Schönheit überwältigt. Tausende von bunten Seeanemonen säumen die Steilhänge, filigrane Kompassquallen erstrahlen im Scheinwerferlicht. Es ist auch der Lebensraum von farbenprächtigen Lippfischen, Seesternen und gespenstisch wirkenden Seeteufeln. Aber auch Pottwale bevölkern die Nordsee. Der Reichtum der Nordsee beschränkt sich nicht auf Tiere und Pflanzen – im Meeresboden lagern Bodenschätze: Norwegen ist einer der größten Erdöl-Exporteure der Welt. Die Nordsee ist ein extremer Lebensraum und das Ziel eines außergewöhnlichen Abenteuers: Meeresbiologe und Unterwasserfilmer Florian Graner und seine Kollegin Natali Tesche-Ricciardi brechen auf, um die Wildnis Nordsee neu zu entdecken. Bei ihren Tauchgängen kommen die beiden Forscher bis auf wenige Zentimeter an die Bewohner der Nordsee heran. Im zweiten Teil der dreiteiligen Dokumentation "Abenteuer Nordsee" erkunden die Filmemacher Norwegens Fjorde.


16:15 Abenteuer Nordsee (45 Min.) (UT)
Zwischen Killerwalen und Kegelrobben
Folge 3 von 3
Film von: Florian Graner, Natali Tesche-Ricciardi
(Erstsendung 16.12.2007)

Wer glaubt, sie zu kennen, hat sich getäuscht: Die Nordsee ist nur scheinbar das vertraute Meer vor unserer Haustür. Ihre ungezähmten Seiten bleiben meist verborgen. In stürmischer See jagen Schwertwale nach Heringen, an Schottlands Küsten leben Fischotter und Papageitaucher, beeindruckende Hummer und elegante Basstölpel. Die letzte Folge zeigt das Leben am größten Basstölpel-Vogelfelsen Bass Rock vor Schottland. Die Nordsee ist voller Extreme und wird Ziel eines außergewöhnlichen Abenteuers: Unterwasserfilmer Florian Graner und Natali Tesche-Ricciardi brechen auf, um die Wildnis Nordsee neu zu entdecken. Mit ihrem Film entführen sie in die spannende Über – und Unterwasserwelt eines einzigartigen Lebensraums – die Nordsee.


17:00 Lettland – Zauberwelt im Herzen des Baltikums (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Dagmar Hase
(Erstsendung 17.10.2014)

Unberührte Ostseestrände, flache Seenlandschaften mit ungezählten Vogelkolonien, Wanderpfade durch Kiefernwälder und aufgeschlossene Städte mit historischem Erbe – das ist Lettland. Es ist das spannende Herz des Baltikums und besonders im westlichen Teil ein grünes Juwel, mit National – und Naturparks und wilden Pferdeherden und Städten, die langsam aus jahrzehntelanger Erstarrung erwachen und ihren Platz in Europa einnehmen. Gleichzeitig können Besucher in Liepaja oder Kuldiga miterleben, wie jung und liebenswert das baltische Land zwischen Litauen und Estland versucht, mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten und dem Umbau nach Jahrzehnten als sozialistische Sowjetrepublik fertig zu werden. Erst seit knapp 25 Jahren können die Letten ihre Geschicke selbst in die Hand nehmen, ihre kulturellen Traditionen mit der europäischen Moderne versöhnen. Besonders gut gelingt das zum "Ligo-Fest": Die Sommersonnenwende gilt als wichtigstes Fest im Land. Wer zu dieser Zeit die Hauptstadt Riga besucht, kann auf dem Gräsermarkt am Dom Blumen – und Eichenlaubkränze für die Nacht der Nächte erstehen. Bis es dann zur fast mystischen Feier am Johannisfeuer raus aufs Land geht, sollte man die Rigaer Altstadt auf sich wirken lassen: ein Bilderbuch der Baustile vom Mittelalter bis zum Jugendstil. Ein Ausflug an den Rigaer Ostseestrand darf natürlich auch nicht fehlen: Jurmala, nur 20 Kilometer entfernt, ist berühmt für seine Holzhausarchitektur – eine Sommerfrische, die ihren Charme trotz modernster Neubauten zwischen den Datschen noch nicht eingebüßt hat.


