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RADIO - DEUTSCHLANDFUNK/1273: Woche vom 14.11. bis 20.11.2022


Radioprogramm DLF – Deutschlandfunk – 46. Woche vom 14.11. bis 20.11.2022


Montag, 14. November 2022


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)
00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)
01:00-01:05 Nachrichten
01:05-01:10 Kalenderblatt
01:10-01:35 Interview der Woche (Wdh.)
01:35-02:00 Hintergrund (Wdh.)
02:00-02:05 Nachrichten
02:05-02:07 Sternzeit
02:07-02:30 Kulturfragen
Debatten und Dokumente (Wdh.)
02:30-04:00 Zwischentöne
Musik und Fragen zur Person (Wdh.)
Nachrichten 3:00 Uhr
04:00-04:05 Nachrichten
04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen
05:30-05:35 Nachrichten
05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
06:00-06:10 Nachrichten
06:30-06:35 Nachrichten
06:35-06:40 Morgenandacht
Pfarrer Detlef Ziegler, Münster
Katholische Kirche
06:50-06:59 Interview
07:00-07:05 Nachrichten
07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
07:15-07:25 Interview
07:30-07:35 Nachrichten
07:35-07:38 Wirtschaftsgespräch
07:54-07:58 Sport
08:00-08:10 Nachrichten
08:10-08:20 Interview
08:30-08:35 Nachrichten
08:35-08:37 Wirtschaft
08:37-08:41 Kultur und Wissenschaft
08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 350 Jahren: Der Mediziner Franciscus Sylvius gestorben

Als manche noch glaubten, Krankheiten seien Gottes Strafe, da erforschte Franciscus Sylvius bereits die Organfunktionen. Im 17. Jahrhundert war er ein Pionier der naturwissenschaftlichen Heilkunde. Und obendrein erfand er den Gin.


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (8 Min.)


10:08 Kontrovers (82 Min.)
Politisches Streitgespräch mit Studiogästen und Hörern
Hörertel.: 00800 4464 4464
kontrovers@deutschlandfunk.de
Whats-App: 0173 56 90 322
10:30-10:35 Nachrichten
11:00-11:05 Nachrichten


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)
11:55-12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik
12:30-12:35 Nachrichten
12:45-12:48 Sport
12:50-13:00 Internationale Presseschau
13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)
13:56-14:00 Wirtschaftspresseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (25 Min.)
Das Medienmagazin


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Andruck – Das Magazin für Politische Literatur (45 Min.)


20:00 Nachrichten (10 Min.)


20:10 Musikjournal (50 Min.)
Das Klassik-Magazin


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Musik-Panorama (105 Min.)
Ludwigsburger Schlossfestspiele 2022
Geistliche Madrigale, Motetten und geistliche Konzerte der "besten drey Componisten in Teutschland"
Heinrich Schütz
aus: "Becker Psalter"
"Aus tiefer Not schrei ich zu dir", SWV 235
Johann Hermann Schein
aus: "Israelsbrünnlein"
"O Herr, ich bin dein Knecht"
"Ich lasse dich nicht"
"Die mit Tränen säen"
aus: "Opella nova"
"Erbarm Dich mein, o Herre Gott"
Samuel Scheidt
aus: "Geistlicher Concerten IV" und Passamezo, SSWV 107
"Aus tiefer Not schrei ich zu dir"
Johann Hermann Schein
"Threnus – Ich will schweigen"
Heinrich Schütz
aus: "Musicalische Exequien"
"Concert in Form einer teutschen Begräbnis-Missa", SWV 279, 1. Teil
Heinrich Schütz
aus: "Geistliche Chormusik"
"Selig sind die Toten", SWV 391
Voces Suaves
Leonardo Bortolotto, Violone
Lorenzo Abate, Theorbe
Aki Noda, Orgel
Aufnahme vom 8.7.2022 aus der Schlosskirche Ludwigsburg
Am Mikrofon: Rainer Baumgärtner
22:00-22:05 Nachrichten

Das Heinrich-Schütz-Gedenkjahr 2022 animierte manche Festivals dazu, Musik des vor 350 Jahren verstorbenen großen deutschen Komponisten ins Programm zu nehmen. Die Ludwigsburger Schlossfestspiele luden dazu das Baseler Vokalensemble Voces Suaves ein. In kleiner Besetzung mit sechs Sängerinnen und Sängern sowie drei Instrumentalisten beschränkten sich die Schweizer Gäste jedoch nicht auf Schütz. Werke des "Henricus Sagittarius" rahmten Kompositionen seiner beiden Freunde Johann Hermann Schein und Samuel Scheidt ein. Dadurch zeichnete das Ensemble ein vielfältiges Bild der von Italien beeinflussten frühbarocken Musik in Mitteldeutschland. Im Mittelpunkt des Konzertes stand der bewegende erste Teil der "Musikalischen Exequien" von Schütz.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht
23:53-23:56 Presseschau


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

*

Dienstag, 15. November 2022


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)
00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)
01:00-01:05 Nachrichten
01:05-01:10 Kalenderblatt
01:10-01:30 Hintergrund (Wdh.)
01:30-02:00 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.)
02:00-02:05 Nachrichten
02:05-02:10 Kommentar (Wdh.)
02:10-02:57 Andruck – Das Magazin für Politische Literatur (Wdh.)
02:57-03:00 Sternzeit
03:00-03:05 Nachrichten
03:05-03:30 Weltzeit (Wdh.)
03:30-03:52 Forschung aktuell (Wdh.)
03:52-04:00 Kalenderblatt
04:00-04:05 Nachrichten
04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen
05:30-05:35 Nachrichten
05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
06:00-06:10 Nachrichten
06:30-06:35 Nachrichten
06:35-06:40 Morgenandacht
Pfarrer Detlef Ziegler, Münster
Katholische Kirche
06:50-06:59 Interview
07:00-07:05 Nachrichten
07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
07:15-07:25 Interview
07:30-07:35 Nachrichten
07:35-07:38 Wirtschaftsgespräch
07:54-07:58 Sport
08:00-08:10 Nachrichten
08:10-08:20 Interview
08:30-08:35 Nachrichten
08:35-08:37 Wirtschaft
08:37-08:41 Kultur und Wissenschaft
08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 100 Jahren: Der italienische Filmregisseur Francesco Rosi geboren


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (8 Min.)


10:08 Sprechstunde (82 Min.)
Kiffen und Co.
Die gesundheitlichen Folgen von Cannabiskonsum
Gast:
Prof. Dr. med. Derik Hermann, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Chefarzt Therapieverbund Ludwigsmühle
Am Mikrofon: Martin Winkelheide
Hörertel.: 00800 4464 4464
sprechstunde@deutschlandfunk.de
10:30-10:35 Nachrichten
11:00-11:05 Nachrichten

Schwerkranke Menschen können Cannabis auf Rezept verordnet bekommen. Cannabis kann Schmerzen lindern, es kann Entzündungen hemmen, Muskelkrämpfe lösen und den Appetit anregen. Das ist die eine Seite. Die andere: Viele Menschen nehmen – auch wenn dies (noch) nicht legal ist – Cannabis als Rauschmittel ein. Es heißt, Cannabis sei eine "sanfte Droge". Aber auch sanfte Drogen haben Risiken. Sie reichen von Abhängigkeit über Lern- und Konzentrationsstörungen bis hin zu Psychosen.


