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DRADIO - DEUTSCHLANDFUNK KULTUR/1033: Woche vom 23.10. bis 29.10.2017


Rundfunkprogramm Deutschlandfunk Kultur – 43. Woche vom 23.10. bis 29.10.2017


Montag, 23. Oktober 2017


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Feature (55 Min.)
Hörspiel / Kultur
Im Trump-Sumpf
Radio Swamp Tour durch die amerikanischen Südstaaten
Von MaIgorzata Zerwe und David Zane Mairowitz
Regie: die Autoren Mit: Leslie Malton
Ton: Bernd Friebel
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2017
Länge: 54'23
(Wdh. v. 14.10.2017)

Roadtrip ins Land der Trump-Wähler ein Jahr nach seinem Wahlsieg.
"Legen wir den Sumpf trocken" – das war Donald Trumps Wahlkampfslogan. Wir fahren mit dem Mikrofon durch Trumps Sumpf, die Südstaaten der USA, wo der jetzige Präsident massenweise gewählt wurde. Ist "Swamp Country" wirklich der Nährboden für Kreationisten, Rassisten und Feinde des Gesundheitssystems? In den Kleinstädten und ländlichen Enklaven von Alabama, Mississippi, Louisiana und Georgia treffen wir sie – die ganz normalen Trump-Wähler.

David Zane Mairowitz, geboren 1943 in New York. Lebt in Avignon und Berlin. Schreibt Theaterstücke, Kurzgeschichten, Hörspiele und Features: "Das FBI und ich. Kommunistenjagd im amerikanischen Radio" (DLR Berlin 2004), "Geris radikale Abenteuer oder Eine Rote Mutter in New York" (DKultur 2009).

MaIgorzata Zerwe, geboren 1954 in Lublin. Kulturredakteurin für Radio Gdansk; vielfach ausgezeichnete Feature-Autorin in Polen.

Beide produzieren auch gemeinsam Features: "Balkankriege in Queens" (DLF/SWR 2013), "Kafka Unchained" (DLF/ORF 2014, erhielt den Prix Marulic 2015). Zuletzt: "Kaczynskiland. Wie polnische Geschichte umgedeutet wird" (DLF/RB 2017).


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Moderation: Ulrike Klobes

02:00-02:05 Nachrichten

03:00-03:05 Nachrichten

04:00-04:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Studio 9 (235 Min.)
Kultur und Politik am Morgen
u.a. Kalenderblatt
Vor 30 Jahren: Der Europarat erklärt den spanischen Jakobsweg zum ersten europäischen Kulturweg

05:30-05:33 Nachrichten

05:50-05:55 Aus den Feuilletons

06:00-06:05 Nachrichten

06:20-06:23 Wort zum Tage
Pfarrer Michael Becker
Evangelische Kirche

06:30-06:33 Nachrichten

07:00-07:05 Nachrichten

07:20-07:25 Politisches Feuilleton

07:30-07:33 Nachrichten

07:40-07:48 Interview

08:00-08:05 Nachrichten

08:30-08:33 Nachrichten

08:50-08:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (55 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Lesart (55 Min.)
Das Literaturmagazin


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Tonart (55 Min.)
Das Musikmagazin am Vormittag

11:30-11:35 Musiktipps

11:45-11:50 Rubrik: Jazz


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 – Der Tag mit … (55 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Länderreport (55 Min.)


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Kompressor (55 Min.)
Das Kulturmagazin

14:30-14:33 Kulturnachrichten


15:00 Kakadu (30 Min.)
Moderation: Tim Wiese

15:00-15:05 Nachrichten für Kinder

15:05-15:30 Infotag


15:30 Tonart (90 Min.)
Das Musikmagazin am Nachmittag

16:00-16:05 Nachrichten


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 (85 Min.)
Kultur und Politik am Abend

17:30-17:33 Kulturnachrichten

18:00-18:05 Nachrichten


18:30 Weltzeit (30 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Zeitfragen. Politik und Soziales (55 Min.)
Magazin
19:30-20:00 Zeitfragen. Feature
Auffallend unauffällig
Frauen im Reich des Verbrechens
Von Jennifer Stange

In den Kriminalitätsstatistiken ist fast nur von männlichen Tätern die Rede, dabei wird knapp ein Viertel aller Straftaten von Frauen begangen.


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 In Concert (87 Min.)
Moderation: Holger Beythien
Festsaal Kreuzberg, Berlin
Aufzeichnung vom 26.06.2017
Fleet Foxes
Die Indiefolker aus Seattle mit Songs des neuen Albums 'Crack-up'

Wenige Tage nach der Veröffentlichung ihres aktuellen Albums "Crack-up" im Juni stand die Band um Robin Pecknold im Berliner Festsaal Kreuzberg in einem Exklusiv-Konzert mit ersten Live-Fassungen der neuen Songs auf der Bühne.

Dass die 2005 in Seattle gegründete Band eigentlich größere Locations bespielt, merkt man ihrer Musik im deutlich kleineren Festsaal Kreuzberg nicht an. Im Gegenteil: Sich der Exklusivität und Intimität ihres Auftritts bewusst, zelebrierten Robin Pecknold und seine Kollegen mit entfesselter Spielfreude ein mitreißendes Konzert. Das war für die Fans umso erfreulicher, da der Fortbestand der Band nach ihrem zweiten, Grammy nominierten Album "Helplessness Blues" 2011 gar nicht sicher war. Streitigkeiten hätten beinah zum Bruch geführt. So trägt Album Nr. 3 nicht zufällig den Titel "Crack-up" (der Knacks), was übrigens eine Reminiszenz an F. Scott Fitzgeralds 1936 veröffentlichten autobiographischen Essay ist, in dem er versucht, seine Lebenskrise aufzuarbeiten. Die Krise der Fleet Foxes scheint überwunden. "Crack-up" gilt für viele als ihr bislang reifstes Album und spielt überaus kreativ mit jenem musikalischen Ansatz, den die Band seit ihrem selbstbetitelten Debüt 2006 als "baroque harmonic pop jams" bezeichnete.