17:45 Island – Feuer im Herzen (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Susanne Sterzenbach
(Erstsendung 28.9.2014)

Island wird jeden Tag ein Stück neu erschaffen durch Vulkane, Geysire, Wasserfälle, heiße Quellen, durch Gletscher und das Meer. Hier befinden sich Naturgewalten der Superlative: der größte Gletscher Europas außerhalb der Polarregion, die mächtigsten Wasserfälle und die aktivsten Vulkane. Alles ist in Bewegung, alles ist im Werden. Island ist 20 Millionen Jahre jung, der Rest der alten Erde etwa vier Milliarden Jahre alt. Die Natur des Landes ist menschenfeindlich: Im Sommer steigen die Temperaturen nicht über 15 Grad und der Wind weht kalt und heftig. Der Winter ist dunkel und feuchtkalt. "Was soll ich hier?" haben sich viele Isländer immer wieder gefragt und sind doch geblieben oder wieder zurück gekehrt. Und sie machen mehr aus der außergewöhnlichen Natur als je zuvor. Die Opernsängerin Arndis Halla steht im Bauch eines Vulkans und ist tief beeindruckt. Sie sammelt Inspirationen für ihre Musik. Björn Jónsson gründete als Student eine Firma, die Meersalz gewinnt. Das verkauft er heute an Gourmet-Küchen. Und seinem Vater hat er damit einen neuen Job verschafft. Bryndis Ívarsdóttir backt Brot in der heißen Erde und Helena Hermundárdottir nutzt heiße Quellen, um ihre Gewächshäuser zu heizen, die einzige Möglichkeit, in Island Gemüse anzubauen. Ingi Thorbjörnsson ist mit einem Super-Jeep im Hochland unterwegs. Er ist ein Vulkan-Philosoph, der die typisch isländische Vierrad-Kultur genau so vertritt wie den Naturschutz.


18:30 nano spezial (30 Min.)
Deutscher Umweltpreis 2017
Moderation: Gregor Steinbrenner
Erstausstrahlung

Seit 1993 verleiht die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) den mit 500 000 Euro höchstdotierten Umweltpreis Europas. "nano spezial" stellt die diesjährigen Preisträger vor. Mit dem Deutschen Umweltpreis 2017 werden die Naturschützer Inge Sielmann, Dr. Kai Frobel und Prof. Dr. Hubert Weiger sowie die Unternehmer Bernhard und Johannes Oswald ausgezeichnet. Der Ehrenpreis geht posthum an Tony de Brum. Der Deutsche Umweltpreis würdigt Leistungen, die entscheidend und in vorbildhafter Weise zum Schutz und zur Erhaltung unserer Umwelt beigetragen haben beziehungsweise in Zukunft zu einer deutlichen Umweltentlastung beitragen werden. Die Ehrung findet in diesem Jahr in der Stadthalle Braunschweig statt. Dort wird der Preis zum 25. Mal von der unabhängigen Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU, Osnabrück) vergeben. Der Festakt findet am Sonntag, 29. Oktober 2017 statt. Die Naturschützer Inge Sielmann, Dr. Kai Frobel und Prof. Dr. Hubert Weiger werden für ihr Engagement für das "Grüne Band" ausgezeichnet. Die Stiftung würdigt damit den Einsatz des Naturschützer-Trios für das erste und größte gesamtdeutsche Naturschutzprojekt. Ebenso preiswürdig sind Bernhard und Johannes Oswald vom Familienunternehmen OSWALD Elektromotoren. Vater und Sohn werden für effiziente Elektromotoren im Bereich der Industrie ausgezeichnet. Den Ehrenpreis erhält der im August verstorbene ehemalige Außenminister der Marshall-Inseln Tony de Brum. Nicht zuletzt seinem persönlichen Engagement und diplomatischen Geschick als Vertreter der pazifischen Inselstaaten war es zu verdanken, dass es 2015 zum Pariser Klimaschutzabkommen kam. Außerdem ist Moderator Gregor Steinbrenner in Braunschweig, dem Ort der Verleihung, unterwegs. Dort stellt er eine einzigartige Kläranlage vor. Die Kläranlage erzeugt nicht nur Energie für den Eigenbedarf, sondern stellt für mehrere Tausend Haushalte Strom und Fernwärme zur Verfügung. Besonders zu erwähnen sind die zur Wasserreinigung eingebundenen Rieselfelder. Die sind mittlerweile zu einem einzigartigen Biotop geworden, in dem über 300 Vogelarten leben.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Nina Mavis Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In – und Ausland auf den Punkt gebracht.