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)
11:55-12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik
12:30-12:35 Nachrichten
12:45-12:48 Sport
12:50-13:00 Internationale Presseschau
13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)
13:56-14:00 Wirtschaftspresseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (25 Min.)
Das Medienmagazin


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Das Feature (45 Min.)
Die Katar-Story
Mit Gas und Visionen zum Global Player
Von Marc Thörner
Regie: Matthias Kapohl
Produktion: Deutschlandfunk 2022

Katar ist in den letzten 30 Jahren zu einer Regionalmacht aufgestiegen und hat den großen Nachbarn Saudi-Arabien weltpolitisch überflügelt. Dank ihres Reichtums ziehen seine Herrscher inzwischen global die Strippen – in Sport, Wirtschaft und Politik. Doch das "glitzernde", weltzugewandte Doha ist nur die eine Seite der Medaille. Gleichzeitig perfektioniert das Emirat der Al Thanis die Autokratie und fördert einen höchst konservativen bis radikalen Islam mit fatalen Folgen für die betroffenen Krisengebiete. Marc Thörner beobachtet das Land seit gut 30 Jahren – vom unverhofften Aufstieg eines Emirs, der Tabus bricht, bis zur Partnerschaft mit Deutschland in der aktuellen Energiekrise und der FIFA-Weltmeisterschaft. Kommen auf der großen Drehscheibe Doha tatsächlich Ost und West zusammen, erfinden sich gemeinsam neu – oder werden die Machtverhältnisse neu austariert? Und wenn ja: Wer dominiert wen?


20:00 Nachrichten (10 Min.)


20:10 Hörspiel (50 Min.)
Nach dem Krieg
Nachmittags faulenze ich furchtbar
Der Regisseur Ulrich Gerhardt und sein Tagebuch von 1945
Von Heike Tauch
Regie: die Autorin
Mit Ulrich Gerhardt und Claudia Jahn
Ton und Technik: Gunther Rose und Oliver Dannert
Produktion: Deutschlandfunk 2021
Länge: 49'42

Anfang 1945 ist Ulrich Gerhardt elf Jahre alt und Schüler des Musischen Gymnasiums in Untermarchtal. Hier beginnt er am 4. März 1945, ein Tagebuch zu schreiben, das am 6. Mai mit der letzten verfügbaren freien Seite endet, als bereits die Franzosen und Amerikaner im Ort angekommen sind. Jahrzehnte später stößt Ulrich Gerhardt erneut auf das Heft. Mit ihm hält er ein Zeitdokument in den Händen, das sich durch detailreiche Beschreibungen auszeichnet, die er nun mit dem Wissen seiner Jahre kommentiert. Er besucht erneut den Ort, an dem er wegen der Kriegswirren früh erwachsen werden musste, und lässt uns teilhaben an Erfahrungen und Einsichten, die den Boden für ein erfülltes künstlerisches Leben bilden. Heike Tauch arbeitet seit 1992 als Autorin und Regisseurin fürs Radio mit Schwerpunkt Hörspiel und Feature. Von 1996 bis 2012 leitete sie das Hörtheater von Deutschlandradio. Für ihr Feature "Bürger zweiter Klasse" (Deutschlandfunk 2016) erhielt sie den n-ost-Reportagepreis. Zuletzt: "Seeleute für Erez Israel. Die deutsche Kapitänsfamilie Pietsch aus Danzig" (Deutschlandfunk / SWR 2020). Im Künstlerduo "tauchgold" entstehen zusammen mit Florian Goldberg Hör- und Bühnenstücke.


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Jazz Live (55 Min.)
Mitreißend und ausdrucksstark
Die portugiesische Sängerin Maria João
Maria João, Gesang
João Farinha, Keyboards, Computer und Electronics
Silvan Strauss, Schlagzeug
Aufnahme vom 9.5.2022 beim Jazzfest Bonn
Am Mikrofon: Thomas Loewner

Schillernde Garderobe, temperamentvolle Bühnenpräsenz, extrem wandlungsfähige Stimme: Maria João schlägt ihr Publikum im Handumdrehen in den Bann. Mal klingt ihre Stimme beinahe naiv-kindlich, dann wieder grollt sie mit dunklem Timbre, und voller Inbrunst kann sie sich auch dem Melos des Fado hingeben. Nicht ohne Ironie: In Bonn bot die wohl bekannteste Jazzsängerin ihres Landes eine hinreißende Persiflage auf dieses portugiesische Äquivalent des Blues. Mit ihrem Trio Ogre bezieht sich João außerdem auf Elemente elektronischer Musik, gibt die klassische Diva zu Streicherklängen aus dem Synthesizer oder kombiniert funky Grooves mit Sprechgesang. Vor allem zeigte ihr Auftritt in Bonn: Auch nach rund 40 Jahren im professionellen Musikgeschäft steckt Maria João voll Vitalität und Begeisterungsfähigkeit.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Musikszene (45 Min.)
Bellonen-Grimm und Blüthenstaub
Wenn Heinrich Schütz auf Novalis trifft
Von Michael Struck-Schloen

"Nach Innen geht der geheimnisvolle Weg. In uns, oder nirgends ist die Ewigkeit mit ihren Welten, die Vergangenheit und Zukunft", schrieb der Dichter und angehende Bergwerksbeamte Friedrich von Hardenberg – besser bekannt unter seinem Pseudonym Novalis – in seinen Fragmenten mit dem poetischen Titel "Blüthenstaub" (1798). Da erfuhr das jahrhundertelange Grundvertrauen auf Gott und den Kaiser als oberste Ordnungsmächte eine krasse Akzentverschiebung – ins Innere des Individuums. Ähnliche Zweifel an der Autorität der Kirche und der Monarchie wären dem Komponisten Heinrich Schütz niemals eingefallen: Selbst in den grausamsten Zeiten des Dreißigjährigen Krieges, in dem, wie er schrieb, die "Bellonen" (Kriegsherren) mit ihrem Grimm auch die "löbliche Music" zerstörten, wäre Schütz nicht auf die Idee gekommen, die "Ewigkeit" nur in sich selbst zu suchen. Schütz ist vor 350 Jahren gestorben, Novalis wurde vor 250 Jahren geboren – zwei Daten, welche die Frage nach der Modernität und der heutigen Aussagekraft der Jubilare aufwerfen. Der Fluchtpunkt beider Biografien ist der Ort Weißenfels an der Saale: Hier ist Heinrich Schütz aufgewachsen, hier hat er die letzten Jahre seines langen Lebens verbracht, während Novalis 1801 in Weißenfels mit erst 28 Jahren starb. An diesem traditionsreichen Ort werden der Barockkomponist und der Frühromantiker in einem Festprogramm zum Dialog gebeten. Ob sie sich etwas zu sagen haben?


