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AUSLAND/7472: Aus aller Welt - 19.06.2017 (SB)


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EU verlängert Strafmaßnahmen gegenüber der Krim

Die Außenminister der EU-Staaten haben am Montag die gegen die Krim verhängten Wirtschaftssanktionen um ein Jahr verlängert. Auch künftig dürfen Kreuzfahrtschiffe europäischer Reeder nicht auf der Schwarzmeerhalbinsel anlegen. Europäischen Unternehmen ist es verboten, auf der Krim zu investieren. Unternehmen und Privatpersonen können keine Immobilien auf der Krim erwerben. Exporte dorthin und Importe von dort sind ebenfalls nicht zulässig.

Die Bewohner der Krim hatten sich im Frühjahr 2014 im Verlauf der Machtübernahme durch rechtsnationalistische Kräfte in Kiew in einem Referendum für die Loslösung von der Ukraine und den Anschluß an die Russische Föderation entschieden. Moskau hatte kurz darauf die Krim mit dem militärisch wichtigen Stützpunkt der russischen Schwarzmeerflotte in Sewastopol in das russische Staatsgebiet integriert. Die Ukraine und der Westen haben diesen Schritt nie akzeptiert.

19. Juni 2017


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