20:15 Endlich schlank! – Das Geschäft mit dem Übergewicht (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Christian Cull
(Erstsendung 12.9.2016)

Die Deutschen werden immer dicker: 53 Prozent der Frauen und 67 Prozent der Männer sind übergewichtig. "Endlich schlank!" ist das Ziel vieler. Doch wie kann das Gewicht reduziert werden? Welche Abspeck-Methode ist wirklich effektiv? Wann schadet eine Diät dem Körper mehr als sie nützt? Wo lauern Gesundheitsgefahren? Und welche von den vielen Schlankheitsmitteln sind reine Geschäftemacherei? Diesen Fragen geht die Sendung auf den Grund. Besonders der Anteil der adipösen Personen steigt. 2014 haben sich mehr als sieben Millionen Menschen wegen krankhaftem Übergewicht ärztlich behandeln lassen. Zeigt die Waage deutlich zu viele Kilos an, steigt das Risiko für Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Gelenk – und Rückenbeschwerden.


21:00 makro (30 Min.) (HDTV)
Umbau der Alpen
Moderation: Eva Schmidt
Erstausstrahlung

Der Klimawandel bedroht den Wintersport. Viele Skigebiete in den Alpen sind nicht mehr schneesicher. Geröll – und Verkehrslawinen zeigen die Schattenseiten des Massentourismus. Der Schneemangel führt in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu einem Wettrüsten beim Kunstschnee. Zur Skisaison sind in den Alpen rund 40 000 Schneekanonen im Einsatz. Denn wichtige Einnahmequelle ist der Tourismus mit 500 Millionen Übernachtungen im Jahr. 15 Millionen Menschen leben in den Alpen, die sich über acht Staaten erstrecken. Dramatisch wachsender Verkehr, Verstädterung und Klimawandel zählen zu den größten Herausforderungen. In den vergangenen 100 Jahren ist die Temperatur in den Alpen mit 1,5 Grad Celsius doppelt so stark gestiegen wie im globalen Durchschnitt. Pro Jahr gehen zwei Kubikkilometer Eis verloren. In 20 bis 30 Jahren könnten bis auf den Höllental-Gletscher auf der Zugspitze alle bayerischen Gletscher verschwunden sein. Dadurch kommt es immer öfter zu Steinschlag und Felsstürzen. Eine permanente Gefahr für Wanderer und Skifahrer. Instabile Hänge umfassen in der Schweiz bereits sechs Prozent der Gesamtfläche. Neben dem Klimawandel hat das größte Gebirge Europas auch mit einer Verkehrslawine zu kämpfen, zu je einem Drittel verursacht von Touristen, Transit – und inneralpinen Fahrern. Den Alpen droht der Verkehrsinfarkt. Um den abzuwenden, entsteht gerade unter dem Brenner für zehn Milliarden Euro der längste Eisenbahntunnel der Welt. Das Jahrhundertbauwerk zwischen Österreich und Italien soll ab 2026 Entlastung bringen. Und die Alpen leiden unter Verstädterung und Überalterung. Die Bevölkerung wächst zwar stark, aber nur in den wuchernden Zentren. In entlegenen Dörfern dagegen schrumpfen die Einwohnerzahlen durch zunehmende Landflucht. Über 60 Prozent der alpinen Gemeinden gelten als überaltert. Ackerbau und Viehzucht kommen zum Erliegen.