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht
23:53-23:56 Presseschau


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

*

Mittwoch, 16. November 2022


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)
00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)
01:00-01:05 Nachrichten
01:05-01:10 Kalenderblatt
01:10-01:30 Hintergrund (Wdh.)
01:30-02:00 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.)
02:00-02:05 Nachrichten
02:05-02:10 Kommentar (Wdh.)
02:10-02:30 Aus Religion und Gesellschaft
02:30-02:57 Lesezeit
02:57-03:00 Sternzeit
03:00-03:05 Nachrichten
03:05-03:30 Weltzeit (Wdh.)
03:30-03:52 Forschung aktuell (Wdh.)
03:52-04:00 Kalenderblatt
04:00-04:05 Nachrichten
04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen
05:30-05:35 Nachrichten
05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
06:00-06:10 Nachrichten
06:30-06:35 Nachrichten
06:35-06:40 Morgenandacht
Pfarrer Detlef Ziegler, Münster
Katholische Kirche
06:50-06:59 Interview
07:00-07:05 Nachrichten
07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
07:15-07:25 Interview
07:30-07:35 Nachrichten
07:35-07:38 Wirtschaftsgespräch
07:54-07:58 Sport
08:00-08:10 Nachrichten
08:10-08:20 Interview
08:30-08:35 Nachrichten
08:35-08:37 Wirtschaft
08:37-08:41 Kultur und Wissenschaft
08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 100 Jahren: Der portugiesische Schriftsteller José Saramago geboren


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (8 Min.)


10:08 Agenda (82 Min.)
Hörertel.: 00800 4464 4464
agenda@deutschlandfunk.de
10:30-10:35 Nachrichten
11:00-11:05 Nachrichten


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)
11:55-12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik
12:30-12:35 Nachrichten
12:45-12:48 Sport
12:50-13:00 Internationale Presseschau
13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)
13:56-14:00 Wirtschaftspresseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (25 Min.)
Das Medienmagazin


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Zur Diskussion (45 Min.)


20:00 Nachrichten (10 Min.)


20:10 Aus Religion und Gesellschaft (20 Min.)
Muslime zweiter Klasse
Von der Islamisierung der Berber in Nordafrika
Von Thomas Ibrahim


20:30 Lesezeit (30 Min.)
Heinrich Steinfest liest aus und spricht über "Der betrunkene Berg"

Alt und groß ist das Gefühl der Liebe – aber es hat in den vergang enen Jahrzehnten neue, eher modern und klein erscheinende Bedeutungen bekommen. Die Liebe als Effekt des Kapitalismus. Dagegen muss ein Schriftsteller anschreiben – und so schickt Heinrich Steinfest sein Paar in einen White Cube. Die 43-jährige Buchhändlerin Katharina führt in 1.765 Metern Höhe eine Berg-Buchhandlung oberhalb Salzburgs und verbringt die Winter üblicherweise allein. Doch in diesem November ist alles anders. Ein Mann liegt erschöpft vor ihrer Hütte. "Ich will sterben", sagt er im wehleidigen Ton. Doch seine Retterin nimmt den rätselhaften Fremden, der augenscheinlich sein Gedächtnis verloren hat, für die kalten Tage auf. Die beiden lesen zusammen, er kocht für sie, und Stück für Stück beginnt er, sich zu erinnern. Heinrich Steinfest ergründet die Wege, die uns Zufall und Schicksal einschlagen lassen. Und stellt die Frage, was mit uns geschieht, wenn eine böse Tat das Leben in eine andere Richtung lenkt. Heinrich Steinfest wurde 1961 geboren. Albury, Wien, Stuttgart – das sind die Lebensstationen des erklärten Nesthockers und preisgekrönten Autors, der den einarmigen Detektiv Cheng erfand. Er wurde mehrfach mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet, erhielt 2009 den Stuttgarter Krimipreis und den Heimito-von-Doderer-Literaturpreis. Bereits zweimal wurde Heinrich Steinfest für den Deutschen Buchpreis nominiert: 2006 mit "Ein dickes Fell"; 2014 stand er mit "Der Allesforscher" auf der Shortlist. 2016 erhielt er den Bayerischen Buchpreis für "Das Leben und Sterben der Flugzeuge", 2018 wurde "Die Büglerin" für den Österreichischen Buchpreis nominiert, zuletzt erschien von ihm bei Piper seine "Amsterdamer Novelle".


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Querköpfe (55 Min.)
Kabarett, Comedy & schräge Lieder
Künstlerinnen-Aktion (1/4)
Sisters of Comedy – Köln
Mitschnitt vom 14.11.2022 aus dem Bürgerhaus Stollwerck, Köln
(Teil 2 am 23.11.2022)

Am 14. November gehörten die Kleinkunstbühnen wieder den Sisters of Comedy. Über 120 Künstlerinnen präsentierten in über 20 Theatern gemeinsam Ausschnitte aus ihren Programmen. Zu dieser Aktion ruft seit 2018 die Künstlerinnen-Initiative immer am zweiten Montag im November auf, um zu zeigen, wie viele Comediennes, Kabarettistinnen, Poetry Slamerinnen und Liedermacherinnen es in der Kleinkunstszene gibt. Und um mit den Eintrittsgeldern andere Frauen Initiativen zu unterstützen. Die "Querköpfe" begleiten die Sisters of Comedy bei ihren Auftritten und präsentieren Highlights aus den verschiedenen Shows. Heute hören Sie Ausschnitte aus der Show im Bürgerhaus Stollwerck in Köln. Mit Katinka Buddenkotte, Nessi Tausendschön, Marie Gdaniec und die Mitgründerin der Sisters of Comedy, Dagmar Schönleber.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Spielweisen (45 Min.)
Heimspiel – Die Deutschlandradio-Orchester und -Chöre
Jugendlicher Klangkosmos Schütz
Am Mikrofon: Julia Kaiser

Gemeinsam mit vier Landesjugendchören begab sich der RIAS Kammerchor in Kassel, Magdeburg, Schmalkalden und Freiberg in den "Klangkosmos Schütz.22". Dahinter verbirgt sich eine groß dimensionierte Zusammenarbeit im A-cappella-Bereich, die sich über vier mitteldeutsche Bundesländer erstreckte, in denen Musikjubilar Heinrich Schütz dereinst aufwuchs, Ausbildung und Hauptwirkungsort sowie seinen Alterssitz fand. Unter der Leitung von Chefdirigent Justin Doyle erarbeiteten sich 160 junge Sängerinnen und Sänger ein vielstimmiges Konzertprogramm mit Psalmvertonungen von der Schütz-Zeit bis heute. Die Profisängerinnen und -sänger des Rundfunk-Klangkörpers wirkten bei entsprechenden Workshops Anfang und Ende Oktober als Stimm-Coaches mit. Ermöglicht wurde dieses besondere Education-Projekt nicht zuletzt durch die entsprechenden vier Evangelischen Landeskirchen.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht
23:53-23:56 Presseschau