21:30 Kriminalhörspiel (60 Min.)
The Beat Goes On oder: Die Hölderlinakte
Von Joy Markert
Regie: Alexander Schuhmacher
Mit: Maren Kroymann, Michael Rotschopf, Siemen Rühaak, Uwe Müller, Maria Hartmann, Eva Meckbach, Ingo Hülsmann, Christine Heiß, Nadja Schulz-Berlinghoff, Fritz Hammer
Ton: Martin Eichberg
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2010
Länge: 54'30
(Wdh. v. 18.01.2010)

Literaturwissenschaftler Herfort ist verschwunden. Seine Frau weiß von einem Seitensprung. Detektivin Cher Ebinger stößt auf eine begehrte Hölderlinakte.
Warum bestellt Frau Herfort, die ihren Mann sucht, eine Detektivin zum Hölderlinturm an den Neckar? Während Cher Ebinger auf ihre Klientin wartet, wird eine männliche Leiche aus dem Wasser gezogen. Ohne Kopf. Aber das kann nicht der gesuchte Richard Herfort sein, weiß seine Gattin sofort: Richard ist mit einer Studentin durchgebrannt, seine Hölderlin-Forschung war bloß der Anlass für den Seitensprung. Bei ihren Nachforschungen entdeckt Cher Ebinger: Dreh- und Angelpunkt ist eine Hölderlinakte, auf die alle heiß sind.

Joy Markert, geboren 1942 in Tuttlingen/Württemberg, lebt in Berlin; Schriftsteller, Hörspielautor und Verfasser von Filmdrehbüchern. 2006 erschien sein Buch "Die Potsdamer Straße – Geschichten, Mythen, Metamorphosen". Privatdetektivin Cher Ebinger ermittelte auch in den DKultur-Produktionen: "Die Hechinger Madonna" (2008), "Die Chamissofalle" (2011), "Der Mendelssohnriss" (2014) und "Jil und Khaled" (2015).


22:30 Studio 9 kompakt (30 Min.)
Themen des Tages


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage

23:30-23:33 Kulturnachrichten

 

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Dienstag, 24. Oktober 2017


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Neue Musik (55 Min.)
ALT (Fremd II)
Übermalungen, Bezugnahmen und Appropriation von alter Musik in der Neuen
Von Maximilian Marcoll


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Moderation: Manuela Krause

02:00-02:05 Nachrichten

03:00-03:05 Nachrichten

04:00-04:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Studio 9 (235 Min.)
Kultur und Politik am Morgen
u.a. Kalenderblatt
Vor 100 Jahren: Die letzte Isonzoschlacht beginnt

05:30-05:33 Nachrichten

05:50-05:55 Aus den Feuilletons

06:00-06:05 Nachrichten

06:20-06:23 Wort zum Tage
Pfarrer Michael Becker
Evangelische Kirche

06:30-06:33 Nachrichten

07:00-07:05 Nachrichten

07:20-07:25 Politisches Feuilleton

07:30-07:33 Nachrichten

07:40-07:48 Interview

08:00-08:05 Nachrichten

08:30-08:33 Nachrichten

08:50-08:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (55 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Lesart (55 Min.)
Das Literaturmagazin


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Tonart (55 Min.)
Das Musikmagazin am Vormittag

11:30-11:35 Musiktipps

11:45-11:50 Rubrik: Klassik


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 – Der Tag mit … (55 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Länderreport (55 Min.)


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Kompressor (55 Min.)
Das Kulturmagazin

14:30-14:33 Kulturnachrichten


15:00 Kakadu (30 Min.)
Moderation: Tim Wiese

15:00-15:05 Nachrichten für Kinder

15:05-15:30 Medientag


15:30 Tonart (90 Min.)
Das Musikmagazin am Nachmittag

16:00-16:05 Nachrichten


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 (85 Min.)
Kultur und Politik am Abend

17:30-17:33 Kulturnachrichten

18:00-18:05 Nachrichten


18:30 Weltzeit (30 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Zeitfragen. Wirtschaft und Umwelt (55 Min.)
Magazin

19:30-20:00 Zeitfragen. Feature
Wie der Klimawandel Heimat frisst
In Fidschi werden die ersten Dörfer umgesiedelt
Von Tini von Poser


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (117 Min.)
Konzert / Ernste Musik / Musik / Kultur
Hörprobe – Konzertreihe mit Studierenden deutscher Musikhochschulen
Live aus der Neuen Aula der Folkwang Universität der Künste, Essen

"Festlicher Gruß"

Giovanni Gabrieli
Canzon Primi Toni à 8
Bläserensemble

John Kander / David Loud
"Cabaret" aus dem Musical "And The World Goes 'Round"
Solisten der Musicalklasse
Trio

Sergej Rachmaninow
Grave aus den Preludes op. 32
Jonathan Zydeck, Klavier

Olli Kortekangas "Gatecrasher" für Akkordeon Petteri Waris, Akkordeon Henry Purcell "Fairy Queen", Oper nach Shakespeares "A Midsummer Night's Dream" (Ausschnitte) Solisten der Gesangsklasse Wolfram Rieger, Cembalo

Joseph Haydn
Streichquartett C-Dur op. 76 Nr. 3 "Kaiserquartett" (Ausschnitte)
Evenos Quartett

The Plan
Tired Eyes Kingdom:
Elif Dikec, Klavier
Isabelle Pabst, Gesang, Gitarre
Felix Nisblé, DJ
Yotam Schlezinger, Bass


22:00 Alte Musik (30 Min.)
Alte Musik / Ernste Musik / Musik / Kultur
"heute kann ich nichts als weinen"
Mozarts erste Liebe – ein musikalisches Psychogramm
Von Martin Hoffmann

"…heute kann ich nichts als weinen", so beschreibt Wolfgang Amadeus Mozart das traurige Ende seiner Liaison mit Aloysia Weber, die er im Herbst 1777 in Mannheim kennengelernt hatte. Für sie wird er noch insgesamt sieben Konzert-und Einlagearien schreiben. An sie hat er als Einundzwanzigjähriger sein Herz verloren, mit ihr zusammen will er glücklich werden. Er fördert die erst sechzehnjährige Sängerin, wo und wie es nur geht, unterrichtet sie, komponiert für sie und plant mit ihr gar eine Konzertreise nach Italien. Verdruckst schreibt Wolfgang sodann an seinen Vater: "Ich weis nicht habe ich schon von seiner Tochter geschrieben oder nicht sie singt halt recht vortrefflich, und hat eine schöne reine stimm." Wenngleich Wolfgang bitter von Aloysia in Liebesdingen enttäuscht wird, so bleibt er ihr bis an sein Lebensende nicht nur musikalisch verbunden, sie wird, als Wolfgang Constanze Weber heiratet, sogar seine Schwägerin…


22:30 Studio 9 kompakt (30 Min.)
Themen des Tages


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage

23:30-23:33 Kulturnachrichten

 

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Mittwoch, 25. Oktober 2017


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Feature (55 Min.)
25 Bilder die Sekunde und ein Leben
Der Animationsfilmer Heinrich Sabl
Von Barbara Leitner
Regie: Giuseppe Maio Mit: Catherine Stoyan, Steffi Kühnert, Carsten Wilhelm
Ton: Martin Eichberg
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2015
Länge: 53'14
(Wdh. v. 24.06.2015)

15 Jahre Arbeit an dem Film 'Memory Hotel'.
Die Digitalisierung der Medien sei für sein Leben entscheidender als der Mauerfall, sagt Heinrich Sabl, ostdeutscher Animationsfilmer. Im Jahr 2000 begann er mit kleinem Budget an seinem Film 'Memory Hotel' zu arbeiten. Die Puppen und Kulissen, jeder Lidschlag wird von Hand gestellt und analog fotografiert, 25 Bilder pro Sekunde. Nach sieben Jahren will er nur noch einzelne Sequenzen flüssiger gestalten. In der digitalen Produktionslogik wäre das schnell vollbracht, aber Sabl misstraut den Pixel-Fabriken.