21:30 auslandsjournal extra (30 Min.) (HDTV)
ZDF-Korrespondenten berichten aus aller Welt
Erstausstrahlung

"auslandsjournal extra" zeigt politische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen in den Ländern der Welt. Das Magazin berichtet über Hintergründe von Konflikten, beobachtet Entwicklungen der internationalen Politik, und Auslandskorrespondenten liefern Analysen.


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


22:25 Tief in den Wäldern (100 Min.)
(Au fond des bois)
Spielfilm Frankreich, 2010

Rollen und Darsteller:
Joséphine – Isild Le Besco
Timothée – Nahuel Pérez Biscayart
Capitaine Langlois – Jérôme Kircher
Docteur Hughes – Bernard Rouquette
Paul – Mathieu Simonet

Regie: Benoît Jacquot

Eine Landarzt-Tochter im Frankreich des 19. Jahrhunderts wird von einer Art Waldjunge hypnotisch in seinen Bann gezogen. Er vergewaltigt sie, und sie folgt ihm in den Wald. Eine ziellose Reise beginnt, auf der sich die Machtverhältnisse umkehren. – Benoît Jacquot inszenierte nach einem Gerichtsfall ein erotisch-psychologisches Drama. Ein Dorf in Südfrankreich, 1865: Indem er sich taubstumm stellt, findet der junge Landstreicher Timothée Obdach bei der Landarzt-Familie, zu der auch die schöne Josephine gehört. Beim Abendessen lösen seine seltsamen Tricks verstörende Gefühle bei ihr aus. Am nächsten Tag, als Josephine allein zu Hause ist, kehrt Timothée zurück, versetzt sie in hypnotische Trance und vergeht sich an ihr. Sie folgt ihm daraufhin in die Wälder. Obwohl Timothée sie verängstigt und abstößt und wiederholt missbraucht, entwickelt Josephine ein merkwürdiges Begehren und eine widersprüchliche Faszination für den wilden Fremden, der ihr immer vertrauter wird. Schließlich gelingt es Josephine zu fliehen. Timothée wird gefangengenommen und verurteilt. Doch vorher schließen die beiden noch eine Vereinbarung. Benôit Jacquot ("Leb wohl, meine Königin!") hat mit "Tief in den Wäldern" nach einem authentischen Justizfall einen beeindruckenden Film über Sex, Macht und Begehren gedreht. Isild Le Besco ("Sade") als Joséphine und Nahuel Pérez Biscayart als Timothée zeigen ein Wechselbad der Gefühle zwischen psychischer Abhängigkeit und körperlicher Anziehung.


00:05 Liebeskämpfe (95 Min.) (HDTV)
(Mes séances de lutte)
Spielfilm Frankreich, 2013

Rollen und Darsteller:
Sie – Sara Forestier
Er – James Thiérrée
Die Schwester – Louise Szpindel

Regie: Jacques Doillon

Nach dem Tod ihres Vaters kehrt eine junge Frau in das idyllische französische Dorf ihrer Kindheit zurück. Erbschaftsstreitigkeiten mit den Geschwistern und die Erinnerungen an die fehlende Liebe des Vaters belasten sie. Im Nachbarhaus trifft sie auf einen Lektor und Schriftsteller. Die beiden kennen sich schon länger, doch jetzt spüren sie eine erotische Spannung, die sich bei den folgenden Treffen verstärkt. Ihre leidenschaftlichen und körperlichen Rangeleien versetzen beide in einen Rausch, und sie decken tiefer liegende Konflikte und seelische Verwundungen auf. Das zunächst improvisierte Duell wird zunehmend zum Ritual. Jacques Doillons Film ist die intensive Choreographie einer ungewöhnlichen Liebe. Der französische Regisseur Jacques Doillon prägte das französische Kino mit seinen Filmen "Ponette" und "Amoureuse – Liebe zu dritt". Mit "Liebeskämpfe" drehte er einen temperamentvollen, kunstvoll-ästhetischen Beziehungsfilm. Die sinnliche Tour de force wird auf minimalistische Weise erzählt und verbindet die Beziehung von Lust und Schmerz.