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

*

Donnerstag, 17. November 2022


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)
00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)
01:00-01:05 Nachrichten
01:05-01:10 Kalenderblatt
01:10-01:30 Hintergrund (Wdh.)
01:30-02:00 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.)
02:00-02:05 Nachrichten
02:05-02:10 Kommentar (Wdh.)
02:10-02:57 Zur Diskussion (Wdh.)
02:57-03:00 Sternzeit
03:00-03:05 Nachrichten
03:05-03:30 Weltzeit (Wdh.)
03:30-03:52 Forschung aktuell (Wdh.)
03:52-04:00 Kalenderblatt
04:00-04:05 Nachrichten
04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen
05:30-05:35 Nachrichten
05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
06:00-06:10 Nachrichten
06:30-06:35 Nachrichten
06:35-06:40 Morgenandacht
Pfarrer Detlef Ziegler, Münster
Katholische Kirche
06:50-06:59 Interview
07:00-07:05 Nachrichten
07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
07:15-07:25 Interview
07:30-07:35 Nachrichten
07:35-07:38 Wirtschaftsgespräch
07:54-07:58 Sport
08:00-08:10 Nachrichten
08:10-08:20 Interview
08:30-08:35 Nachrichten
08:35-08:37 Wirtschaft
08:37-08:41 Kultur und Wissenschaft
08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 75 Jahren: Die Schriftstellerin Ricarda Huch gestorben


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (8 Min.)


10:08 Marktplatz (82 Min.)
Enkeltricks, Telefonbetrug, Phishing-Mails: Gängige Betrugsmaschen erkennen
Am Mikrofon: Stefan Römermann
Hörertel.: 00800 4464 4464
marktplatz@deutschlandfunk.de
10:30-10:35 Nachrichten
11:00-11:05 Nachrichten

Zugegeben: Manche der gängigen Betrugsmaschen klingen erst einmal erstaunlich platt. Da geben sich also ernsthaft Menschen als das eigene Kind aus – oder als Mitarbeiter der Polizei, von Europol oder von Microsoft. Und Menschen fallen darauf tatsächlich herein - unabhängig von Alter und Bildungsgrad. Denn die Betrüger sind geschult und nutzen psychologische Tricks aus. So entlocken sie ihren Opfern Informationen und lassen damit ihre Geschichte noch glaubwürdiger erscheinen. Der "Marktplatz" schaut in dieser Woche auf Betrug im Internet, am Telefon und an der Haustür. Wie funktioniert Online-Betrug mit Phishing-Mails? Wie erkenne ich Telefonbetrüger? Und mit welchen Methoden versuchen Kriminelle, an der Haustür Menschen zu überrumpeln? Moderator Stefan Römermann und seine Gäste laden Sie wie immer ein, mit Ihren Fragen dabei zu sein.


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)
11:55-12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik
12:30-12:35 Nachrichten
12:45-12:48 Sport
12:50-13:00 Internationale Presseschau
13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)
13:56-14:00 Wirtschaftspresseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (25 Min.)
Das Medienmagazin


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Dlf-Magazin (45 Min.)


20:00 Nachrichten (10 Min.)


20:10 Aus Kultur- und Sozialwissenschaften (50 Min.)


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 JazzFacts (55 Min.)
Feingeist und Freigeist
Ein Portrait des italienischen Pianisten Enrico Pieranunzi
Von Karsten Mützelfeldt

Seit Jahrzehnten zählt der gebürtige Römer Enrico Pieranunzi zu den brillantesten Pianisten Europas. Er vereint klassisches Erbe mit amerikanischer Jazz-Tradition und hat mit zahllosen wichtigen Improvisatoren der Alten und Neuen Welt gespielt, von Chet Baker bis Phil Woods. Pieranunzi gilt als feinsinniger Lyriker unter den Klavierspielern. Seine umfangreiche Diskografie mit fast 100 Alben unter eigenem Namen umfasst orchestrale und kammermusikalische Projekte, diverse Solo- und Duo-Einspielungen. Seine beeindruckendsten Aufnahmen aber machte er im Trioformat. Pieranunzi hat sich auch der freien Improvisation geöffnet; ein wichtiger Teil seines Schaffens ist außerdem die kreative und klischeefreie Auseinandersetzung mit der europäischen Klassik – ein Feld, auf dem er als langjähriger Professor am Konservatorium in Rom profunde Kenntnisse besitzt.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Historische Aufnahmen (45 Min.)
Interpretationswege zum Frühbarock
Die Entdeckung der Musik von Heinrich Schütz für die Schallplatte
Am Mikrofon: Bernd Heyder

Als Solitär auf Schellack steht eine Aufnahme von 1928 am Beginn der Diskografie zur Musik von Heinrich Schütz. Da dirigiert Siegfried Ochs seinen Berliner Philharmonischen Chor in der oratorischen Szene "Saul, Saul, was verfolgst du mich?". Größere Präsenz auf Schallplatte erlangte die Schütz-Interpretation erst nach dem Zweiten Weltkrieg mit Rudolf Mauersberger und seinem Dresdner Kreuzchor sowie Wilhelm Ehmann und seiner Westfälischen Kantorei als Protagonisten in Ost und West. Schon früh stellten sich ihnen Fragen nach der Verwendung alter Instrumente. Die Sendung verfolgt diese Entwicklung bis zum Schütz-Jubiläum im "Europäischen Jahr der Musik" 1985, das der historischen Aufführungspraxis im internationalen Musikleben neue Impulse gab.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht
23:53-23:56 Presseschau


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

*

Freitag, 18. November 2022


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)
00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)
01:00-01:05 Nachrichten
01:05-01:10 Kalenderblatt
01:10-01:30 Hintergrund (Wdh.)
01:30-02:00 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.)
02:00-02:05 Nachrichten
02:05-02:10 Kommentar (Wdh.)
02:10-02:57 Dlf-Magazin (Wdh.)
02:57-03:00 Sternzeit
03:00-03:05 Nachrichten
03:05-03:30 Weltzeit (Wdh.)
03:30-03:52 Forschung aktuell (Wdh.)
03:52-04:00 Kalenderblatt
04:00-04:05 Nachrichten
04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen
05:30-05:35 Nachrichten
05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
06:00-06:10 Nachrichten
06:30-06:35 Nachrichten
06:35-06:40 Morgenandacht
Pfarrer Detlef Ziegler, Münster
Katholische Kirche
06:50-06:59 Interview
07:00-07:05 Nachrichten
07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
07:15-07:25 Interview
07:30-07:35 Nachrichten
07:35-07:38 Wirtschaftsgespräch
07:54-07:58 Sport
08:00-08:10 Nachrichten
08:10-08:20 Interview
08:30-08:35 Nachrichten
08:35-08:37 Wirtschaft
08:37-08:41 Kultur und Wissenschaft
08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 375 Jahren: Der französische Philosoph Pierre Bayle geboren


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (8 Min.)