Barbara Leitner, geboren 1957 in Thüringen,Journalistin, Autorin und Coach. Journalistik-Studium in Leipzig, dann Reporterin beim Auslandsrundfunk der DDR Radio Berlin International, später bei der DDR-Frauenzeitschrift "Für Dich". Seit 1995 als Journalistin vorwiegend für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk tätig. Lebt in Berlin. Für Deutschlandradio u.a.: "Alarm aus der Kita" (DLF 2013), "Pillen und Piccolo" (DKultur 2013) und "Wir wollen mehr! Kinderrechte in Deutschland" (DKultur 2014). Weitere Stücke: "Gewaltfreie Kommunikation" (SWR 2016), "Spielend lernen" (SWR 2015), "Die UN-Kinderrechtskonvention" (SWR 2014), "Kinder als Entdecker" (SWR 2014) und "Mit dem Tod des Kindes leben" (BR 2012, mit Christel Sperlich).


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Americana
Moderation: Carsten Beyer

02:00-02:05 Nachrichten

03:00-03:05 Nachrichten

04:00-04:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Studio 9 (235 Min.)
Kultur und Politik am Morgen
u.a. Kalenderblatt
Vor 50 Jahren: Jean-Pierre Melvilles Kriminalfilm "Der eiskalte Engel" wird in Frankreich uraufgeführt

05:30-05:33 Nachrichten

05:50-05:55 Aus den Feuilletons

06:00-06:05 Nachrichten

06:20-06:23 Wort zum Tage
Pfarrer Michael Becker
Evangelische Kirche

06:30-06:33 Nachrichten

07:00-07:05 Nachrichten

07:20-07:25 Politisches Feuilleton

07:30-07:33 Nachrichten

07:40-07:48 Interview

08:00-08:05 Nachrichten

08:30-08:33 Nachrichten

08:50-08:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (55 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Lesart (55 Min.)
Das Literaturmagazin


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Tonart (55 Min.)
Das Musikmagazin am Vormittag

11:30-11:33 Chor der Woche

11:45-11:50 Rubrik: Folk


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 – Der Tag mit … (55 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Länderreport (55 Min.)


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Kompressor (55 Min.)
Das Kulturmagazin

14:30-14:33 Kulturnachrichten


15:00 Kakadu (30 Min.)
Moderation: Tim Wiese
15:00-15:05 Nachrichten für Kinder

15:05-15:30 Musiktag
u.a. Klassik für Einsteiger
Von Ulrike Timm


15:30 Tonart (90 Min.)
Das Musikmagazin am Nachmittag

16:00-16:05 Nachrichten


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 (85 Min.)
Kultur und Politik am Abend

17:30-17:33 Kulturnachrichten

18:00-18:05 Nachrichten


18:30 Weltzeit (30 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Zeitfragen. Kultur und Geschichte (55 Min.)
Magazin
Kultur / Zeitgeschehen / Magazin / Geschichte
19:30-20:00 Zeitfragen. Feature
Boris' Traum (1/2)
Die Geschichte eines russischen Revolutionärs
Oktoberrevolution – die Sehnsucht nach Befreiung
Von Boris Schumatsky
(Teil 2 am 26.10.2017)


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (87 Min.)
Konzert / Ernste Musik / Musik / Kultur
Chor.com
St. Marienkirche Dortmund
Aufzeichnung vom 14.09.2017

Heinrich Schütz und die Reformation der deutschen Musik

Dresdner Kammerchor
Beate Röllecke, Orgel
Matthias Müller, Violone
Magnus Andersson, Theorbe
Leitung: Hans-Christoph Rademann


21:30 Hörspiel (60 Min.)
Hörspiel / Kultur
Villa Jugend
Von Georg Seidel
Regie und Bearbeitung: Karlheinz Liefers
Mit: Klaus Manchen, Barbara Dittus, Hans-Uwe Bauer, Barbara Schnitzler, Christoph Engel, Klaus Mertens, Kurt Böwe, Lissy Tempelhof, Heide Kipp, Martin Seifert, Hermann Beyer, Fritz Marquardt, Reiner Heise, Herbert Sand, Harald Warmbrunn, Günter Naumann
Ton: Ingeborg Kiepert
Produktion: DS Kultur 1991
Länge: 54'27

Geplatzte Träume in der DDR.
Das Lehrerehepaar Neitzel will aus den festgefügten Bahnen ausbrechen. Sie verkaufen ihr Haus und verlassen die Kleinstadt, um sich in eine anonyme Mietswohnung zurückzuziehen. Der Plan misslingt. 'Villa Jugend' ist eine Familientragödie und die scharfsichtige Analyse eines Gesellschaftssystems, dessen Zusammenbruch sich ankündigt. "In einer Welt, die kaputt ist, kann man nicht so tun, als ob im Theater noch alles funktioniert. Die Stücke müssen deshalb so gebrochen sein wie die Welt." (Georg Seidel)

Georg Seidel, geboren 1945 in Dessau, gestorben 1990 in Berlin, Dramatiker. Ausbildung als Werkzeugmacher, 1968 Bühnenarbeiter am Dessauer Theater. 1973 Beleuchter bei der DEFA, zwei Jahre später am Deutschen Theater in Berlin. Ab 1984 dramaturgischer Mitarbeiter, seit 1987 freischaffender Autor. Auszeichnungen u.a.: Literaturpreis im Bundesverband der Deutschen Industrie 1990 und (postum) Mülheimer Dramatikerpreis 1991 für "Villa Jugend". Hörspiele: "Carmen Kittel" (Rundfunk der DDR 1990) und "Leiden Christi in Preußen" (Rundfunk der DDR 1987).