Die beiden Hauptdarsteller Sara Forestier und James Thiérrée spielen mit intensiver Hingabe ihre Rollen. Die Französin Sara Forestier gewann 2011 den renommierten französischen Preis César als beste Hauptdarstellerin für ihre Rolle in "Der Name der Leute". Im Sommer 2014 glänzte sie außerdem in dem Kinofilm "Suzanne".


01:40 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


02:10 extra 3 Spezial: Der reale Irrsinn XXL (30 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 30.8.2017)

In dieser Ausgabe "extra 3 Spezial: Der reale Irrsinn XXL" präsentiert die Kabarettistin Barbara Ruscher wieder sieben unglaubliche Geschichten, direkt aus dem deutschen Alltag.


02:40 Schlachthof (45 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 26.10.2017)

In den altehrwürdigen Mauern des Münchener Schlachthofs nehmen Michael Altinger und Christian Springer die Geschehnisse des Monats aufs Korn und sind dabei unschlagbar witzig. Unterstützt werden Michael Altinger und Christian Springer im Schlachthof von renommierten Kabarettkollegen, die solo auf der Bühne stehen und mit denen die beiden Gastgeber auch aktuelle Themen diskutieren.


03:25 Asül für Alle (45 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 12.10.2017)

Wenn eine Ausländerbehörde von Django Asül geleitet wird, ist das Chaos nicht weit. Wenn ihm dabei Rolf Miller ambitioniert zur Seite steht, naht das Inferno. Mit schrägen Denkansätzen sind die beiden grundverschiedenen Kabarettisten aktuellen Fragen auf der Spur. Sie treiben ihr Unwesen streng nach dem Motto: Echte Gaudi entsteht erst dann, wenn der Ernst der Lage bereits da ist.


04:10 Kanzleramt Pforte D (45 Min.) (HDTV)
Polit-Satire
(Erstsendung 8.10.2017)

Mitwirkende: Lothar Bölck
Michael Frowin

"Kanzleramt Pforte D" ist Polit-Satire mit Lothar Bölck und Michael Frowin. Bölck, altgedienter Pförtner, und Frowin als nassforscher Kanzlerfahrer mit Ambitionen, geben ihrem kabarettistischen Affen Zucker, wenn sie mit ihren Kabarettisten-Kollegen aktuelle politische Themen und Politiker satirisch durch die Mangel drehen.


04:55 Ladies Night (45 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Gerburg Jahnke
aus dem Gloria Theater in Köln
(Erstsendung 5.10.2017)

Einen kabarettistischen Abend mit reiner Frauenbesetzung verspricht die "Ladies Night". Gerburg Jahnke lädt Kabarettistinnen und Comediennes mit ihren ganz eigenen Themen ein. In welcher geheimnisvollen Welt leben eigentlich Frauen? Antworten und noch mehr Fragen zu diesem Thema gibt es in der "Ladies Night".


05:40 Der Pott ist grün (30 Min.)
Geschichten aus dem Ruhrgebiet
Film von: Gordian Arneth
(Erstsendung 14.3.2010)

Das Ruhrgebiet birgt bis heute den Mythos, sich über "Kohle, Fußball und Bier" zu definieren. Doch die Zeit rauchender Schlote und grauer Industrieanlagen ist vorbei. Es gibt nur noch wenige Betriebe der einst so mächtigen Montanindustrie im ehemaligen Kohlen-Pott. Viele Städte wandeln sich, und die Natur holt sich Stück für Stück die Brachflächen der alten Industrieanlagen zurück: Das Ruhrgebiet wird immer grüner.


06:10 – 06:20 3satTextVision (10 Min.)
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –

• letzte Aktualisierung: 20. Oktober 2017
 

*


Quelle:
3sat – Programminformationen
43. Woche – 21.10. bis 27.10.2017
Satellitenfernsehen des deutschen Sprachraums (ZDF/ORF/SRF/ARD)
Postfach, 55100 Mainz
Tel.: 06131/70-64 79
E-Mail: presse@3sat.de
Internet: www.3sat.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 13. Oktober 2017

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