10:08 Lebenszeit (82 Min.)
Hörertel.: 00800 4464 4464
lebenszeit@deutschlandfunk.de
10:30-10:35 Nachrichten
11:00-11:05 Nachrichten


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)
11:55-12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik
12:30-12:35 Nachrichten
12:45-12:48 Sport
12:50-13:00 Internationale Presseschau
13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)
13:56-14:00 Wirtschaftspresseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (17 Min.)
Nach Redaktionsschluss


15:52 Schalom (8 Min.)
Jüdisches Leben heute


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (4 Min.)


19:04 Nachrichtenleicht – der Wochenrückblick in einfacher Sprache (5 Min.)
aus der Deutschlandfunk-Nachrichtenredaktion


19:09 Kommentar (6 Min.)


19:15 Mikrokosmos – Die Kulturreportage (45 Min.)
The Cure. Heilung aus dem Grab (2/7)
Das Grab
Von Fabian Federl und Yannic Hannebohn
Regie: Roman Neumann Deutschlandfunk Kultur 2022
(Teil 3 am 2.12.2022)

Als Wissenschaftler beweisen, dass die Erde des Priestergrabes viele antibiotische Stoffe enthält, kommen die Menschen in Scharen mit Schaufeln und Tupperboxen nach Boho. Das kleine irische Dorf wird zur Pilgerstätte wider Willen. Wir fahren mit Gerry Quinn zum Grab des Priesters, dort wo Legende und mikrobiologische Forschung zusammenkommen. Doch Gerry lässt uns am Grab einfach stehen. In Teil 1 waren wir mit ihm im Labor, er zeigte uns die Graberde, führte uns vor, wie die Streptomyces, die er daraus isoliert hat, gegen die gefährlichsten Krankenhauskeime wirken. Wir sind quer durch Europa geflogen und mit dem Auto ans andere Ende von Irland gefahren, um an dieses Grab zu kommen. Und dann, endlich angekommen, verhält er sich seltsam und drängt uns zu gehen. Bevor wir mit Gerry weitermachen können, müssen wir gegenchecken. Auf einen Hochstapler reinfallen, ist eine Sache. Zu fühlen, dass etwas nicht stimmt und unvorbereitet weiterzumachen, ist unverantwortlich. Also lassen wir Gerry hier erst einmal zurück. Teil 3 wird am 2.12.2022 um 19.15 Uhr gesendet. Alle Folgen können Sie auch jetzt schon online hören unter www.hoerspielundfeature.de.


20:00 Nachrichten (5 Min.)


20:05 Das Feature (55 Min.)
Vaterland
Von Amelia Umuhire
Regie: die Autorin
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018

"Ich habe alle deine Fotos nach Ähnlichkeiten abgesucht." Die Autorin hat ihren Vater im Genozid an den Tutsi verloren. In ihrem sehr persönlichen Feature rekonstruiert sie seine Lebensgeschichte. Die Autorin macht sich auf die Suche nach Spuren ihres im Genozid an den Tutsi ermordeten Vaters Innocent Seminega. 1957 geboren, hatte er schon früh mit der Diskriminierung gegen die Tutsi-Minderheit zu kämpfen. Mitte der 80er-Jahre gelang es ihm seine Heimat zu verlassen und in Belgien Anthropologie und Literatur zu studieren. Mithilfe seiner Arbeiten, Briefe und Erinnerungen seiner Zeitgenossen, nähert sich Amelia Umuhire dem Vater und offenbart auf einfühlsame Weise die tragischen Folgen der Weltgeschichte auf ein kurzes Leben.


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 On Stage (55 Min.)
Chalgia Sound System
Urbane Volksmusik aus Nordmazedonien
Aufnahme vom 10.7.2022 beim Rudolstadt Festival
Am Mikrofon: Babette Michel

Chalgia, so wird die städtische traditionelle Musik in Mazedonien genannt. Sie hat sich vor über 200 Jahren zur Zeit des Osmanischen Reiches entwickelt, als die mazedonische Dorfmusik und die orientalisch geprägte Musik der Osmanen aufeinandertrafen. Doch auch andere Einflüsse spielten eine Rolle: jüdische, walachische, albanische. Die multiethnische Chalgia-Musik erlebt jetzt ein Revival, bei dem das Chalgia Sound System kräftig mitmischt. Der Gesang von Dobrila Graseska wird umspielt von Dorjan Jovanovics Laute Oud. Hinzu kommen für die Chalgia typische Instrumente, wie das Hackbrett Kanun, orientalische Perkussion und die Geige. Mit Liedern zwischen Liebe und Tragödie hat das Quintett eine beeindruckende Leistung vollbracht.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Milestones – Jazzklassiker (45 Min.)
Dialog auf Augenhöhe
Jeanne Lee & Ran Blake
Am Mikrofon: Michael Frank

Im Laufe ihrer langjährigen Zusammenarbeit entwickelten die Sängerin Jeanne Lee und der Pianist Ran Blake einen ganz eigenständigen und avantgardistischen Umgang mit Songs zwischen Jazz, Gospel und zeitgenössischer Popmusik. Der mit dem Klassik und Jazz vermählenden "Third Stream" assoziierte Blake wuchs dabei weit über die Rolle eines reinen Begleiters hinaus. Und Jeanne Lee besaß eine so stupende Intonationssicherheit, dass sie mit ihrer warmen Altstimme trotz der oft ungewöhnlich dissonanten Akkordfolgen Blakes nie die melodische Orientierung verlor. Gemeinsam war der Afroamerikanerin und ihrem weißen Kollegen eine dezidiert antirassistische Einstellung, die sie auch in ihrer Songauswahl zum Ausdruck brachten. Nach ihrem Debüt "The Newest Sound" von 1962 dokumentieren nur drei weitere Alben den einzigartigen musikalischen Dialog von Ran Blake und der im Jahr 2000 verstorbenen Jeanne Lee.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht
23:53-23:56 Presseschau


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

*

Samstag, 19. November 2022


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (355 Min.)
00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)
01:00-01:05 Nachrichten
01:05-02:00 Jazz Live
02:00-02:05 Nachrichten
02:05-02:07 Sternzeit
02:07-03:00 JazzFacts
03:00-03:05 Nachrichten
03:05-03:55 Rock et cetera
Das Magazin – Neues aus der Szene
Am Mikrofon: Tim Schauen
03:55-04:00 Kalenderblatt
04:00-04:05 Nachrichten
04:05-05:00 On Stage
Bai Kamara Jr. & The Voodoo Sniffers (B)
Aufnahme vom 4.6.2022 beim Bluesfestival Schöppingen
Am Mikrofon: Tim Schauen
05:00-05:05 Nachrichten
05:05-05:30 Spielraum
Unter dem Radar – Neue Bands, neue Sounds
Am Mikrofon: Tim Baumann
05:30-05:35 Nachrichten
05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
05:40-06:00 Spielraum
Unter dem Radar – Neue Bands, neue Sounds
Am Mikrofon: Tim Baumann


06:00 Nachrichten (5 Min.)