22:30 Studio 9 kompakt (30 Min.)
Themen des Tages


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage

23:30-23:33 Kulturnachrichten

 

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Donnerstag, 26. Oktober 2017


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Neue Musik (55 Min.)
Tradition Revolution (1/4)

Alexander Mossolow
"Eisengießerei" für Orchester op. 19 (1926-28)
Staatliches Sinfonieorchester der UdSSR
Leitung: Jewgenij Swetlanow

Anton Webern
Konzert für neun Instrumente op. 24 (1934)
London Symphony Orchestra
Leitung: Pierre Boulez

Olivier Messiaen
Mode de valeurs et d'intensité. Modéré
aus: "Quatre Ètudes de rythme" für Klavier (1949-50)
Olivier Messiaen, Klavier

Luigi Nono
"La fabbrica illuminata" für Stimme und Tonband (1964)
Carla Henius, Sopran

Nicolaus A. Huber
"Harakiri" für kleines Orchester und Tonband (1971)
Adhoc-Ensemble
Leitung: Bernhard Kontarsky

(Teil 2 am 02.11.2017)

"Wegen ungünstiger Witterung fand die deutsche Revolution in der Musik statt." (Kurt Tucholsky, 1930)


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Rock
Moderation: Jörg Adamczak
Rockmusik / Musik / Kultur

02:00-02:05 Nachrichten

03:00-03:05 Nachrichten

04:00-04:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Studio 9 (235 Min.)
Kultur und Politik am Morgen
u.a. Kalenderblatt
Vor 40 Jahren: Die letzte Dampflokomotive der Deutschen Bundesbahn geht auf Fahrt

05:30-05:33 Nachrichten

05:50-05:55 Aus den Feuilletons

06:00-06:05 Nachrichten

06:20-06:23 Wort zum Tage
Pfarrer Michael Becker
Evangelische Kirche

06:30-06:33 Nachrichten

07:00-07:05 Nachrichten

07:20-07:25 Politisches Feuilleton

07:30-07:33 Nachrichten

07:40-07:48 Interview

08:00-08:05 Nachrichten

08:30-08:33 Nachrichten

08:50-08:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (55 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Lesart (55 Min.)
Das Literaturmagazin


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Tonart (55 Min.)
Das Musikmagazin am Vormittag

11:30-11:35 Musiktipps

11:45-11:50 Rubrik: Weltmusik


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 – Der Tag mit … (55 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Länderreport (55 Min.)


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Kompressor (55 Min.)
Das Kulturmagazin

14:30-14:33 Kulturnachrichten


15:00 Kakadu (30 Min.)
Moderation: Tim Wiese

15:00-15:05 Nachrichten für Kinder

15:05-15:30 Quasseltag

08 00 22 54 22 54


15:30 Tonart (90 Min.)
Das Musikmagazin am Nachmittag

16:00-16:05 Nachrichten


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 (85 Min.)
Kultur und Politik am Abend

17:30-17:33 Kulturnachrichten

17:50-17:54 Typisch deutsch?
Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

18:00-18:05 Nachrichten


18:30 Weltzeit (30 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Zeitfragen. Kultur und Geschichte (55 Min.)
Magazin
Kultur / Zeitgeschehen / Magazin / Geschichte
19:30-20:00 Zeitfragen. Feature
Boris' Traum (2/2)
Geschichte eines russischen Revolutionärs
Als der Traum Wirklichkeit wurde – Macht und Ohnmacht des Revolutionärs
Von Boris Schumatsky


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (117 Min.)
Konzert / Ernste Musik / Musik / Kultur
Live aus der Stadthalle Chemnitz

Robert Schumann
Ouvertüre zur Oper "Genoveva" op. 81

Édouard Lalo
Konzert für Violoncello und Orchester d-Moll

Richard Strauss
Vier Sinfonische Zwischenspiele aus der Oper "Intermezzo" op. 72
Fantasie aus der Oper "Die Frau ohne Schatten" op. 65

Andreas Brantelid, Violoncello
Robert-Schumann-Philharmonie
Leitung: Guillermo Garcia Calvo

In seinem Antrittskonzert zeigt der neue Chemnitzer Generalmusikdirektor Guillermo Garcia Calvo seine Liebe zur deutschen und spanischen Spätromantik.
An diesem Abend spielt die Chemnitzer Robert-Schumann-Philharmonie ihr erstes Sinfoniekonzert unter Leitung des neuen Generalmusikdirektors Guillermo Garcia Calvo. Der aus Madrid stammende Dirigent ist bekennender Wagnerianer, doch sein Repertoire umfasst natürlich auch das gängige Repertoire von Mozart bis Verdi. Als musikalischer Chef des Chemnitzer Opernhauses und der Schumann-Philharmonie kann er nun seine Liebe zur deutschen Spätromantik ausleben, zugleich wird er das westsächsische Musikleben mediterran einfärben. Das zeigt gleich Calvos Antrittskonzert. Er hat den dänisch-schwedischen Cellisten Andreas Brantelid eingeladen, um Édouard Lalos Cellokonzert zu spielen, ein recht selten zu hörendes Werk, das eindeutig von der spanischen Musikkultur beeinflusst ist.


22:00 Chormusik (30 Min.)
Musik / Ernste Musik / Kultur
Many are the Wonders
Werke von Thomas Tallis und Reflexionen darüber
von Steven Stucky, Bob Chilcott, Richard Allain und Ken Burton
Ora Ensemble
Leitung: Suzi Digby


22:30 Studio 9 kompakt (30 Min.)
Themen des Tages


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage

23:30-23:33 Kulturnachrichten

 

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Freitag, 27. Oktober 2017


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Klangkunst (55 Min.)
Sound Art / Hörspiel / CrossOver / Kultur
Fiore di Campo
Von Lucia Ronchetti und Aureliana Sorrento
Komposition: Lucia Ronchetti
Textregie: Götz Naleppa
Mit: Tonio Arango, Stefan Kaminski, Eduardo Mulone
Ton und Technik: Hermann Leppich, Gregorio Karman, Hannes Fritsch und Philip Adelmann
Produktion: Deutschlandradio Kultur/Studio für Elektroakustische Musik der Akademie der Künste Berlin 2016
Länge: 49'20
(Wdh. v. 01.07.2016)

Das Leben des Giuseppe Impastato: Sizilianischer Dichter, Radiomacher und überzeugter Antimafia-Aktivist.
Das Leben von Giuseppe Impastato war kurz. 1948 in eine sizilianische Mafiafamilie geboren, wandte er sich schon als Jugendlicher gegen die Cosa Nostra. Er propagierte den Kommunismus, organisierte Bauernproteste, schrieb Gedichte. 1976 gründete er den freien Sender Radio Aut und persiflierte dort die Mafiabosse seiner Heimatstadt Cinisi. 1978 wurde er ermordet. Das Stück ist eine Collage aus Radiomitschnitten, Gedichten und biografischen Szenen über einen mutigen Menschen.

Fiore di campo nasce
dal grembo della terra nera,
fiore di campo cresce
odoroso di fresca rugiada, fiore di campo muore
sciogliendo sulla terra,
gli umori segreti.