06:05 Kommentar (5 Min.)


06:10 Informationen am Morgen (170 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen
06:30-06:35 Nachrichten
06:35-06:40 Morgenandacht
Pfarrer Detlef Ziegler, Münster
Katholische Kirche
06:50-06:59 Interview
07:00-07:05 Nachrichten
07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
07:15-07:25 Interview
07:30-07:35 Nachrichten
07:35-07:38 Börse
Der internationale Wochenrückblick
07:54-07:58 Sport
08:00-08:10 Nachrichten
08:10-08:20 Interview
08:30-08:35 Nachrichten
08:35-08:40 Börse
Der nationale Wochenrückblick
08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 130 Jahren: Das Theater am Schiffbauerdamm wird eröffnet


09:10 Das Wochenendjournal (50 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Klassik-Pop-et cetera (55 Min.)
Am Mikrofon: Der Zinkenist, Dirigent und Musikwissenschaftler Arno Paduch

Seit vier Jahren ist Arno Paduch Präsident der Internationalen Heinrich-Schütz-Gesellschaft. Seine Leidenschaft für Schütz entdeckte er als Teenager: Er sang in Friedberg in einer Kantorei mit und wusste, das ist für ihn "mit die beste Musik, die man haben kann". In den 70er-Jahren in der Wetterau in Hessen aufgewachsen, wurde dem zarten Jungen empfohlen, Trompete zu lernen. Das würde seine Lunge stärken. Die Eltern steckten ihn in einen Posaunenchor, Musikmachen war fortan das, was er liebte. Später studierte er Musikwissenschaft in Frankfurt am Main sowie das Zinkspiel und historische Aufführungspraxis an der Schola Cantorum Basiliensis. Seit 1992 lehrt Arno Paduch in Leipzig, seit 1995 besteht das von ihm gegründete Johann Rosenmüller Ensemble. Im Deutschlandfunk zeigt Arno Paduch, wie geistreich und wie aktuell die Musik des 17. Jahrhunderts auch heute noch sein kann.


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Gesichter Europas (55 Min.)
Cyberfront Bukarest: Von guten und bösen Hackern
Von Tom Schimmeck

Rumänien hat im World Wide Web einen schillernden Ruf. Die Cyberkriminellen aus dem Städtchen Râmnicu Vâlcea, im Volksmund nur "Hackerville" genannt, waren einst derart berüchtigt, dass FBI-Agenten aus den USA zur Festnahme anrückten. Die Hauptstadt Bukarest wiederum versucht, sich inzwischen als Metropole der guten, sogenannten "weißen" Hacker zu profilieren. Zahlreiche Cybersicherheitsfirmen residieren in Rumänien. Auch Polizei, Militär und Cyberabwehr-Behörden buhlen um kompetenten Nachwuchs. Die EU siedelt in Bukarest ihr neues European Cybersecurity Competence Centre an. Die Geschichte der Informatik in Rumänien reicht zurück bis in die Tage des kommunistischen Herrschers Nicolae Ceau?escu. Technologische Findigkeit und Improvisationstalent sind heute gerade bei der Cyberabwehr gefragt. Experten – und immer mehr Expertinnen - verdienen viel Geld. Auch ihr zivilgesellschaftliches Engagement wächst. Viele Programmiererinnen und Programmierer schreiben in ihrer Freizeit Code, der der Gesellschaft nützen soll. Zuletzt während der Corona-Pandemie. Oder um den vielen Geflüchteten aus der Ukraine zu helfen.


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (50 Min.)
Berichte, Interviews, Musik
12:45-12:48 Sport
12:50-13:00 Internationale Presseschau


13:00 Nachrichten (10 Min.)


13:10 Themen der Woche (20 Min.)


13:30 Eine Welt (30 Min.)
Auslandskorrespondenten berichten


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Campus & Karriere (55 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (55 Min.)
Das Musikmagazin


16:00 Nachrichten (5 Min.)


16:05 Büchermarkt (25 Min.)
Bücher für junge Leser


16:30 Forschung aktuell (30 Min.)
Computer und Kommunikation


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Streitkultur (25 Min.)


17:30 Kultur heute (30 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)
18:35-18:40 Sporttelegramm


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (5 Min.)


19:10 Sport am Samstag (50 Min.)


20:00 Nachrichten (5 Min.)


20:05 Hörspiel (115 Min.)


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Atelier neuer Musik (45 Min.)
Forum neuer Musik 2022 "Con doble mirada"
La visión de los vencidos
Lesarten der Geschichte bei Eduardo Bértola und Graciela Paraskevaídis
Von Tina Vogel

Eduardo Bértolas Flötenquartett "La visión de los vencidos" ist obertonreich und voller Einklänge, ein eher leises Stück. Der argentinische Komponist schrieb es 1978, während der Diktatur von Jorge Videla. "Die Sicht der Besiegten" – so der Titel auf deutsch – weist weit in die koloniale Geschichte zurück. Bértola bewegte die Vorstellung, es sei an der Zeit, eine indigene Sicht quer zur Geschichtsschreibung der Europäer zu entwerfen, gewissermaßen um an die Wurzeln jahrhundertelanger Ohnmacht zu kommen. Graciela Paraskevaídis hatte sich kurz zuvor für ein Leben in der uruguayischen Dikatur entschieden. Auch ihr 1979 verfasstes Bläsersextett "todavía no" (deutsch: noch nicht) verstand sich als kultureller Widerstand. Es arbeitet mit Stille, an der Untergrenze der Wahrnehmbarkeit. Autorin Tina Vogel setzt beide Kompositionen exemplarisch in Bezug zueinander und zeigt auf, wie engagiertes Komponieren in der Militärdiktatur dekoloniale Perspektiven entwirft.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 Lange Nacht (52 Min.)
Liebe und Zorn
Eine Lange Nacht über den Mystiker und Theosophen Jacob Böhme
Von Ronald Steckel
Regie: der Autor
(Wdh. v. 28./29.3.2020)

Jacob Böhme (1575-1624) ist eine der unbekanntesten und gleichzeitig bedeutendsten Figuren der deutschen Geistesgeschichte. Er war Zeitgenosse Shakespeares, Giordano Brunos und Galileis und lebte als Schuhmacher und Tuchhändler in Görlitz an der Neiße. Nach mehreren Erleuchtungserfahrungen begann er, seine inneren Erlebnisse und Visionen aufzuzeichnen und offenbarte sich dabei als ein starker Sprachgestalter, der das Deutsch der Lutherbibel in kraftvoller Weise für seine Schriften nutzte. 1612 verfasste er für sich selbst als Erinnerungsbuch den Text "Morgenröte im Aufgang", einen grandiosen Entwurf christlicher Theosophie und Kosmosophie, der einen vollkommenen Bruch mit kirchlicher Autorität bedeutete. Hier stellte er die Erkenntnis- und Willensfreiheit des Menschen in den Mittelpunkt. Die lutherisch-orthodoxe Obrigkeit der Stadt Görlitz beschuldigte Böhme der Ketzerei und erteilte dem Autor Schreibverbot, konnte aber nicht verhindern, dass er in den politisch unabhängigen und geistig aufgeschlossenen Kreisen des schlesischen Adels bekannt wurde. Dort betrachtete man ihn als Propheten und ließ ihm jede erdenkliche Unterstützung zukommen. Die letzten Jahre seines Lebens war er, ausschließlich mit der Niederschrift seiner Texte beschäftigt, ein schon zu Lebzeiten in weiten Teilen Europas als "Philosophus Teutonicus" berühmter Mann.


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

*

Sonntag, 20. November 2022


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Lange Nacht (115 Min.)
Liebe und Zorn
Eine Lange Nacht über den Mystiker und Theosophen Jacob Böhme
Von Ronald Steckel
Regie: der Autor
(Wdh. v. 28./29.3.2020)
01:00-01:05 Nachrichten

Jacob Böhme (1575-1624) ist eine der unbekanntesten und gleichzeitig bedeutendsten Figuren der deutschen Geistesgeschichte. Er war Zeitgenosse Shakespeares, Giordano Brunos und Galileis und lebte als Schuhmacher und Tuchhändler in Görlitz an der Neiße. Nach mehreren Erleuchtungserfahrungen begann er, seine inneren Erlebnisse und Visionen aufzuzeichnen und offenbarte sich dabei als ein starker Sprachgestalter, der das Deutsch der Lutherbibel in kraftvoller Weise für seine Schriften nutzte. 1612 verfasste er für sich selbst als Erinnerungsbuch den Text "Morgenröte im Aufgang", einen grandiosen Entwurf christlicher Theosophie und Kosmosophie, der einen vollkommenen Bruch mit kirchlicher Autorität bedeutete. Hier stellte er die Erkenntnis- und Willensfreiheit des Menschen in den Mittelpunkt. Die lutherisch-orthodoxe Obrigkeit der Stadt Görlitz beschuldigte Böhme der Ketzerei und erteilte dem Autor Schreibverbot, konnte aber nicht verhindern, dass er in den politisch unabhängigen und geistig aufgeschlossenen Kreisen des schlesischen Adels bekannt wurde. Dort betrachtete man ihn als Propheten und ließ ihm jede erdenkliche Unterstützung zukommen. Die letzten Jahre seines Lebens war er, ausschließlich mit der Niederschrift seiner Texte beschäftigt, ein schon zu Lebzeiten in weiten Teilen Europas als "Philosophus Teutonicus" berühmter Mann.


02:00 Nachrichten (5 Min.)


02:05 Deutschlandfunk Radionacht (235 Min.)
02:05-02:07 Sternzeit
02:07-03:00 Klassik live
Heinrich Schütz Musikfest 2019
Heinrich Schütz
"Schwanengesang", SWV 482-494 (Auszüge)
RIAS Kammerchor Berlin
Capella de la Torre
Leitung: Katharina Bäuml und Justin Doyle
Aufnahme vom 4.10.2019 aus dem Konzertsaal Gera
03:00-03:05 Nachrichten
03:05-03:55 Heimwerk
Heinrich Schütz
Madrigale & Hochzeitsmusiken
Siehe, wie fein und lieblich ist's, SWV 48
Saget den Gästen, SWV 459
Itzt blicken durch des Himmels Saal, SWV 460
Nachdem ich lag in meinem öden Bette, SWV 451
Lässt Salomon sein Bette nicht umgeben, SWV 452
Ich beschwöre euch, ihr Töchter zu Jerusalem, SWV 339
Ach, wie soll ich doch in Freuden leben, SWV 474
Liebster, sagt in süßem Schmerzen, SWV 441
Dorothee Mields, Sopran
Isabel Schicketanz, Sopran
David Erler, Countertenor
Georg Poplutz, Tenor
Tobias Mäthger, Tenor
Felix Schwandtke, Bass
Dresdner Kammerchor
Leitung: Hans-Christoph Rademann
03:55-04:00 Kalenderblatt
04:00-04:05 Nachrichten
04:05-05:00 Die neue Platte XL
05:00-05:05 Nachrichten
05:05-06:00 Auftakt


06:00 Nachrichten (5 Min.)


06:05 Kommentar (5 Min.)


06:10 Geistliche Musik (50 Min.)
Johann Ludwig Krebs
"Wachet auf ruft uns die Stimme". Choralbearbeitung für Orgel à 2 Claviere è Pedale und Clarino, Krebs-WV 713
Felix Friedrich, Orgel
Robert Vanryne, Naturtrompete
Johann Sebastian Bach
"Wachet auf, ruft uns die Stimme" für Sopran, Tenor, Bass, Chor, Orchester und Basso continuo, BWV 140
Dorothee Mields, Sopran
Georg Poplutz, Tenor
Tobias Berndt, Bass
Chorus Musicus Köln
Das Neue Orchester
Leitung: Christoph Spering
Heinrich Schütz
"Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben" für 6 Stimmen und Basso continuo, SWV 391
Collegium Vocale Gent
Leitung: Philippe Herreweghe
Felix Mendelssohn Bartholdy
"Jesus, meine Zuversicht" für Solostimmen, gemischten Chor und Basso continuo, MWV B
Anja Bittner, Sopran
Alena Leja, Sopran
Birgit Meyer, Alt
Daniel Sans, Tenor
Manfred Bittner, Bass
Chamber Choir of Europe
Leitung: Nicol Matt


07:00 Nachrichten (5 Min.)


07:05 Information und Musik (85 Min.)
Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen
07:30-07:35 Nachrichten
07:50-08:00 Kulturpresseschau
08:00-08:10 Nachrichten


08:30 Nachrichten (5 Min.)


08:35 Am Sonntagmorgen (15 Min.)
Religiöses Wort
Letzte Wahrheiten. Von der Spiritualität des Alters
Von Johannes Schröer
Katholische Kirche


08:50 Presseschau (10 Min.)
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 125 Jahren: Die Fotografin Germaine Krull geboren


09:10 Die neue Platte (20 Min.)
Alte Musik


09:30 Essay und Diskurs (30 Min.)
Dunkle Seiten der Demokratie
Die Geschichte der Scheinreferenden und Scheinwahlen
Von Hedwig Richter

Die manipulierte Massenpartizipation gehört seit über 200 Jahren zur Geschichte der politischen Partizipation und zeigt, wie problematisch und wenig heroisch Demokratiegeschichte häufig ist. Warum ließ Russland in den besetzten Gebieten im Osten der Ukraine Scheinreferenden abgehalten? Über solche Art Massenabstimmungen und Wahlen, die von oben orchestriert sind und die Bevölkerung überwältigen, scheint es nicht viel zu sagen zu geben, weil ihr Unrechtscharakter offensichtlich ist. Doch haben diese Fake-Abstimmungen eine lange Geschichte, die am Ende des 18. Jahrhunderts unter Napoleon Bonaparte beginnt. Wahlen dienten dabei keineswegs nur dazu, den Willen des Volkes zum Ausdruck zu bringen. Vielmehr haben sie die unterschiedlichsten Funktionen erfüllt, etwa die Legitimierung traditioneller Herrschaft oder die Disziplinierung der Bevölkerung. Hedwig Richter lehrt Neuere und Neueste Geschichte an der Universität der Bundeswehr in München. Sie forscht über die Demokratiegeschichte, Migration, Geschlechtergeschichte im 19. und 20. Jahrhundert in Europa und in den USA. Zuletzt erschienen von ihr bei Suhrkamp "Aufbruch in die Moderne. Reform und Massenpolitisierung im Kaiserreich" (2021) und bei C.H.Beck "Demokratie. Eine deutsche Affäre. Vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart" (2020).