Deutsche Übersetzung:
Wiesenblume sprießt
Im Schoß der schwarzen Erde
Wiesenblume wächst
Mit dem Duft frischen Taus

Wiesenblume stirbt
Und dunkle Säfte zerfließen in die Erde
(Giuseppe Impastato)

Lucia Ronchetti, Komponistin, wurde 1963 in Rom geboren. Sie studierte Komposition und Computermusik an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia. Zuletzt für Deutschlandradio Kultur "Sebenza e-mine" (2010).

Aureliana Sorrento, 1971 in Kalabrien geboren, ist Journalistin und Radiomacherin. Sie studierte Journalismus an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Heute schreibt sie für Tageszeitungen und für den Rundfunk.


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Weltmusik
Ethno/Weltmusik / Musik / Kultur
Moderation: Wolfgang Meyering

02:00-02:05 Nachrichten

03:00-03:05 Nachrichten

04:00-04:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Studio 9 (235 Min.)
Kultur und Politik am Morgen
u.a. Kalenderblatt
Vor 80 Jahren: Der Amerikaner Chester Charlson meldet sein Fotokopierverfahren zum Patent an

05:30-05:33 Nachrichten

05:50-05:55 Aus den Feuilletons

06:00-06:05 Nachrichten

06:20-06:23 Wort zum Tage
Pfarrer Michael Becker
Evangelische Kirche

06:30-06:33 Nachrichten

07:00-07:05 Nachrichten

07:20-07:25 Politisches Feuilleton

07:30-07:33 Nachrichten

07:40-07:45 Alltag anders
Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

07:50-07:58 Interview

08:00-08:05 Nachrichten

08:20-08:26 Neue Krimis

08:30-08:33 Nachrichten

08:50-08:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (55 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Lesart (55 Min.)
Das Literaturmagazin


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Tonart (55 Min.)
Das Musikmagazin am Vormittag

11:30-11:35 Musiktipps

11:45-11:50 Unsere roc-Ensembles


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 – Der Tag mit … (55 Min.)
12:50-12:55 Mahlzeit
Von Udo Pollmer


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Länderreport (55 Min.)
u.a. Vollsperrung, Brückenwache, Neubau
Die Schiersteiner Autobahnbrücke nur sechs Jahre nach ihrer Instandsetzung nicht mehr sanierungsfähig
Von Ludger Fittkau

Deutschlands Infrastruktur zerfällt. Jahrzehntelang haben Bund, Länder und Kommunen gespart – koste es, was wolle. Instandhaltung – ein Fremdwort, repariert wurde nur das Allernötigste. Wasserleitungen platzen, Brücken brechen, öffentliche Bauten zerbröseln … oft bleibt nur noch Schrott übrig, der nicht mehr sanierungsfähig ist. Marode Infrastruktur in Deutschland – ein Resultat der fehlenden und falschen Investitionen in den letzten Jahrzehnten. Denn viel Geld floss in sinnlose und überflüssige oder überdimensionierte Projekte. Daraus folgen erdrückende Belastungen für die Haushalte – aber auch für die Menschen, die zum Beispiel täglich pendeln müssen. Was alles wo kaputtgespart worden ist - der 'Länderreport' über die Schiersteiner Brücke im Rhein-Main-Gebiet.


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Kompressor (55 Min.)
Das Kulturmagazin

14:30-14:33 Kulturnachrichten


15:00 Kakadu (30 Min.)
Moderation: Tim Wiese

15:00-15:05 Nachrichten für Kinder

15:05-15:30 Entdeckertag
Auf Deutsch gesagt
Martin Luthers Wörterwelt
Von Stephanie Menge

Ohne Martin Luther würden die Deutschen anders sprechen. Mit seiner Bibelübersetzung schuf er auf der zugigen Wartburg auch die Grundlage für unsere gemeinsame Sprache. Viele seiner Redewendungen und Sprachbilder sind bis heute in aller Munde.


15:30 Tonart (90 Min.)
Das Musikmagazin am Nachmittag

16:00-16:05 Nachrichten


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 (55 Min.)
Kultur und Politik am Abend

17:30-17:33 Kulturnachrichten


18:00 Nachrichten (5 Min.)


18:05 Wortwechsel (55 Min.)
Diskussion / Politik / Zeitgeschehen


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Aus der jüdischen Welt mit "Shabbat" (25 Min.)
Kirche/Religion / Magazin / Gesellschaft / Zeitgeschehen


19:30 Zeitfragen. Literatur (30 Min.)
Literatur/Lesung / Kultur
"Ich glaube an die Gewalt"
Der russische Revolutionär und Schriftsteller Boris Sawinkow
Von Winfried Roth

Ein Leben für den Terror: erst gegen den Zaren, nach der Oktoberrevolution 1917 gegen die Bolschewiken.
Boris Sawinkow (1879 – 1925) ist eine der faszinierendsten Gestalten vor und nach der Oktoberrevolution 1917 in Russland. Vor dem Ersten Weltkrieg organisierte er mehrere Attentate auf Vertreter des Zarenregimes, wurde zum Tode verurteilt und floh ins Ausland. Nach der Februarrevolution 1917 und der Abdankung des Zaren wurde er stellvertretender Kriegsminister, musste jedoch bald darauf wegen angeblicher Verstrickung in Putschpläne zurücktreten. Nach der Oktoberrevolution kämpfte er gegen die Bolschewiken. Sawinkows 'Erinnerungen eines Terroristen' sind ein überwältigendes Dokument der Agonie, in der das Zarenreich sich befand. Auch seine Romane 'Das fahle Pferd' und 'Das schwarze Pferd' erzählen vom linken Terror und dem Bürgerkrieg.


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (117 Min.)
Konzert / Ernste Musik / Musik / Kultur
Live aus der Philharmonie Berlin

Johann Sebastian Bach
Messe h-Moll BWV 232

Christina Landshamer, Sopran
Wiebke Lehmkuhl, Alt
Tilman Lichdi, Tenor
Klaus Mertens, Bass
RIAS Kammerchor
Berliner Philharmoniker
Leitung: Ton Koopman


22:00 Einstand (30 Min.)
Musik / Musikfeature / Kultur

Johann Sebastian Bach
Partita Nr. 6 e-Moll BWV 830

Jana Obrovská
Four Images of Japan

Sofia Gubaidulina
Serenade und Toccata

Alexandre Tansman
Pièce en forme de Passacaille
Mazurka

Leonora Spangenberger, Gitarre
Deutschlandfunk Kultur 2017


22:30 Studio 9 kompakt (30 Min.)
Themen des Tages


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage

23:30-23:33 Kulturnachrichten

 

*


Samstag, 28. Oktober 2017


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Lange Nacht (175 Min.)
Kultur / Bildung / Musik / Porträt
Verehrt und angespien
Eine Lange Nacht über den künstlerischen Grenzgänger Hanns Heinz Ewers
Von Sven Brömsel
Regie: Rita Höhne

01:00-01:05 Nachrichten

02:00-02:05 Nachrichten

Hanns Heinz Ewers (1871 – 1943) gehört zwischen 1900 und 1930 zu den schillerndsten Literaten in Deutschland. Seine Schilderungen menschlicher Abgründe verstören die Zeitgenossen bei Lesungen bis zu Ohnmachtsanfällen. Nicht zu Unrecht wird er heutzutage als 'Stephen King des wilhelminischen Kaiserreichs' bezeichnet. Der Roman 'Alraune' wird zu seinen Lebzeiten eine halbe Million Mal verkauft und fünfmal verfilmt. Neben seinem literarischen Werk, das in über 20 Sprachen übersetzt wird, macht sich Ewers einen Namen als Filmpionier. 'Der Student von Prag' aus dem Jahre 1913 wird zum Kinoereignis und schreibt Filmgeschichte. Die Popularität seiner Werke wird mit Abenteuern in fernen Kontinenten, Exzessen und einem wüsten Leben befeuert. Schlummernde Dämonen werden zu ständigen Begleitern des rastlosen Geistes, formen ihn zum Grenzgänger par excellence. Der Reiz des Diabolischen treibt ihn schließlich in die Arme der Nationalsozialisten. Doch diese können mit dem Judenfreund und dekadenten Dandy nichts anfangen und verbrennen seine Bücher.


03:00 Nachrichten (5 Min.)


03:05 Tonart (115 Min.)
Filmmusik
Moderation: Vincent Neumann
Musik / Unterhaltungsmusik / Kultur

04:00-04:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Aus den Archiven (55 Min.)
Zeitgeschehen / Unterhaltung / Kultur
Es geschah in Berlin
(Folgen 446 / 448)
Heiratsschwindler als falscher Arzt / Autoknacker-Diebe
Von Werner Brink
RIAS Berlin 1968
Vorgestellt von Michael Groth

Kriminalfälle aus dem Alltag der Westberliner Polizei.
In der Serie, die sich auf reale Protokolle der Westberliner Polizei beruft, geht es um einen raffinierten Gigolo sowie um Kommissar Zufall, der einen dreisten Autoknacker erwischt.


06:00 Nachrichten (5 Min.)


06:05 Studio 9 (175 Min.)
Kultur und Politik am Morgen

06:20-06:23 Wort zum Tage
Pfarrer Michael Becker
Evangelische Kirche

06:30-06:33 Nachrichten

06:40-06:45 Aus den Feuilletons

07:00-07:05 Nachrichten

07:20-07:24 Kommentar der Woche

07:30-07:33 Nachrichten

07:40-07:48 Interview

08:00-08:05 Nachrichten

08:30-08:33 Nachrichten

08:50-08:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (115 Min.)
Live mit Hörern

0 08 00.22 54 22 54
gespraech@deutschlandfunkkultur.de
Facebook und Twitter
10:00-10:05 Nachrichten


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Lesart (55 Min.)
Das politische Buch
Moderation: Christian Rabhansl
Literatur/Lesung / Magazin / Politik
Das politische Buch
Café Central, Grillo-Theater, Essen
Aufzeichnung vom 24.10.2017

Alles wird anders! Unsere digitale Zukunft

Malte Spitz
Daten. Das Öl des 21. Jahrhunderts. Nachhaltigkeit im digitalen Zeitalter
HoCa-Sachbuch Oktober 2017

Thomas Ramge, Korrespondent des Wirtschaftsmagazins brand eins
Das Digital. Markt Wertschöpfung und Gerechtigkeit im Datenkapitalisms
ECON Oktober 2017

Jens Dirksen, Kulturchef Westdeutsche Allgemeine Zeitung


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 kompakt (25 Min.)
Themen des Tages


12:30 Schlaglichter (30 Min.)
Der Wochenrückblick
Politik / Magazin / Zeitgeschehen


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Breitband (55 Min.)
Medien und digitale Kultur
Magazin / Zeitgeschehen / Kultur / Bildung


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Rang 1 (25 Min.)
Das Theatermagazin


14:30 Vollbild (90 Min.)
Das Filmmagazin
Kultur / Magazin / Unterhaltung

15:00-15:05 Nachrichten


16:00 Nachrichten (5 Min.)


16:05 Echtzeit (55 Min.)
Das Magazin für Lebensart
Kultur / Magazin / Unterhaltung / Gesellschaft


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 kompakt (25 Min.)
Themen des Tages mit Sport


17:30 Tacheles (30 Min.)
Gespräch / Politik / Zeitgeschehen


18:00 Nachrichten (5 Min.)


18:05 Feature (55 Min.)
Back to Yerevan?
Über die Sehnsucht nach Armenien
Von Beate Becker
Regie: die Autorin
Mit: Juno Meinicke, Wilfried Hochholdinger, Ulrike Hübschmann, Florian Anderer
Ton: Jean Szymczak
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2017
Länge: ca. 54'
(Ursendung)

Ein Versuch, reisend die Klischees zu überwinden.
Wenn von Armenien die Rede ist, dann ist der Genozid, die Auswanderung und die Korruption ein Thema. Armenien? Was weiß man eigentlich über dieses Land, das so groß ist wie Brandenburg und dessen Bevölkerung zu mehr als zwei Dritteln außerhalb des eigenen Landes lebt? Inspiriert durch ein Zusammentreffen mit einem armenischen Künstlerpaar ist die Autorin mit der Übersetzerin Lousine zu deren Familie nach Yerevan gereist, auf der Suche nach dem Leben, dem Humor, der Kunst: dem Positiven. Von diesen ganz persönlichen Eindrücken erzählt dieses Feature.

"Bleib nicht zu lange hier. Armenien ist wie ein Raubtier. Es frisst dein Herz." (Zitat aus dem Ausstellungskatalog des Fotografen Erol Gurian, seine Ausstellung 'Traumorte' war 2016 in Berlin zu sehen.)

Beate Becker, geboren 1967, studierte Germanistik und Geschichte in Freiburg i. Br. und in Berlin; Autorin und Regisseurin. Für Deutschlandradio Kultur: "HERZOG – Porträt einer Leidenschaft" (2012), "SO36 – Der Club als Freiraum und Gesamtkunstwerk" (2014), "Das Dorf ist überall" (2017). Für Deutschlandfunk: "Sieht man ja, was es ist. Der Maler Sigmar Polke und sein filmisches Werk" (2016). Zuletzt: "Manchmal artet es in Musik aus – Eine Lange Nacht über den Intermedia-Künstler Conrad Schnitzler" (DKultur 2017, gemeinsam mit Stefan Becker).