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Gottesdienst (55 Min.)
Übertragung aus der Dorfkirche Wildenbruch in Michendorf-Wildenbruch
Prediger: Pfarrer Michael Dürschlag
Evangelische Kirche


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Interview der Woche (25 Min.)


11:30 Sonntagsspaziergang (90 Min.)
Reisenotizen aus Deutschland und der Welt
12:00-12:10 Nachrichten


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Informationen am Mittag (25 Min.)
13:25-13:30 WM aktuell


13:30 Zwischentöne (90 Min.)
Musik und Fragen zur Person
Der Klimaforscher Anders Levermann im Gespräch mit Florian Felix Weyh
14:00-14:05 Nachrichten

Seit langem begleitet er den Klimawandel wissenschaftlich und betrachtet Verbote als unumgänglich. Doch der Physiker Anders Levermann hält nichts von einer Verzichtsmoral, die den Einzelnen für ausbleibende politische Entscheidungen in Haftung nimmt.


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Rock et cetera (55 Min.)
Meisterwerke und Mythenbildung
Das Rockjahr 1972
Von Fabian Elsäßer

In Montreux brennt während eines Auftritts von Frank Zappa eine Konzerthalle ab, in der eine aufstrebende Rockband eigentlich ihr nächstes Album aufnehmen wollte. Einige Hundert Kilometer weiter südwestlich finden die Rolling Stones Zuflucht vor dem britischen Fiskus, der nach Millionen trachtet, die außer ihrem Manager womöglich nie jemand gesehen hat. 1972 entstehen eine ganze Reihe Alben, die im Werkkatalog der jeweiligen Band bis heute als Meilenstein gelten. "Machine Head" von Deep Purple, "Exile on Main Street" von den Stones. Kunstrock und Konzeptalben erreichen erste Gipfel: Jethro Tulls "Thick as a Brick" etwa besteht aus einem einzigen Song. Und Yes erdenken für "Close to the Edge" Songstrukturen, die so komplex sind, dass die Musiker sie bei der nächsten Probe schon wieder vergessen haben.


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)
Buch der Woche


16:30 Forschung aktuell (30 Min.)
Wissenschaft im Brennpunkt


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Kulturfragen (25 Min.)
Debatten und Dokumente


17:30 Kultur heute (30 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)
18:35-18:40 Sporttelegramm


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (5 Min.)


19:10 Sport am Sonntag (50 Min.)


20:00 Nachrichten (5 Min.)


20:05 Freistil (55 Min.)
Virtuelle Berührungen
ASMR oder Die Kunst, Kopfkribbeln zu erzeugen
Von Manuel Gogos
Regie: Philippe Brühl
Produktion: Deutschlandfunk 2022

Schauer, die den Nacken runterlaufen, oder ein kribbelndes Gefühl auf der Kopfhaut: Besonders junge Menschen verbinden mit ASMR oder "Autonomous Sensory Meridian Response" ein Gefühl von Entspannung. Ein wohliges Gänsehautgefühl kann gezielt "getriggert" werden, durch flüsternde Stimmen oder reibende Geräusche. Die akustischen "Nahaufnahmen" fühlen sich für ASMR-Fans an, als käme es zu wirklichen Berührungen. Im Jahr 2021 wurde ASMR zum drittmeist genutzten Suchbegriff auf YouTube. Das Feature portraitiert einige der angesagtesten ASMR-Videokünstlerinnen wie die Webvideoproduzentin Maria Viktorovna, deren Kanal "Gentle Whispering ASMR" über zwei Millionen Follower hat. Oder "Ephemeral Rift", den eigenwilligen ASMR-Künstler, der in seinem Video "Melon Relaxation" in der Verkleidung eines mittelalterlichen Pestarztes andächtig eine Melone abklopft. Auch der Autor bleibt bei seinen ASMR-Selbstversuchen nicht "unberührt". Geht es bei diesem eigenartigen Phänomen um den Versuch, im Internetzeitalter mit den Mitmenschen wieder in Berührung zu kommen? Und wie erklärt die Wissenschaft das ASMR-Phänomen?


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Konzertdokument der Woche (115 Min.)
Zum 350. Todestag von Heinrich Schütz
Heinrich Schütz
Kleine geistliche Konzerte
Motetten aus der "Geistlichen Chor-Musik"
Italienische Madrigale
Musica Ficta
Jakob Lorenzen, Cembalo
Leitung: Bo Holten
Aufzeichnung vom 18.6.2022 aus Schloss Kronborg, Helsingør
Am Mikrofon: Marie König
22:00-22:05 Nachrichten

Umgeben von Wasser, auf einer Landzunge mitten im Meer, thront das Schloss Kronborg in Helsingør. Schon William Shakespeare war so beeindruckt von dieser Festung, dass er sie als Schauplatz seiner Tragödie "Hamlet" auserkor. Im prunkvollen Tanzsaal, wo dänische Könige tafelten, tritt das Ensemble Musica Ficta auf – im Rahmen einer dreijährigen Residenz. 2022 beschäftigt sich das Ensemble schwerpunktmäßig mit Heinrich Schütz, der vor 350 Jahren gestorben ist. Seine "Kleinen geistlichen Konzerte" erschienen 1636 und reflektieren die Schrecken des Dreißigjährigen Krieges. Die Erleichterung über dessen Ende spiegeln die Motetten der "Geistlichen Chor-Musik". In der zweiten Konzerthälfte erklingen Madrigale, die der junge Schütz von einer Studienreise nach Venedig mitbrachte.


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 Das war der Tag (25 Min.)
23:26-23:29 Presseschau


23:30 WM aktuell (27 Min.)


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

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Quelle:
DLF – Programminformationen
46. Woche – 14.11. bis 20.11.2022
Deutschlandradio
Deutschlandfunk, Raderberggürtel 40, 50968 Köln
Info-Tel. 0221/345-0
Hörerservice:
Telefon 0221/345-18 31
Telefax 0221/345-18 39
E-Mail: hoererservice@dradio.de
Internet: www.dradio.de

veröffentlicht in der Online-Ausgabe des Schattenblick am 4. November 2022

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