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Oper (175 Min.)
Oper/Operette / Musik / Kultur

Gärtnerplatztheater München
Aufzeichnung vom 19.10.2017

Franz Lehár
"Die lustige Witwe"
Operette in drei Akten
Libretto: Victor Léon und Leo Stein

Hans Gröning – Baron Mirko Zeta
Jasmina Sakr – Valencienne, seine Frau
Daniel Prohaska – Graf Danilo Danilowitsch
Camille Schnoor – Hanna Glawari
Lucian Krasznec – Camille de Rosillon
Liviu Holender – Vicomte Cascada
Juan Carlos Falcón – Raoul de St. Brioche
Maximilian Berling – Bogdanowitsch
Valentina Stadler – Sylviana, seine Frau
Frank Berg – Kromow
Ann-Katrin Naidu – Olga, seine Frau
Holger Ohlmann – Pritschitsch
Dagmar Hellberg – Praskowia, seine Frau
Sigrid Hauser – Njegus
Adam Cooper – Der Tod
Chor, Ballett und Statisterie des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Leitung: Anthony Bramall

Die Premiere anlässlich der Wiedereröffnung des Gärtnerplatztheaters.


22:00 Die besondere Aufnahme (60 Min.)
Ernste Musik / Musik / Kultur

Zaid Jabri
"Solo" für Violoncello solo

Nuri el-Ruheibany
Kleine Suite für Violoncello solo

Athil Hamdan, Violoncello
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage

 

*


Sonntag, 29. Oktober 2017


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Literatur (55 Min.)
Kultur / Literatur/Lesung
Schüchternheit und Literatur
Zaudern, zagen, Worte wagen
Von Uta Rüenauver

Der Schriftsteller hadert mit der Welt, zweifelt an ihr und an sich – schafft er mehr oder weniger Großes dennoch oder deshalb?
Die Romantik prägte das Bild vom empfindsamen, an sich und der Welt zweifelnden Dichter, der in sozialer Abgeschiedenheit große Literatur schafft. In der Moderne repräsentierte Franz Kafka diesen Dichtertypus in solcher Vollkommenheit, dass er heute als exemplarisch Schüchterner gilt: hypersensibel, eigensinnig, voller Ängste und Selbstzweifel. Ein Mann, der am Tag ein angepasstes Leben als Versicherungsangestellter führt und nur nachts und etwas verschämt das tut, was er für seinen eigentlichen Lebenszweck hält: schreiben. Ist ein zaghaftes, zweifelndes Selbst- und Weltverhältnis produktiv für die Literatur? Zu hören sind die Schriftsteller Nico Bleutge, Mirko Bonné, Wilhelm Genazino, Sibylle Lewitscharoff, Marie NDiaye und Marion Poschmann.


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (175 Min.)
Chansons und Balladen
Moderation: Wolfgang Meyering

02:00-02:05 Nachrichten

03:00-03:05 Nachrichten


04:00 Nachrichten (5 Min.)


04:05 Tonart (170 Min.)
Clublounge
Moderation: Kerstin Poppendieck

05:00-05:05 Nachrichten

06:00-06:05 Nachrichten


06:55 Wort zum Tage (5 Min.)
Unitarische Kirche in Berlin


07:00 Nachrichten (5 Min.)


07:05 Feiertag (25 Min.)
Katholische Kirche
Kirche/Religion / Kultur
Außenseiter?
Orthodoxe Kirchen und Ökumene
Von Pfarrer Hans-Peter Weigel


07:30 Kakadu für Frühaufsteher (30 Min.)
Erzähltag
Moderation: Tim Wiese
Kinder / Literatur/Lesung / Kultur
Halloween
Von Maraike Wittbrodt
Gelesen von Stefan Kaminski
Ab 6 Jahren
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2007

Nur wegen Ina geht Paul zu der bescheuerten Halloweenparty. Und nur wegen Ina lässt er sich zu einer noch bescheuerteren Mutprobe überreden.
Paul hat die Nase voll von Halloween. Doch als Ina ihn zu ihrer Party einlädt, kann er nicht nein sagen. Schließlich kann Paul Ina ja nicht allein mit Tom, diesem Angeber, lassen. Die Kinder ziehen los, um in der Nachbarschaft nach Süßigkeiten zu fragen, nur bei der unheimlichen Frau Kruse trauen sie sich nicht zu klingeln. Denn die Kinder sind sich sicher: Frau Kruse ist eine Hexe. Nun muss Paul beweisen wie viel Mut wirklich in ihm steckt …


08:00 Nachrichten (5 Min.)


08:05 Kakadu (55 Min.)
Hörspieltag
Moderation: Tim Wiese
Kinder / Hörspiel / Kultur
Der Rächtschraipkönich
Von Peter Jacobi
Ab 7 Jahren
Regie: Hans Helge Ott
Komposition: Bernd Keul
Mit: Matthias Brandt, Jonathan Dümcke, Tommy Luthardt-Sanchez, Finn Lucas Mayer, Arno Feltrin, Lena Meyer, Jacob Fuhrmann, Inga Busch, Jürgen Uter, Matthias Scheuring, Helge Heynold
Produktion: hr/NDR 2013
Länge: 47'05

Der neue Schüler in der Klasse sieht nicht cool aus und ist schlecht im Diktat, aber er hat sehr viel Fantasie.
Worte sind das Ein und Alles, behauptet Frau Rumpf, die Klassenlehrerin der 3b. Sie beschreiben die Dinge, sie können schmeicheln – aber auch sehr verletzen. Das weiß ihr bester Schüler im Diktat, Kevin Keck, genannt Keks, nur allzu gut: Ausgerechnet der Buchstabe K bringt ihn zum Stottern. Zum Glück kennt keiner sein Geheimnis – bis auf Lukas. Gegen immer höhere Belohnungen verspricht er nichts zu verraten. Doch dann kommt ein Neuer in die Klasse. Er ist klein, gnomenartig und grottenschlecht in Rächtschraipung. Aber mit seinen Wortschöpfungen, lustigen Sprachspielereien, einem unsichtbaren Umbassaka und dem Äffett, das alle Wörter verdreht, stellt er nicht nur das Leben von Keks und Lukas, sondern der ganzen Klasse auf den Kopf.

Peter Jacobi, geboren 1951 in Thüringen, Schriftsteller, Buchhändler und Rockmusiker. Er veröffentlicht Theaterstücke, Hörspiele und Romane. Jacobi lebt seit 1981 als freier Autor in München.


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Sonntagmorgen (115 Min.)
Das Rätselmagazin
Unterhaltung / Magazin / Musik / Kultur

Das Rätselmagazin
Moderation: Oliver Schwesig
sonntagmorgen@deutschlandfunkkultur.de

10:00-10:05 Nachrichten

10:30-10:58 Sonntagsrätsel
Moderation: Ralf Bei der Kellen
sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Deutschlandrundfahrt (54 Min.)
Freizeit und Reise / Reportage / Regionale Information / Kultur
Thüringer Urwald
Vom Truppenübungsplatz zum Nationalpark
Von Johannes Nichelmann

Deutschlands größter zusammenhängender Laubwald befindet sich in Thüringen – der Nationalpark Hainich soll wieder zum Urwald werden. Das Areal unweit von Eisenach diente für viele Jahre als Truppenübungsplatz für die Sowjets und die Nationale Volksarmee der DDR. Fast 600 Hektar Wald wurden damals für militärische Übungen zerstört. Heute wächst hier ein blühendes Biotop, denn seit 20 Jahren erobert sich die Natur die insgesamt 50 Quadratkilometer zurück, weitestgehend ohne Eingriff des Menschen. Seltene Tier- und Pflanzenarten haben sich so angesiedelt. Auch der seltene Luchs soll wieder durch den Wald streifen.


11:59 Freiheitsglocke (1 Min.)


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 kompakt (25 Min.)
Themen des Tages


12:30 Die Reportage (30 Min.)
Reportage / Regionale Information


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Sein und Streit (55 Min.)
Das Philosophiemagazin
Kultur / Magazin / Bildung / Gesellschaft


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Religionen (55 Min.)
Kirche/Religion / Magazin / Kultur / Gesellschaft


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Interpretationen (115 Min.)
Moderation: Ruth Jarre
Musik / Ernste Musik / Kultur / Gespräch
"Tue meine Lippen auf!"
Das Oratorium "Paulus" von Felix Mendelssohn Bartholdy
Gast: Frieder Bernius, Dirigent

16:00-16:05 Nachrichten


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 kompakt (25 Min.)
Themen des Tages mit Sport


17:30 Nachspiel (60 Min.)
Das Sportmagazin
Sport / Magazin / Gesellschaft / Zeitgeschehen

18:00-18:05 Nachrichten

18:05-18:30 Nachspiel. Feature
Künstler mit Kick
Fußball und Kultur erweitern gemeinsam ihr Publikum
Von Ronny Blaschke


18:30 Hörspiel (90 Min.)
Hörspiel / Kultur
Frauen vor Flußlandschaft
Von Heinrich Böll
Bearbeitung: Christian Linder
Regie: Hans Gerd Krogmann
Mit: Ruth Hausmeister, Doris Schade, Eva Garg, Renate Grosser, Christiane Bachschmidt, Michael Thomas, Manfred Steffen, Paul Hoffmann, Martin Benrath, Hans Wyprächtiger, Edgar Selge, Rudolf Baumeister, Günther Jauch, Michael Krüger
Ton: Hans Scheck, Kristina Schulze
Produktion: BR/WDR 1986
Länge: 89'45

Die späte Bonner Republik. Minister und Bankiers sind noch immer in das Erbe des Nationalsozialismus verstrickt. Das wissen auch ihre Frauen.
Bonn, als es noch deutsche Hauptstadt war. Die Minister und Machthaber leben in Villen entlang des Rheins und bestimmen die Tagespolitik. Hinter ihnen stehen ihre Frauen, als gesellschaftliches Dekor und als treue Unterstützerinnen. Das glauben zumindest die Männer. Die Frauen aber wissen, wie bigott ihre Gatten handeln, wie sie sich vom Geld korrumpieren lassen. Sie kennen ihre alten Nazis und können sie nicht länger ertragen.

Heinrich Böll, am 21.12.1917 in Köln geboren, warnte zeitlebens vor dem Verdrängen der Vergangenheit. Viele seiner Romane, Hörspiele, Kurzgeschichten und Essays sind Kritiken gegen die Gesellschaft und Politik der BRD, etwa "Doktor Murkes gesammeltes Schweigen" (1958), "Ansichten eines Clowns" (1963) oder "Die verlorene Ehre der Katharina Blum" (1974). Der Schriftsteller mischte sich nicht nur literarisch in die Belange des Staates ein, sondern forderte als eine führende Figur der Friedensbewegung Abrüstung, Aufarbeitung und Dialog. 1972 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. Heinrich Böll schrieb zahlreiche Hörspiele: "Zu Tee bei Dr. Borsig" (HR 1955, Rundfunk der DDR 1961, HR/SWF 1990), "Der schönste Tag" (NWDR 1955), "Anita und das Existenzminimum" (NWDR 1955), "Die Spurlosen" (NDR/BR/SWR, 1957 Rundfunk der DDR 1972), "Eine Stunde Aufenthalt" (NDR/SWR 1957), "Bilanz" (WDR/HR 1958, Rundfunk der DDR 1986), "Klopfzeichen" (WDR/NDR 1960, NDR 1962, DW 1983), "Mutter Ey" (WDR 1961), "Die Sprechanlage" (NDR/SWF 1962), "Konzert für vier Stimmen" (NDR/SWF 1962), "Hausfriedensbruch" (NDR/SR/SDR 1969), "Aussatz" (WDR 1970). Böll starb 1985 in der Nähe von Köln. Sein letzter Roman "Frauen vor Flußlandschaft", zuvor nur in Auszügen publik, wurde aus seinem Nachlass veröffentlicht.


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (147 Min.)
Konzert / Ernste Musik / Musik / Kultur
Live aus der Philharmonie Berlin

Claude Debussy
"L'isle joyeuse", bearbeitet für großes Orchester von Bernardino Molinari

Benjamin Britten
"Quatre chansons françaises" für Sopran und Orchester

Maurice Ravel
"Shéhérazade" für Sopran und Orchester

ca. 20.55 Konzertpause

Für Laien und Profis – der "Symphonic Mob" beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin
Von Julia Kaiser

Dmitrij Schostakowitsch
Sinfonie Nr. 10 e-Moll op. 93

Christiane Karg, Sopran
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Rafael Payare

Der venezolanische Dirigent Rafael Payare dirigiert erstmals das DSO Berlin in einem anspruchsvollen Programm mit der Sopranistin Christiane Karg.

Surround Sound – Dolby Digital 5.1


22:30 Studio 9 kompakt (30 Min.)
Themen des Tages mit Sport


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

*


Quelle:
Deutschlandfunk Kultur – Programminformationen
43. Woche – 23.10. bis 29.10.2017
Hans-Rosenthal-Platz, 10825 Berlin
Hörerservice:
Telefon 01803/37 23 46
Telefax 01803/37 23 47
E-Mail: hoererservice@dradio.de
Interent: www.dradio.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 13. Oktober 2017

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